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Abklärung von Leberraumforderungen:
Klinische Wertigkeit des Einsatzes mehrerer komplementärer Bildgebungen (kontrastmittelverstärkte Sonographie versus Computertomographie/ Kernspintomograpie)
Himmer, Sabine
(2014)
Abklärung von Leberraumforderungen: Klinische Wertigkeit des Einsatzes mehrerer komplementärer Bildgebungen (kontrastmittelverstärkte Sonographie versus Computertomographie/ Kernspintomograpie). Dissertation, Universität Regensburg.
Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 27 Mrz 2014 14:48
Hochschulschrift der Universität Regensburg
Zusammenfassung (Deutsch)
Die exakte Diagnose verschiedener Leberraumforderungen ist durch den Einsatz von CT, MRT und kontrastmittelgestützter Sonographie geprägt und von therapeutischer Relevanz für den Patienten. Ziel dieser retrospektiven Studie war es, die klinische Wertigkeit der Anwendung mehrere komplementärer Bildgebungen bei der Abklärung von fokalen Leberraumforderungen zu untersuchen. Es wurde ermittelt, wie ...
Die exakte Diagnose verschiedener Leberraumforderungen ist durch den Einsatz von CT, MRT und kontrastmittelgestützter Sonographie geprägt und von therapeutischer Relevanz für den Patienten. Ziel dieser retrospektiven Studie war es, die klinische Wertigkeit der Anwendung mehrere komplementärer Bildgebungen bei der Abklärung von fokalen Leberraumforderungen zu untersuchen.
Es wurde ermittelt, wie oft die KM-Sonographie als primäres diagnostisches Verfahren angewandt wurde, bzw. bei wie vielen der 662 eingeschlossenen Patienten vor der KM-Sonographie bereits eine Bildgebung vorlag. Anhand eines standardisierten Dokumentationsbogens wurde erfasst, wie häufig aus der komplementären Bildgebung ergänzende Information gezogen werden konnte, wie oft sich daraus eine klinische Konsequenz ergab, und ob eine explizite Empfehlung zur Durchführung einer KM-Sonographie ausgesprochen wurde. Die Analyse der Untersuchungsreihenfolge sollte die Notwendigkeit einer komplementären CT- oder MRT-Untersuchung klären. Es ergab sich ein überwiegender Einsatz von CT- und MRT-Untersuchungen in der Primärdiagnostik von Leberläsionen (insgesamt 68,7% von 382 Patienten mit komplementärer Bildgebung). Es konnte festgestellt werden, dass die komplementäre KM-Sonographie in nahezu 50% der Fälle ergänzende Informationen (Lokalisation, Dignität, Entität) erbrachte. Als klinische Konsequenz kam es am häufigsten zu einer Therapieveränderung. Noch mehr ergänzende Aussagen und darauf folgende klinische Konsequenzen konnten allerdings aus einer komplementären CT und MRT nach primärer KM-Sonographie getroffen werden. Dies zeigt, dass der KM-Sonographie die in zahlreichen Studien nachgewiesene Gleichwertigkeit zur CT und MRT nicht in vollem Maße zuerkannt wurde.
Abschließend kann festgestellt werden, dass der Einsatz eines bildgebenden Verfahrens (alleinige KM-Sonographie/ CT/ MRT) in der Abklärung von Leberläsionen oft nicht ausreichend ist. Eine Kombination aus kontrastmittelgestützter Sonographie und CT scheint im klinischen Alltag unter mehreren Aspekten eine angemessene diagnostische Sicherheit zu gewährleisten und unter ökonomischem Aspekt sinnvoll.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The appropriate use of different imaging modalities such as CT, MRI and contrast enhanced ultrasound (CEUS) is essential for the precise diagnosis of focal liver lesions and for the subsequent therapy. Aim of this retrospective study was to compare the applicability of different complementary imaging modalities in diagnostic assessment of focal liver lesions. We determined the number of CEUS as ...
The appropriate use of different imaging modalities such as CT, MRI and contrast enhanced ultrasound (CEUS) is essential for the precise diagnosis of focal liver lesions and for the subsequent therapy. Aim of this retrospective study was to compare the applicability of different complementary imaging modalities in diagnostic assessment of focal liver lesions.
We determined the number of CEUS as first imaging modality and the percentage of all 662 included patients who had CEUS as complementary imaging modality. On the basis of standardized documentation we investigated, if we could gather additional information by using complementary imaging modalities and analyzed the therapeutic consequences. We also documented if somebody did explicit recommendation for the use of CEUS. To clarify the necessity of complementary CT or MRI we analyzed the examination sequence. There was a predominant use of CT and MRI as first line diagnostic modality in detection and characterization of focal liver lesions (allover 68,7% of all 382 patients with complementary imaging). CEUS as complementary imaging generated in almost 50% additional information (about localization, tumor character). Changing therapy was the most frequent clinical consequence. When CEUS was used as first line modality (with MRI and CT as complementary imaging modality) we could generate even more additional information and following clinical consequence. In this study we could not verify the equality of CEUS and CT/ MRT as presented in several former clinical trials.
In conclusion performance of a single imaging modality (only CEUS/ CT/ MRI) in detection and characterization of focal liver lesions is not sufficient. For clinical practice combination of CEUS and CT seem to generate adequate diagnostic safety and is appropriate concerning the economic resources.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 27 März 2014 |
| Begutachter (Erstgutachter) | PD Dr. Doris Schacherer |
| Tag der Prüfung | 7 März 2014 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Innere Medizin I |
| Stichwörter / Keywords | kontrastmittelverstärkte Sonographie, Leberraumforderungen |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-297302 |
| Dokumenten-ID | 29730 |
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