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Krenn, Marion

Prognostic impact of sleep disordered breathing and its treatment in heart failure: an observational study

Krenn, Marion (2011) Prognostic impact of sleep disordered breathing and its treatment in heart failure: an observational study. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 18 Jul 2011 09:25
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.21451


Zusammenfassung (Englisch)

1. Abstract 1.1. Aims: Sleep disordered breathing (SDB) may contribute to disease progression in patients with chronic heart failure (CHF). The objective of this observational study was to evaluate whether SDB is a risk factor for mortality in CHF patients and whether this risk can be attenuated by treatment with positive airway pressure (PAP). 1.2. Methods and results: We studied 296 CHF ...

1. Abstract
1.1. Aims:
Sleep disordered breathing (SDB) may contribute to disease progression in patients with chronic heart failure (CHF). The objective of this observational study was to evaluate whether SDB is a risk factor for mortality in CHF patients and whether this risk can be attenuated by treatment with positive airway pressure (PAP).
1.2. Methods and results:
We studied 296 CHF patients (median left ventricular ejection fraction 33%) who underwent in-lab polysomnography between January 2002 and December 2009. We compared (i) mortality between patients with severe SDB [apnoea–hypopnoea index (AHI) ≥ 22.5 h-1] vs. those without severe SDB (AHI < 22.5 h-1) and (ii) evaluated the impact of PAP treatment on mortality in those with severe SDB. After accounting for significant confounding factors (age,
NYHA class, cause of CHF, diabetes, and PAP treatment), patients with severe SDB (n = 176) had a 2.0-fold increased hazard ratio for death compared with those without severe SDB [95% confidence interval (CI) 1.1–3.5, P = 0.023]. In an adjusted on-treatment analysis of the group with severe SDB, mortality was significantly less in patients using PAP (18%) compared with those with untreated SDB (52%; hazard ratio 0.4, 95% CI 0.2–0.6, P = 0.001). Mortality in the PAP-treated group was lower compared with the untreated group at any time-point of the follow-up period.
1.3. Conclusion:
The presence of severe SDB in CHF patients constitutes a significantly increased risk for death, independent of established risk factors. In CHF patients with SDB, use of PAP therapy was associated with a decreased mortality rate at any time point of the follow-up, suggesting that PAP can be safely used in such patients.

Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)

Schlaf bezogene Atemstörungen (SDB) können zum Progress der Erkrankung bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz beitragen. Der Ansatz dieser Beobachtungsstudie besteht darin zu evaluierten, ob schlafbezogenen Atemstörungen ein Risikofaktor für Mortalität bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz ist und ob dieser Risikofaktor durch eine Behandlung über Applikation eines positiven ...

Schlaf bezogene Atemstörungen (SDB) können zum Progress der Erkrankung bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz beitragen. Der Ansatz dieser Beobachtungsstudie besteht darin zu evaluierten, ob schlafbezogenen Atemstörungen ein Risikofaktor für Mortalität bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz ist und ob dieser Risikofaktor durch eine Behandlung über Applikation eines positiven Atemwegsdruck (PAP) gesenkt werden kann.
Wir untersuchten 296 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (mittlere linksventrikuläre Ejektionsfraktion 33%) retrospektiv von Januar 2002 bis Dezember 2009. Bei all diesen Patienten war in einem Schlaflabor eine Polysomnographie durchgeführt worden. Im Anschluss verglichen wir zum einen die Mortalität zwischen Patienten mit einer schwerwiegenden schlafbezogenen Atemstörung [Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) ≥ 22,5 h-1] mit solchen ohne schwerwiegende SDB (AHI < 22,5 h-1). Desweiteren bewerteten wir den Einfluss der Behandlung mit PAP auf die Mortalität bei Patienten mit schwerwiegender SDB. Nach der Berechnung der signifikanten Einflussgrößen (Alter, NYHA-Klasse, Ursache der Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus und Behandlung mit PAP) zeigte sich, dass Patienten mit
II
schwerer SDB (n = 176) verglichen mit Patienten ohne schwerwiegende SDB eine 2,0-fach höhere Hazard-Ratio hinsichtlich eines letalen Verlaufes hatten [95% Confidenz-Intervall (CI) 1,1 – 3,5; p = 0,023). In einer adjustierten On-Treatment-Analyse derjenigen Patienten mit schwerwiegender SDB zeigte sich eine signifikant niedrigere Mortalitätsrate bei mit PAP-behandelten Patienten (18%), verglichen mit denjenigen, welche als unbehandelt eingestuft wurden (52%; Hazard-Ratio 0,4; 95% CI 0,2 – 0,6; p = 0,001). Insgesamt war die Mortalität in der mit PAP-therapierten Gruppe verglichen mit der unbehandelten Gruppe zu jedem Zeitpunkt im gesamten Follow-up niedriger.
Das Vorliegen einer schwerwiegenden SDB stellt somit unabhängig von bereits etablierten Risikofaktoren ein signifikant erhöhtes Mortalitätsrisiko bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz dar. Bei chronisch herzinsuffizienten Patienten mit schlafbezogenen Atemstörungen war die Anwendung von PAP-Therapie assoziiert mit einer reduzierten Mortalitätsrate zu jedem Zeitpunkt des Follow-up, was nahelegt, dass die PAP-Therapie gefahrlos bei eben diesen Patienten eingesetzt werden kann.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum18 Juli 2011
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Michael Arzt und Prof. Dr. Thomas Kühnel
Tag der Prüfung22 Juni 2011
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Innere Medizin II
Stichwörter / KeywordsSurvival, prognosis, sleep apnoea, positive airway pressure, heart failure
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-214515
Dokumenten-ID21451

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