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Reanimation internistischer Patienten in einem Krankenhaus der Maximalversorgung.
5 Jahre Reanimation - Status quo
Mandrakas, Nikolaos
(2010)
Reanimation internistischer Patienten in einem Krankenhaus der Maximalversorgung.5 Jahre Reanimation - Status quo. Dissertation, Universität Regensburg.
Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 12 Apr 2010 10:23
Hochschulschrift der Universität Regensburg
Zusammenfassung (Deutsch)
Durch diese Untersuchung war es möglich, wichtige Informationen zu Reanimationen internistischer Patienten auf der Normalstation zusammenzutragen und auszuwerten. Es wurde dadurch möglich, ein Risikoprofil der Patienten zu skizzieren, denen die Reanimationspflichtigkeit droht. Es sind vor allem ältere, männliche Patienten mit kardiologischen Vorerkrankungen, die schon bei der Aufnahme einer ...
Durch diese Untersuchung war es möglich, wichtige Informationen zu Reanimationen internistischer Patienten auf der Normalstation zusammenzutragen und auszuwerten. Es wurde dadurch möglich, ein Risikoprofil der Patienten zu skizzieren, denen die Reanimationspflichtigkeit droht. Es sind vor allem ältere, männliche Patienten mit kardiologischen Vorerkrankungen, die schon bei der Aufnahme einer Monitorüberwachung zugeführt wurden, die besonders gefährdet sind und daher der erhöhten Aufmerksamkeit bedürfen.
Anhand der vorliegenden Auswertung zeigt sich im Vergleich mit bereits publizierten Ergebnissen anderer Autoren, dass das primäre Outcome nach Reanimation ebenso wie das Krankenhausüberleben in der beobachteten Patientenpopulation erfreulich gut ist, was einem positivem Feedback für das eigene Handeln entspricht.
Gleichzeitig konnten aber auch Bereiche aufgezeigt werden, in denen noch Verbesserungspotential mit zu erwartenden positiven Auswirkungen für das Reanimationsoutcome stecken: die bessere Sicherung der Erstdiagnose (Asystolie/Kammerflimmern) und die konsequente Einleitung der in diesem Fall notwendigen Maßnahmen, die Verbesserung von Vollständigkeit und Validität der Dokumentation und die zukünftig intensivere Betrachtung des Behandlungszeitraums nach der intensivstationären Verlegung des primär die Reanimation überlebenden Patienten.
Auch ergaben sich Hinweise für das Qualitätsmanagement bei der Reanimation peripher-stationärer Patienten. Die verpflichtende Teilnahme an Reanimations-fortbildungsmaßnahmen aller an einer Reanimation beteiligten Berufsgruppen war bereits vor Beginn der Studie umgesetzt worden und hat die erfreulich guten Ergebnisse im Outcome der Patienten sicher erst möglich gemacht. Eine Intensivierung dieser Maßnahmen verspricht zusätzliches Optimierungspotential. Eine strukturierte, verpflichtende und sorgfältige Dokumentation, die das zielgerichtete Handeln unterstützt, sollte allerdings zusätzlich in den Handlungsstandard der innerklinischen Reanimation und aufgenommen werden, um die Abläufe zu unterstützen und bei zukünftigen Auswertungen besser nachvollziehbar zu machen.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The aim of this study was to gather and to evaluate necessary pieces of information concerning the resuscitation of in-hospital patients of internal medicine on a peripheric ward. In-hospital patients with a menacing risk of being resuscitated could be described by a high-risk profile: elderly men with a cardiological history and with a monitoring prior to arrest immediately after admission are ...
The aim of this study was to gather and to evaluate necessary pieces of information concerning the resuscitation of in-hospital patients of internal medicine on a peripheric ward. In-hospital patients with a menacing risk of being resuscitated could be described by a high-risk profile: elderly men with a cardiological history and with a monitoring prior to arrest immediately after admission are very endangered and should be supervised intensively.
In comparison to other publications this investigation proved that both the primary outcome after resuscitation and the hospital discharge in the surveyed population of patients were gratifyingly satisfactory. A fact that served as a positive feedback for the provided resuscitative efforts.
Yet some fields could be detected that still contained potential of improvement with expectable positive effects for the outcome after resuscitation: better characterization of initial arrhythmia (asystole vs ventricular fibrillation) and the adequate, subsequent therapy of these, improvement of validity and completion of documentation and the focus on treatment on ICU after immediate survival of resuscitation.
Moreover, the quality management of resuscitation of in-hospital patients on a peripheric ward was examined. The compulsory participation of all resuscitation-related members of staff in resuscitation-trainings had been implemented before the beginning of the study and surely beneficially influenced the primary outcome and hospital discharge of the resuscitated patients. The intensification of this measure promises further improvements of the outcome. Nonetheless, a standardized, structured, obligatory and careful documentation of resuscitation not only supports the adequate treatment. Its firm implemenation as a standard of in-hospital resuscitation improves the applied treatments and procedures and enhances comprehension of the following evalutations.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 12 April 2010 |
| Begutachter (Erstgutachter) | PD Dr. Michael Reng und Prof. Dr. Stefan Feuerbach |
| Tag der Prüfung | 1 Februar 2010 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Innere Medizin I |
| Stichwörter / Keywords | Krankenhaus, Reanimation, Innere Medizin, Überleben, Outcome, Utstein-Style, In-hospital, resuscitation, internal medicine, survival |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-133581 |
| Dokumenten-ID | 13358 |
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