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Die weibliche Augenpartie: Attraktivitätsmerkmale, Messmethoden, operative Korrekturmöglichkeiten
Knoll, Sebastian (2013) Die weibliche Augenpartie: Attraktivitätsmerkmale, Messmethoden, operative Korrekturmöglichkeiten. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 24 Sep 2013 14:22
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.28868
Zusammenfassung (Deutsch)
Die weibliche Augenpartie ist bereits Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten, aus welchen vielfältige Ergebnisse bezüglich der Zusammenhänge zwischen bestimmten Charakteristika der weiblichen Augenpartie und deren Attraktivität hervorgingen. In Bezug auf die Augenform wäre daher beispielsweise eine positive Korrelation zwischen der Mandelförmigkeit bzw. der Steigung der ...
Die weibliche Augenpartie ist bereits Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher
Arbeiten, aus welchen vielfältige Ergebnisse bezüglich der Zusammenhänge zwischen
bestimmten Charakteristika der weiblichen Augenpartie und deren Attraktivität
hervorgingen. In Bezug auf die Augenform wäre daher beispielsweise eine positive
Korrelation zwischen der Mandelförmigkeit bzw. der Steigung der Augachse
(„Jaguarauge“) und der Attraktivität zu erwarten. Ebenso sollte eine Präferenz für blaue
Augen bestehen.
Basierend auf der bereits bestehenden Literatur wurden mehr als 15
Hypothesen entwickelt, welche mit folgender Methodik überprüft wurden. Die linke
Augenpartie von 60 Frauen im Alter von 15-65 Jahren wurde unter Standardbedingungen
in einem Labor fotografiert. Die Originalaufnahmen, sowie retuschierte
Fotos wurden anschließend 80 Personen zur Bewertung hinsichtlich des Alters und der
Attraktivität vorgelegt. Zudem wurde ein spezielles „Koordinatensystem“ entwickelt, aus
welchem die sogenannten Orientierungspunkte mit Hilfe einer selbstprogrammierten
Software augelesen wurden. Die hierdurch generierten Daten wurden anschließend im
Rahmen einer Korrelations-, sowie einer ANOVA-Analyse ausgewertet.
Die Augenpartie einer Frau wurde dann als attraktiv angesehen, wenn deren
charakteristische Merkmale Jugendlichkeit signalisierten. Viele der Variablen in den
Bereichen Augenform und Augenbraue weisen einen mittelstarken bis sehr starken
signifikanten linearen Zusammenhang mit der Attraktivität und dem Alter auf.
Überraschenderweise konnte keine Korrelation zwischen der Irisfarbe und der
Attraktiviät nachgewiesen werden. Dennoch wurde die Augenfarbe Blau häufiger als
positives Merkmal genannt als andere Augenfarben.
Die Ergebnisse dieser Studie belegen zum Teil bereits bestehende
Vermutungen hinsichtlich bestimmter Zusammenhänge, widersprechen teilweise aber
auch der vorherrschenden Meinung oder liefern neue Erkenntnisse. So wird
beispielsweise ein positiver Zusammenhang zwischen der Mandelförmigkeit eines
Auges und dessen Attraktivität widerlegt, während die Präferenz für ein „Jaguarauge“
bestätigt wird. In Bezug auf die Irisfarbe sprechen die Ergebnisse für die Existenz
eines sogenannten „Blaue-Augen-Steoretyps“. Erstmals wissenschaftlich nachgewiesen
werden konnte ein linearer Zusammenhang zwischen der Sklerafarbe und
der Attraktivität. Dieses Charakteristikum kann jedoch nicht operativ verändert werden,
wohingegen für viele Andere verschiedene plastisch-ästhetische Korrekturmöglichkeiten
zur Verfügung stehen, um die Attraktivität der weiblichen Augenpartie zu
erhöhen.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The female eye area is a topic often addressed in the literature. This leaves us with various conclusions regarding the relationship between the characteristics of the female eye area and its attractiveness. Concerning the eye shape, for instance, a positive correlation between the inclination of the eye axis and the attractiveness would be expected. Likewise there should be a preference for blue ...
The female eye area is a topic often addressed in the literature. This leaves us with
various conclusions regarding the relationship between the characteristics of the
female eye area and its attractiveness. Concerning the eye shape, for instance, a
positive correlation between the inclination of the eye axis and the attractiveness would
be expected. Likewise there should be a preference for blue eyes.
Based on the already existing literature, 15 hypotheses were developed and
tested applying the following methodology. Photos of the left eye area of 60 women
(ranging from 15 to 65 years of age) were taken under standardized conditions. The
original and retouched photos were then presented to 80 participants, who were asked
to comment on the attractiveness and the supposed age of every woman. In addition, a
special coordinate system was created to be able to pick the so called reference points
with a therefor self-programmed software. Finally, the generated data were analyzed by
methods of correlation analysis and ANOVA.
The female eye area was considered as being attractive when its characteristic
attributes reflected youthfulness. For many variables related to the eye shape and
eyebrow, a medium to high significant linear correlation with the attractiveness and the
age could be established. Surprisingly, no correlation was found between the
attractiveness or the age and the iridal color. However, blue as iridal color was
mentioned more often as a positive feature than other iridal colors.
The results of this study partly verify the already existing assumptions regarding
particular correlations, but in some cases they also disprove prevailing opinions or
deliver new insights. For example, a positive correlation between an almond-shaped
eye and the attractiveness was rejected, while the preference for a “jaguar‘s eye“ was
confirmed. Regarding the iridal color, the results show the existence of a so called
„blue-eyes stereotype“. A linear correlation between the scleral color and the
attractiveness was first demonstrated. While this characteristic cannot be modified by
means of plastic aesthetic surgery, many others might be changed by surgery to
increase the attractiveness of the female eye area.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 24 September 2013 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Lukas Prantl |
| Tag der Prüfung | 19 September 2013 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Unfallchirurgie |
| Stichwörter / Keywords | Blaue-Augen-Stereotyp, Orientierungspunkte, Irisbedeckungsgrad |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-288684 |
| Dokumenten-ID | 28868 |
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