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Minimalinvasive Knieendoprothetik und Navigation: vergleichende Untersuchung zwischen konventioneller, minimal invasiver und navigiert minimal invasiver Technik
Haiböck, Philip (2009) Minimalinvasive Knieendoprothetik und Navigation: vergleichende Untersuchung zwischen konventioneller, minimal invasiver und navigiert minimal invasiver Technik. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 18 Jan 2010 14:11
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.12362
Zusammenfassung (Deutsch)
Trotz eines mittlerweile weitgehend standardisierten Verfahrens, treten, aufgrund der Materialentwicklung und der neu entwickelten Verfahren, immer wieder neue Fragen bezüglich des optimalen Verfahrens der endoprothetischen Versorgung des Kniegelenks auf. Die minimal invasive Technik zur Implantation einer Knieprothese hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Unklar ist jedoch ...
Trotz eines mittlerweile weitgehend standardisierten Verfahrens, treten, aufgrund der Materialentwicklung und der neu entwickelten Verfahren, immer wieder neue Fragen bezüglich des optimalen Verfahrens der endoprothetischen Versorgung des Kniegelenks auf. Die minimal invasive Technik zur Implantation einer Knieprothese hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Unklar ist jedoch weiterhin, ob sie tatsächlich eine schnellere Rehabilitation aufgrund einer geringeren Weichteilschädigung ermöglicht und ob sie aufgrund der schlechteren Übersicht mit einer erhöhten Rate von postoperativen Beinachsfehlstellungen und Komponentenfehllagen einhergeht. Bezüglich der Implantatlage kann die Verwendung eines Navigationssystems der Problematik der Implantatfehllage entgegengewirkt werden, wie mehrere Publikationen der letzten Zeit deutlich machen.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit war einerseits, im Rahmen einer prospektiven randomisierten Studie den minimal invasiven und konventionellen operativen Zugangsweg in Bezug auf eine frühere Rehabilitation zu vergleichen. Andererseits galt es, durch die Vermessung der postoperativen Röntgenaufnahmen, eventuell gehäufte Implantatfehllagen in der minimal invasiven Gruppe herauszufinden und die entsprechend konventionell und navigiert operierten Gruppen zu vergleichen. Hierzu wurden 90 Patienten auf drei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe wurde in konventioneller Technik (n=30), eine Gruppe in minimal invasiver (n=30) und eine Gruppe minimal invasiv navigationsgestützt (n=30) operiert. Postoperativ wurden die Daten mittels WOMAC- sowie Knee Society Score nach 1, 6 und 12 Wochen erhoben.
Hierbei zeigte sich, dass kein signifikanter Unterschied (p > 0.05) zwischen den einzelnen Patientengruppen in Bezug auf Frührehabilitation zu den drei Untersuchungszeitpunkten bestand. Bezüglich der postoperativen mechanischen Beinachse bestand ein signifikanter Unterschied (p < 0,05) mit besseren Werten auf Seiten der minimal invasiv navigationsgestützt operierten Gruppe im Vergleich zu den beiden anderen Gruppen, die ohne Navigationssystem operiert wurden.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The minimal invasive approach in total knee arthroplasty has been proposed by several authors and the industry and is demanded by the patient. Computer assistance is proposed to support the surgeon in terms of implant orientation when performing the minimal invasive approach in particular. To prove the hypothesis that the minimal invasive approach with navigation is superior to the conventional ...
The minimal invasive approach in total knee arthroplasty has been proposed by several authors and the industry and is demanded by the patient. Computer assistance is proposed to support the surgeon in terms of implant orientation when performing the minimal invasive approach in particular.
To prove the hypothesis that the minimal invasive approach with navigation is superior to the conventional and the MIS technique without navigation focusing on implant orientation and clinical outcome, we performed a prospective, randomised trial which was approved by the local ethic committee. In total 90 patients underwent total knee replacement. The conventional group (n=30) underwent conventional TKR, the MIS group (n=30) underwent MIS TKR without navigation, the CAS-MIS group (n=30) underwent TKR using navigation and the MIS approach.
Groups were comparable regarding patients� specific parameters. The length of incision was significantly lower in the MIS (13.2 cm) and CAS-MIS technique (12.9 cm) compared to the conventional technique (17.3 cm) (p < 0.01.). Knee Society Score and WOMAC Score were similar in all three groups after 1, 6 and 12 weeks, no significant differences were seen between groups at any point of time (p > 0.05). Postoperative restoration of the mechanical leg axis was significantly better in the CAS-MIS group compared to the conventional group and the MIS one (p<0.05).
Our Study proves that there is no difference in early rehabilitation between the minimal invasive approach and the conventional approach concerning Knee Societey Score and WOMAC Score. Except restoration of leg axis was more accurate in the navigated group and length of incision was smaller in both MIS groups.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 9 November 2009 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Markus (PD Dr.) Tingart |
| Tag der Prüfung | 26 Oktober 2009 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Orthopädie |
| Stichwörter / Keywords | Navigationschirurgie , Kniegelenkprothese , Knieendoprothetik , Navigation , minimal invasiv , knee arthroplasty , navigated , minimal invasiv , konventionell , MIS |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-opus-13986 |
| Dokumenten-ID | 12362 |
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