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Apfelbeck, Hanna

Dorsojugulärer versus ventrojugulärer Zugang bei Eversionsendarteriektomien der Arteria carotis interna - eine prospektiv randomisierte Studie

Apfelbeck, Hanna (2013) Dorsojugulärer versus ventrojugulärer Zugang bei Eversionsendarteriektomien der Arteria carotis interna - eine prospektiv randomisierte Studie. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 05 Jul 2013 15:12
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.28452


Zusammenfassung (Deutsch)

Einführung: In einer prospektiv randomisierten Studie wurde der dorsojuguläre mit dem ventrojugulären Zugangsweg bei Eversionsendarterektomien der A. carotis interna verglichen. Neben der Mortalität und der Schlaganfallrate sowie der operativen Machbarkeit wurden besonders die perioperativen Komplikationen wie Nervenschäden und Blutungskomplikationen, die Patientenzufriedenheit und das ...

Einführung: In einer prospektiv randomisierten Studie wurde der dorsojuguläre mit
dem ventrojugulären Zugangsweg bei Eversionsendarterektomien der A. carotis interna
verglichen. Neben der Mortalität und der Schlaganfallrate sowie der operativen
Machbarkeit wurden besonders die perioperativen Komplikationen wie Nervenschäden
und Blutungskomplikationen, die Patientenzufriedenheit und das kosmetische Ergebnis
untersucht.
Material und Methoden: Der Einbestellungsreihenfolge nach wurden die Patienten zur
Carotisoperation randomisiert und einer der Gruppen ventro‐ oder dorsojugulär
zugeteilt. Alle Patienten wurde prä‐ und postoperativ sowohl neurologisch als auch
laryngoskopisch (HNO‐Abteilung) untersucht. Eine weitere Nachuntersuchung erfolgte
nach 6‐12 Monaten. Es waren 600 Studienpatienten bei einer initial erwarteten
Komplikationsrate von 5 % geplant.
Ergebnisse: Nach 101 Studienpatienten wurde die Studie auf Grund einer signifikant
höheren Rate an Stimmlippenminderbeweglichkeiten (STLM) in der dorsojugulären
Gruppe abgebrochen (31 % vs. 6%; p = 0,0014). In der Nachuntersuchung waren fast
alle STLM zurückgebildet (2,4 % vs. 0 %). Bei allen weiteren untersuchten Parametern
lagen keine signifikanten Unterschiede vor. Eine Lernkurve oder andere auffällige
Kofaktoren konnten bei den Patienten mit STLM nicht gefunden werden.
Konklusion: Wegen der signifikant höheren Anzahl an STLM bei den dorsojugulär
operierten Patienten empfehlen wir den ventrojugulären Zugang als bevorzugte
Operationsmethode.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

Objectives: With this prospective randomized study we wanted to show that using retrojugular acces for eversion endarterectomy of the internal carotid artery is comparable to the conventional ventrojugular procedure. Patients and Methods: We planned a patient cohort of 600 study patients, expecting a minor and major complication rate of 5 %. All patients underwent pre‐ and postoperative ...

Objectives: With this prospective randomized study we wanted to show that using
retrojugular acces for eversion endarterectomy of the internal carotid artery is
comparable to the conventional ventrojugular procedure.
Patients and Methods: We planned a patient cohort of 600 study patients, expecting a
minor and major complication rate of 5 %. All patients underwent pre‐ and
postoperative neurological examination and fiber optic laryngoscopy by an ENT
specialist. In a follow‐up investigation after 6‐12 months we performed a
duplex/ultrasound scan, a clinical examination and ‐ if necessary ‐ another
laryngoscopy. Patient contentment was registrated.
Results: We stopped the study after 101 patients (planned interim‐evaluation) because
of a significant (p = 0,0014) vocal cord dysfunction (VCD) in the retrojugular group (31
% vs. 6 %). In the follow‐up examination this impairment was not detectable any more
in most of the patients (2,4 % vs 0 %). Concerning the analyzed major and minor
complications we could not find other significant differences comparing the two study
groups.
Conclusion: We recommend ventrojugular acces to internal carotid artery for eversion
endarterectomy because of the high rate of temporary VCD using retrojugular acces.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum2013
Begutachter (Erstgutachter)PD Dr. Piotr Kasprzak
Tag der Prüfung25 Juni 2013
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Chirurgie
Stichwörter / Keywordsdorsojugulär, retrojugular, carotid endarterectomy, CEA, Carotis Endarterektomie
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-284523
Dokumenten-ID28452

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