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Die radiale Eichung in der Transporttheorie von Quarks und Gluonen
Leupold, Stefan (2000) Die radiale Eichung in der Transporttheorie von Quarks und Gluonen. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 19 Mai 2000 10:44
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.9856
Zusammenfassung (Deutsch)
In dieser Arbeit wird die Quantisierung von Eichfeldtheorien in radialer Eichung untersucht sowie ihre Anwendung auf die eichkovariante Formulierung einer Transporttheorie für Quarks und Gluonen. Dabei werden zunächst allgemein die Probleme diskutiert, die bei der Quantisierung von Eichtheorien in nicht-kovarianten Eichungen auftreten (Vollständigkeit, Randbedingungen). Als Beispiele werden ...
In dieser Arbeit wird die Quantisierung von Eichfeldtheorien in radialer Eichung untersucht
sowie ihre Anwendung auf die eichkovariante Formulierung einer Transporttheorie für Quarks
und Gluonen.
Dabei werden zunächst allgemein die Probleme diskutiert, die bei der Quantisierung von
Eichtheorien in nicht-kovarianten Eichungen auftreten (Vollständigkeit, Randbedingungen).
Als Beispiele werden hier auch die axialen Eichungen sowie die Coulomb-Eichung herangezogen.
In einem zweiten Schritt werden die Feynman-Regeln für radial geeichte Felder abgeleitet.
Insbesondere gelingt es, den radialen Eichfeld-Propagator mit einer bestimmmten Klasse von
eichinvarianten Wilson-Loops in Verbindung zu setzen. Dieser Zusammenhang ermöglicht
die Interpretation und einfache Handhabung einer UV-Divergenz, die bereits im freien radialen
Propagator auftritt.
Die wichtigsten Eigenschaften der radialen Feynman-Regeln sind:
Der freie radiale Eichfeld-Propagator ist im vierdimensionalen Raum divergent.
Diese Divergenz kann nicht beseitigt werden. Sie ist im Gegenteil notwendig,
um die korrekten Ergebnisse für eichinvariante Größen zu reproduzieren.
Für praktische Rechnungen kann eine dimensionsregularisierte Version des radialen
Propagators verwendet werden.
Die Faddeev-Popov-Geistfelder entkoppeln. Es gibt keine Resteichfreiheit, wie es z.B.
bei axialen Eichungen der Fall ist.
Anhand einer diagrammatischen Methode wird die Konsistenz der radialen Feynman-Regeln mit den
üblicherweise verwendeten kovarianten Feynman-Regeln überprüft.
Schließlich werden die ersten Schritte zur Anwendung des hier entwickelten Formalismus
für transporttheoretische Untersuchungen aufgezeigt.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
n.a.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 18 Mai 2000 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Ulrich Heinz |
| Tag der Prüfung | 28 Februar 1996 |
| Institutionen | Physik |
| Stichwörter / Keywords | Eichtransformation , Quantenchromodynamik , Renormierung , Eichtheorie , Quark <Physik> , Gluon , Transporttheorie , , nuclear physics , high energy physics , quark-gluon plasma , gauge theories , kinetic theory |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 500 Naturwissenschaften und Mathematik > 530 Physik |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-opus-102 |
| Dokumenten-ID | 9856 |
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