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Der Nürnberger Handscore: Ein neues System zur Erfassung von Verbrennungsfolgen an der Hand
Schneider, Beate Maria (2011) Der Nürnberger Handscore: Ein neues System zur Erfassung von Verbrennungsfolgen an der Hand. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 07 Feb 2011 11:02
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.19069
Zusammenfassung (Deutsch)
Um behandlungsfähige Folgeschäden nach Verbrennungsverletzungen an der Hand zu erkennen, sind Nachuntersuchungen erforderlich, die viele Patienten allerdings nicht wahrnehmen wollen oder können. Um wenigstens einen Anhalt über den jeweiligen Zustand zu gewinnen, kann man Befragungen mit standardisierten Katalogen, wie etwa dem DASH-Fragebogen, durchführen. Dieser ist allerdings allgemein auf ...
Um behandlungsfähige Folgeschäden nach Verbrennungsverletzungen an der Hand zu erkennen, sind Nachuntersuchungen erforderlich, die viele Patienten allerdings nicht wahrnehmen wollen oder können. Um wenigstens einen Anhalt über den jeweiligen Zustand zu gewinnen, kann man Befragungen mit standardisierten Katalogen, wie etwa dem DASH-Fragebogen, durchführen. Dieser ist allerdings allgemein auf Folgeschäden an der oberen Extremität ausgerichtet und hat daher nicht das Ziel, die Besonderheiten der Folgen von Verbrennungsverletzungen an der Hand zu erfassen. Der DASH-Score kann also keine differenzierten Aussagen zu derartigen Folgezuständen leisten.
Wir haben anhand der Befragung von 81 Patienten, die in den Jahren 2006 und 2007 wegen Handverbrennungen in unserer Behandlung waren, einen von uns neu entwickelten Fragenkatalog (Nürnberger Fragebogen Handverbrennung, NFH) erprobt und daraus einen neuartigen Koeffizienten (NFH-Score) errechnet, der die besonderen Anforderungen an ein Scoring-System nach Verbrennungen an der Hand erheblich besser erfüllen kann als der DASH-Score. Mit entsprechenden statistischen Testverfahren lässt sich belegen, dass der NFH-Score bei der Bewertung von Verbrennungsfolgen besonders nach weniger schwerwiegenden Verbrennungsverletzungen dem DASH-Score deutlich überlegen ist. Daher, und auch wegen der einfachen Praktikabilität, empfehlen wir die Anwendung dieses Verfahrens besonders in den Fällen, in denen Patienten zu einer Nachuntersuchung nicht erscheinen können.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The identification of persisting but treatable defects after burn injuries on the hands requires follow-up examinations which, however, many patients can not or will not assume. In order to arrive at least at an estimation of the individual situation surveys can be conducted on the basis of standardized questionnaires like the DASH-Score. That score, however, is directed at persisting defects on ...
The identification of persisting but treatable defects after burn injuries on the hands requires follow-up examinations which, however, many patients can not or will not assume. In order to arrive at least at an estimation of the individual situation surveys can be conducted on the basis of standardized questionnaires like the DASH-Score. That score, however, is directed at persisting defects on the upper extremities in general; it does not aim to cover the particularities of defects after burn injuries on the hands. The DASH-Score, therefore, can not provide differentiated findings with regard to such persisting defects.
Based on the survey of 81 patients who during the course of 2006 and 2007 were treated for burn injuries on the hands on our ward we have tested an alternative questionnaire newly developed by us, the (Nürnberger Fragebogen Handverbrennung, NFH), and based on the returns have determined a new coefficient (NFH-Score) which is considerably better suited than the DASH-Score to fulfill the specific requirements of a scoring system after burn injuries on the hands. Statistical tests confirm that the NFH-Score clearly outperforms the DASH-Score in particular with regard to the assessment of defects after less severe burn injuries. Because of this, and also because of the easy handling, we recommend the use of this method particularly in those instances where the patient can not come in for a follow-up examination.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 7 Februar 2011 |
| Begutachter (Erstgutachter) | PD Dr. Bert Reichert und Prof. Dr. Hans Jürgen Schlitt |
| Tag der Prüfung | 29 Dezember 2010 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Chirurgie |
| Themenverbund | Nicht ausgewählt |
| Stichwörter / Keywords | DASH score, Nürnberger Hand score, Handverbrennungen, Lebensqualität, Verbrennungsverletzung, Erfassung von Verbrennungsfolgen |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-190698 |
| Dokumenten-ID | 19069 |
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