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Knüttel, Helge

Entwurf und prototypische Implementierung eines Metadaten-Rahmenwerks für die Digitalisierung an der Universitätsbibliothek Regensburg

Knüttel, Helge (2005) Entwurf und prototypische Implementierung eines Metadaten-Rahmenwerks für die Digitalisierung an der Universitätsbibliothek Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 20 Apr 2005 06:58
Buch
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.10304


Zusammenfassung (Deutsch)

An der Universitätsbibliothek Regensburg werden in mittlerem Umfang Digitalisate erstellt. Bislang fehlte für die Digitalisate eine Erschließung mit deskriptiven, administrativen und strukturellen Metadaten, die in geeigneter Weise die Benutzbarkeit und die Langzeitarchivierung der digitalen Dokumente unterstützt hätte. Eine vergleichende Untersuchung bibliothekarischer Metadatenmodelle und ...

An der Universitätsbibliothek Regensburg werden in mittlerem Umfang Digitalisate erstellt. Bislang fehlte für die Digitalisate eine Erschließung mit deskriptiven, administrativen und strukturellen Metadaten, die in geeigneter Weise die Benutzbarkeit und die Langzeitarchivierung der digitalen Dokumente unterstützt hätte. Eine vergleichende Untersuchung bibliothekarischer Metadatenmodelle und -formate für die Digitalisierung ergab die besondere Eignung des Metadata Encoding and Transmission Standard (METS) als Metadatenformat für die Digitalisierung an der Universitätsbibliothek Regensburg. Der METS unterstützt ausdrücklich die Funktionalitäten des Referenzmodells eines Open Archival Information System (OAIS) und läßt sich durch standardisierte Erweiterungen an zukünftige Bedürfnisse anpassen. Die neuartige Erschließung ließ sich problemlos in den Geschäftsgang integrieren.

Ausgehend vom METS implementierte ich prototypisch ein Java-basiertes Erschließungswerkzeug, das komplett modular gestaltet ist, um größtmögliche Flexibilität für die Verarbeitung unterschiedlicher Dokumente und Dateiformate sowie für zukünftige Erweiterungen zu erreichen. Das Programm ist plattformunabhängig und als Client-Applikation konzipiert. Es soll die Erschließung der Digitalisate soweit wie möglich automatisieren.

Bei der Planung des Metadaten-Rahmenwerks erwies sich ein System zur Vergabe von Persistent Identifiern (PIDs) als notwendig. PIDs werden für CD-ROMs, METS-Dokumente und Dateien benötigt. Beim Übergang von der Speicherung der digitalen Dokumente auf CD-ROMs zu einem Online-System können die CD-ROM-PIDs entfallen. Das implementierte System zur Vergabe von PIDs kann jederzeit leicht zu einem URN-System mit Resolver weiterentwickelt werden. Neben der PID-Vergabe dient es auch der Authentizitätsprüfung für die digitalen Dokumente.

Ich demonstrierte die mögliche Erzeugung von Präsentationsformen der digitalen Dokumente, mittels XSLT aus den in METS-Dokumenten kodierten Metadaten. Dadurch ließ sich die Benutzbarkeit der Digitalisate deutlich verbessern.

Diese Veröffentlichung geht zurück auf eine Master-Arbeit im postgradualen Fernstudiengang Master of Arts (Library and Information Science) an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

A conceptual, technical and organisational framework of metadata to support digitization at the University Library of Regensburg was developed. In a survey comparing existing metadata standards the Metadata Encoding and Transmission Standard (METS) was found to best suit our needs and could easily be embedded into the existing workflow. As a proof of concept I implemented a Java based, modular ...

A conceptual, technical and organisational framework of metadata to
support digitization at the University Library of Regensburg was
developed. In a survey comparing existing metadata standards the Metadata
Encoding and Transmission Standard (METS) was found to best suit our needs
and could easily be embedded into the existing workflow. As a proof of
concept I implemented a Java based, modular software tool for the
semiautomatic metadata generation for digitized library objects. A system
to generate and manage persistent identifiers (PIDs) for files, METS
documents and CD-ROMs was found to be inevitable. I implemented a simple
PID generating system that may be extended to manage and resolve Uniform
Resource Names (URN) without effort. I further demonstrated the generation
of presentation forms of digital library objects from METS encoded
metadata via XSL transformations thereby greatly enhancing the usability
of digital objects.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartBuch
Datum19 April 2005
Zusätzliche Informationen (Öffentlich)ISSN 1438-7662 / http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h126/
InstitutionenZentrale Einrichtungen > Universitätsbibliothek
Stichwörter / KeywordsMetadatenmodell , Digitalisierung , Langzeitarchivierung , Regensburg / Universität , , digitization , metadata , digital long-term preservation , XML , METS , University Library of Regensburg
Dewey-Dezimal-Klassifikation000 Informatik, Informationswissenschaft, allgemeine Werke > 020 Bibliotheks- und Informationswissenschaft
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-opus-4933
Dokumenten-ID10304

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