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Die Verfügbarkeit des Unverfügbaren - Kommunikation mit Gott im lateinischen Christentum des europäischen Mittelalters
Weitzel, Tim (2026) Die Verfügbarkeit des Unverfügbaren - Kommunikation mit Gott im lateinischen Christentum des europäischen Mittelalters. Europa im Mittelalter, 48. De Gruyter Brill, Berlin. ISBN 9783112206423.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 27 Nov 2025 13:20
Buch
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.78237
Zusammenfassung
Die Studie nimmt ein Phänomen in den Blick, welches zwar von zentraler Bedeutung für unser Verständnis der Geschichte Lateineuropas im Mittelalter ist, bisher jedoch noch nicht im Fokus geschichtswissenschaftlicher Forschung stand: die Kommunikation mit Gott. In zahlreichen zeitgenössischen Quellen – sei es in normativen Texten wie Gebetstraktaten, Liturgiekommentaren und Libri Oridnarii, oder ...
Die Studie nimmt ein Phänomen in den Blick, welches zwar von zentraler Bedeutung für unser Verständnis der Geschichte Lateineuropas im Mittelalter ist, bisher jedoch noch nicht im Fokus geschichtswissenschaftlicher Forschung stand: die Kommunikation mit Gott. In zahlreichen zeitgenössischen Quellen – sei es in normativen Texten wie Gebetstraktaten, Liturgiekommentaren und Libri Oridnarii, oder sei es in erzählenden Quellen wie Historiographie und Hagiographie – wird Gott als Kommunikationspartner der Menschen beschrieben bzw. ins Bild gesetzt. Zwar muss sich die Geschichtswissenschaft der Frage enthalten, ob jene Kommunikation an sich möglich sei, jedoch kann (und sollte) sie zu einer Historisierung des fraglichen Phänomens beitragen. Denn obwohl die tradierten Formen von den religiösen Akteuren oftmals als etwas Gottgegebenes hingestellt werden, muss aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive die grundsätzliche Historizität der Gott-Mensch-Kommunikation konstatiert werden: Welche rituelle Praktik, welcher habituelle Gestus oder welche Gefühlslage jeweils als akzeptabel und angemessen gilt, um Gott zu adressieren, entscheidet sich an und verändert sich mit dem historischen Kontext – und ist damit historisch erklärungsbedürftig.
Zu dieser noch ausstehenden Historisierung des Phänomens leistet das Buch einen wesentlichen Beitrag, indem es der fraglichen Kommunikationsform aus einer problemorientierten sowie kommunikationstheoretisch reflektierten Perspektive nachspürt.
Zielgruppe(n) für dieses Buch
Historiker*innen, Religionswissenschaftler*innen, Mediävist*innen
Print-ISBN: 9783111712147
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Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Buch | ||||
| ISBN | 9783112206423 | ||||
| Buchtitel: | Die Verfügbarkeit des Unverfügbaren | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Verlag: | De Gruyter Brill | ||||
| Ort der Veröffentlichung: | Berlin | ||||
| Sonstige Reihe: | Europa im Mittelalter | ||||
| Band: | 48 | ||||
| Seitenanzahl: | 690 | ||||
| Datum | 2026 | ||||
| Institutionen | Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften > Institut für Geschichte > Mittelalterliche Geschichte - Prof. Dr. Hans-Henning Kortüm | ||||
| Identifikationsnummer |
| ||||
| Stichwörter / Keywords | Gebet; Kommunikationsgeschichte; Mittelalter; Religionsgeschichte | ||||
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 200 Religion > 230 Theologie, Christentum 900 Geschichte und Geografie > 900 Geschichte | ||||
| Status | Veröffentlicht | ||||
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet | ||||
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja | ||||
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-782372 | ||||
| Dokumenten-ID | 78237 |
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