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Schöberl, Matthias

Vom pfälzischen Teilstaat zum bayerischen Staatenteil. Landesherrliche Durchdringungs- und Religionspolitik kurpfälzischer und kurbayerischer Herrschaft in der Oberen Pfalz von 1595 bis 1648

Schöberl, Matthias (2006) Vom pfälzischen Teilstaat zum bayerischen Staatenteil. Landesherrliche Durchdringungs- und Religionspolitik kurpfälzischer und kurbayerischer Herrschaft in der Oberen Pfalz von 1595 bis 1648. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 07 Jul 2006 07:47
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.10445


Zusammenfassung (Deutsch)

Das Fürstentum der Oberen Pfalz war 300 Jahre lang ein Teilstaat der Kurpfalz mit einer Eigenständigkeit landesherrlicher Art. Diese Phase endete, als 1621 Maximilian I. von Bayern das Land eroberte und zum bayerischen Staatenteil machte. Der Herzog und spätere Kurfürst rekatholisierte das ehemals lutherische/calvinistische Fürstentum und entfernte die Landstände von jeglicher Mitregierung. Die ...

Das Fürstentum der Oberen Pfalz war 300 Jahre lang ein Teilstaat der Kurpfalz mit einer Eigenständigkeit landesherrlicher Art. Diese Phase endete, als 1621 Maximilian I. von Bayern das Land eroberte und zum bayerischen Staatenteil machte. Der Herzog und spätere Kurfürst rekatholisierte das ehemals lutherische/calvinistische Fürstentum und entfernte die Landstände von jeglicher Mitregierung.
Die Untersuchung vergleicht die landesherrliche Durchdringungs- und Religionspolitik des pfälzischen Statthalters, des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1595-1621) mit der Durchdringungs- und Religionspolitik des bayerischen Herrschers. Die beiden unterschiedlichen Auffassungen von (absoluter) Herrschaft sowie die Grenzen von Sozialdisziplinierung und Konfessionalisierung werden dabei herausgearbeitet.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

Throughout 300 years the Principality of the Upper Palatinate was a nearly autonomous part of the Palatine electorate. This era endet in 1621 with the conquest of Maximilian I., duke of Bavaria. He turned the former lutheran and calvinist religion of his new subjects into a very strict catholizism and removed the nobility from any joined responsibility. The study compares the consolidation of ...

Throughout 300 years the Principality of the Upper Palatinate was a nearly autonomous part of the Palatine electorate. This era endet in 1621 with the conquest of Maximilian I., duke of Bavaria. He turned the former lutheran and calvinist religion of his new subjects into a very strict catholizism and removed the nobility from any joined responsibility.
The study compares the consolidation of territorial lordship, the development of the political structures of strength in the relationship of duke, cities and nobility and the religious policy of the governor of the palatine electors, Christian I. of Anhalt-Bernburg, and Maximilian I. Therefore two different views of systems of rule in a territorial state are worked out.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum6 Juli 2006
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Peter Schmid
Tag der Prüfung24 Mai 2006
InstitutionenPhilosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften > Institut für Geschichte > Bayerische Geschichte - Prof. Dr. Bernhard Löffler
Stichwörter / KeywordsOberpfalz , Maximilian <Bayern, Kurfürst, I.> , Christian <Anhalt-Bernburg, Fürst, I.> , Religionspolitik , Geschichte 1595-1648 , Durchdringungspolitik , Amberg , Dreissigjähriger Krieg , Sozialdisziplinierung , Konfessionalisierung , Upper Palatinate , modern history (1450-1650) , Maximilian I. , Christian von Anhalt
Dewey-Dezimal-Klassifikation900 Geschichte und Geografie > 943 Geschichte Deutschlands
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-opus-6744
Dokumenten-ID10445

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