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Einfluss von physikalisch-chemischen Parametern auf das farbliche Erscheinungsbild von Lackierungen
Nömayr, Richard (2003) Einfluss von physikalisch-chemischen Parametern auf das farbliche Erscheinungsbild von Lackierungen. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 16 Jan 2003 13:05
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.10070
Zusammenfassung (Deutsch)
Innerhalb der letzten 15 Jahre wurden die Anforderungen an Lacke immer höher. Speziell im Automobilbereich trat die Minimierung von umweltbelastenden Emissionen in den Vordergrund. Die BMW-Group war die erste Automobilfirma, welche diesen Anforderungen konsequent gerecht wurde, indem sie von herkömmlichen, lösemittelhaltigen 2-Komponenten-Klarlacken auf lösemittelfreie Pulverklarlacke umstellte. ...
Innerhalb der letzten 15 Jahre wurden die Anforderungen an Lacke immer höher. Speziell im Automobilbereich trat die Minimierung von umweltbelastenden Emissionen in den Vordergrund. Die BMW-Group war die erste Automobilfirma, welche diesen Anforderungen konsequent gerecht wurde, indem sie von herkömmlichen, lösemittelhaltigen 2-Komponenten-Klarlacken auf lösemittelfreie Pulverklarlacke umstellte. Dies bedeutet in Bezug auf Verarbeitung, Aushärtung und Applikation die Anwendung neuer Techniken, bei denen nur wenige Erfahrungen vorlagen. So zeigen Pulverklarlacke der ersten Generation gegenüber 2 Komponenten-Klarlacken auf gleichem Untergrund bei hellen Farbtönen unterschiedliche Farbnuancen. Vor allem bei Reparatur- und Nachbesserungsarbeiten wird die Farbdivergenz deutlich. Diese Ausbesserungen werden nämlich auch auf Pulverklarlackschichten mit einem 2 Komponenten-Klarlack vorgenommen. Gegenstand dieser Arbeit war es, diese Farbphänomene labortechnisch nachzustellen und die Ursachen zu finden, bzw. Abhilfemaßnahmen aufzuzeigen. Ausgehend vom �worst-case�-Farbton wurde eine zuverlässige und objektive Methode zur Messung der Farbe herangezogen. Unterschiedliche Lacksysteme und deren Zusammenspiel wurden auf ihre Farbänderung untersucht. Unter Verwendung von UV/VIS-, GPC-, GC und HPLC-Analytik wurden mögliche Verursacher ermittelt.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
During the last 15 years the requirements lacquers have to meet increased steadily. Particularly within the automobile industry the minimization of polluting emissions has become a priotrity. The BMW Group was the first car manufacturer, that consequently met these requirements, by changing from 2-components clear coat containing organic solvent to a solvent-free powder clear coat This meant the ...
During the last 15 years the requirements lacquers have to meet increased steadily. Particularly within the automobile industry the minimization of polluting emissions has become a priotrity. The BMW Group was the first car manufacturer, that consequently met these requirements, by changing from 2-components clear coat containing organic solvent to a solvent-free powder clear coat This meant the implementation of new techniques in processing, hardening and application, with which only few experience existed. First generation powder clear coats show different, brighter colour nuances compared to the 2 component clear coats on the same surface. Especially after repair work the colour divergence between these different lacquers becomes clear. These repairs on powder clear coats are conducted using a 2 component clear coat. The subject of this work was to simulate these colour phenomena using laboratory methods and to find the causes responsible, in order to reduce this problem. Starting from a 'worst case'-colour a reliable and objective method was used for the measurement of the colour. Different lacquer systems and their interaction were examined for their colour change. With the use of UV/VIS-, GPC-, GC- and HPLC- analytics possible causers were determined.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 15 Januar 2003 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Werner Prof. Kunz |
| Tag der Prüfung | 3 Dezember 2002 |
| Institutionen | Chemie und Pharmazie > Institut für Physikalische und Theoretische Chemie > Lehrstuhl für Chemie IV - Physikalische Chemie (Solution Chemistry) > Prof. Dr. Werner Kunz |
| Stichwörter / Keywords | Farblack , Lack , Pulverlack , Polyurethanlack , BMW <Marke> , KTL , Füller , Basislack , Klarlack , e-coat , primer , base-coat , clear-coat |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 500 Naturwissenschaften und Mathematik > 540 Chemie |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-opus-1297 |
| Dokumenten-ID | 10070 |
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