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Laux, Bernhard

Des Guten zu viel? Der Status des Guten und der Religion in der Politik

Laux, Bernhard (2020) Des Guten zu viel? Der Status des Guten und der Religion in der Politik. In: Hammer, Stefanie und Hidalgo, Oliver, (eds.) Religion, Ethik und Politik: Auf der Suche nach der guten Ordnung. Politik und Religion. Springer VS, Wiesbaden, S. 53-76. ISBN 9783658276362.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 09 Okt 2025 06:36
Buchkapitel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.77947

Dies ist die aktuelle Version dieses Eintrags.


Zusammenfassung

Verfolgt wird die These, dass das Gute für eine von praktischer Vernunft geleitete Politik nicht im Zentrum stehen kann und deshalb die politische Ordnung nicht in erster Linie gut – in der starken Bedeutung des Wortes –sein soll. Nahliegender scheint das Bemühen um eine gerechte politische Grundordnung. Und dennoch: Auch wenn man den Fokus auf Gerechtigkeit legt, ist die Frage des Guten nicht ...

Verfolgt wird die These, dass das Gute für eine von praktischer Vernunft geleitete Politik nicht im Zentrum stehen kann und deshalb die politische Ordnung nicht in erster Linie gut – in der starken Bedeutung des Wortes –sein soll. Nahliegender scheint das Bemühen um eine gerechte politische Grundordnung.
Und dennoch: Auch wenn man den Fokus auf Gerechtigkeit legt, ist die Frage des Guten nicht erledigt. Gerechtigkeit kommt niemals allein – und nicht von alleine. Sie ist mit dem Guten verwoben und auf dessen Schubkraft angewiesen. Insofern ist der Status des Guten in der Politik näher zu bestimmen. Angesichts der Verflechtung des Guten mit dem Religiösen steht damit auch das Verhältnis des Guten zur Religion und der Religion zur Politik auf der Tagesordnung.
Insgesamt ergibt sich schließlich eine normative Argumen-tationslinie, die von der Religion fordert, in Bezug auf die Politik, Konzepte des Guten zurückzunehmen und sich auf Gerechtigkeit zu fokussieren. Hinsichtlich der normativen Ausrichtung der Politik wird hingegen erwartet, dass sie zwar am Vorrang der Gerechtigkeit festhält, aber zugleich differenziert ein Verständnis für die Rolle des Guten unter dem Primat der Gerechtigkeit entwickelt. Dabei kann eine moralische Religion ihre Potentiale für das Gute in die gerechtigkeitsbezogene Politik einbringen.



Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartBuchkapitel
ISBN9783658276362
Buchtitel:Religion, Ethik und Politik: Auf der Suche nach der guten Ordnung
Verlag:Springer VS
Ort der Veröffentlichung:Wiesbaden
Sonstige Reihe:Politik und Religion
Seitenbereich:S. 53-76
Datum31 Januar 2020
Zusätzliche Informationen (Öffentlich)neue Version mit Volltext/08.10.25fia Akzeptierte Manuskriptfassung nach Begutachtung. This version of the article has been accepted for publication, after peer review and is subject to Springer Nature’s AM terms of use, but is not the Version of Record and does not reflect post-acceptance improvements, or any corrections. The Version of Record is available online at: https://doi.org/10.1007/978-3-658-27636-2_4
InstitutionenKatholische Theologie > Systematische Theologie > Theologische Sozialethik, Anthropologie und Wertorientierung - Prof. Dr. Bernhard Laux
Identifikationsnummer
WertTyp
10.1007/978-3-658-27636-2_4DOI
Klassifikation
NotationArt
MD 6300RVK
MS6600RVK
Stichwörter / KeywordsReligion; Glaube; Christentum; Politik; Ethik; Gerechtigkeit; Gute; Toleranz; Weltanschauung; Böckenförde; Habermas; Forst; praktische Vernunft;
Dewey-Dezimal-Klassifikation200 Religion > 230 Theologie, Christentum
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-779476
Dokumenten-ID77947

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