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Schoser, Daria Sophia ; Mackenbrock, Juliane ; Lendt, Claas ; Froböse, Ingo ; Wilke, Christiane

Der Zusammenhang von körperlicher Aktivität, sportmotorischer Leistung und Bewegungsmotivation im späten Kindesalter – eine Querschnittstudie

Schoser, Daria Sophia, Mackenbrock, Juliane, Lendt, Claas, Froböse, Ingo und Wilke, Christiane (2024) Der Zusammenhang von körperlicher Aktivität, sportmotorischer Leistung und Bewegungsmotivation im späten Kindesalter – eine Querschnittstudie. German Journal of Exercise and Sport Research.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 31 Jul 2025 05:19
Artikel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.77484


Zusammenfassung

Einleitung Die aktuelle Forschung zeigt, dass sich Kinder und Jugendliche insgesamt zu wenig bewegen. Ihre körperliche Aktivität nimmt ab, je älter sie werden. Um diese Situation zu ändern, ist es notwendig, ein Verständnis der Faktoren zu erlangen, die ihr Bewegungsverhalten beeinflussen. Dazu wird die Bewegungsmotivation auf Grundlage der Selbstbestimmungstheorie in Zusammenhang mit der ...

Einleitung
Die aktuelle Forschung zeigt, dass sich Kinder und Jugendliche insgesamt zu wenig bewegen. Ihre körperliche Aktivität nimmt ab, je älter sie werden. Um diese Situation zu ändern, ist es notwendig, ein Verständnis der Faktoren zu erlangen, die ihr Bewegungsverhalten beeinflussen. Dazu wird die Bewegungsmotivation auf Grundlage der Selbstbestimmungstheorie in Zusammenhang mit der sportmotorischen Leistung und der körperlichen Aktivität untersucht.
Methode
Die Querschnittsstudie integrierte 230 Fünftklässler*innen im Alter von 9 bis 11 Jahren aus fünf weiterführenden Schulen einer Großstadt in Nordrhein-Westfalen. Mittels Fragebogen wurden Daten zur „Bedürfnisbefriedigung und Motivation zur Bewegung“, zur „körperlichen Aktivität“ sowie zur „Sportvereinspartizipation“ erhoben. Ergänzend wurde die sportmotorische Leistung mit dem „CHECK!“ getestet. Bivariate Korrelationsanalysen prüften die Zusammenhänge zwischen den Faktoren „Motivation“ und „Aktivität“ sowie „sportmotorische Leistung“. Im Anschluss erfolgte eine multiple lineare Regressionsanalyse, um Auswirkungen der Bewegungsmotivation auf die körperliche Aktivität sowie auf die sportmotorische Leistungsfähigkeit zu eruieren.
Ergebnisse
Die gefundenen Zusammenhänge zwischen selbstbestimmter Motivation, sportmotorischer Leistung und körperlicher Aktivität unterstützen die Annahme, dass Motivation eine wichtige Rolle für die sportmotorische Leistung und die Aktivität von Kindern spielt. Darüber hinaus zeigt sich eine mittlere Korrelation zwischen dem Grundbedürfnis nach Kompetenz und dem Faktor „sportmotorische Leistung“ (r = 0,221; p = 0,045) sowie zwischen der sozialen Eingebundenheit und der „körperlichen Aktivität“ (r = 0,305; p = 0,045).
Diskussion
Aus den Ergebnissen der Regressionsanalyse wird deutlich, dass vor allem die selbstbestimmte Motivation wichtige Hinweise sowohl auf den Grad der körperlichen Aktivität als auch auf die sportmotorische Leistung gibt. Diese Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse, um potenzielle Interventionen zur Steigerung der motorischen Kompetenz und zur Bewegungsförderung zu entwickeln.



Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartArtikel
Titel eines Journals oder einer ZeitschriftGerman Journal of Exercise and Sport Research
Verlag:Springer Nature
Datum11 Dezember 2024
InstitutionenMedizin > Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin
Identifikationsnummer
WertTyp
10.1007/s12662-024-00999-7DOI
Stichwörter / KeywordsSportmotorische Leistungsfähigkeit, Aktivitätsverhalten, Motivation, Selbstbestimmungstheorie, Bewegungsförderung
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenZum Teil
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-774840
Dokumenten-ID77484

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