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Silbereisen, Vera Maria Christa

Strukturierte ambulante Palliativversorgung in Deutschland

Silbereisen, Vera Maria Christa (2014) Strukturierte ambulante Palliativversorgung in Deutschland. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 20 Aug 2014 13:57
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.30693


Zusammenfassung (Deutsch)

Seit 2008 besteht in Deutschland ein gesetzlicher Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung, die u.a. eine Versorgung Schwerstkranker und Sterbender zu Hause und somit auch das Sterben zu Hause ermöglicht. In dieser Arbeit wurden 64 von 81 (Stand 2011) national gelisteten SAPV-Teams zu ihrer Struktur, der Zusammenarbeit mit Hausärzten und dem Rettungsdienst befragt. In unserem ...

Seit 2008 besteht in Deutschland ein gesetzlicher Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung, die u.a. eine Versorgung Schwerstkranker und Sterbender zu Hause und somit auch das Sterben zu Hause ermöglicht. In dieser Arbeit wurden 64 von 81 (Stand 2011) national gelisteten SAPV-Teams zu ihrer Struktur, der Zusammenarbeit mit Hausärzten und dem Rettungsdienst befragt. In unserem Interesse standen des Weiteren der Umgang mit sog. palliativmedizinischen Notfällen, sowie Probleme und Hürde der alltäglichen Arbeit der jungen Teams.
Im Ergebnis zeigte sich, dass die bereits etablierten Dienste die von den Ländern vertraglich geforderten Kriterien für SAPV erfüllen und sehr erfolgreich arbeiten. Der erwartete Wunsch nach Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst konnte bestätigt werden und fand eine Vielzahl an Anregungen zur Verbesserung der Zusammenarbeit. Allerdings spielte der Bedarf an notfallmedizinischer Unterstützung von Seiten der SAPV-Teams eine eher untergeordnete Rolle. Bereits etablierte Notfallpläne zum notärztlichen Umgang mit Palliativpatienten scheinen Wirkung zu zeigen. Die bedeutsame und unverzichtbare Rolle des Hausarztes wurde auch bei dieser Untersuchung bestätigt. Des Weiteren wurden finanzielle, bürokratische und juristische Hürden bei der Betreuung Schwerstkranker und Sterbender im Alltag der SAPV aufgezeigt.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

Since 2008 Germany established a statutory claim for specialised outpatient palliative care (SAPV). This enables the patient-centered home care for critical ill and dying patients and makes finally dying at home possible. By means of a questionnaire based telephone survey 64 of 81 (February 2011) listed teams have been asked about their structure, collaboration with general practicioners and the ...

Since 2008 Germany established a statutory claim for specialised outpatient palliative care (SAPV). This enables the patient-centered home care for critical ill and dying patients and makes finally dying at home possible. By means of a questionnaire based telephone survey 64 of 81 (February 2011) listed teams have been asked about their structure, collaboration with general practicioners and the emergency rescue service. The exposure to so called palliative emergencies and the young teams problems and obstacles in daily work was in our interest. The result showed, that the already established teams fulfill the by German states postulated critera and work very successfully. The expected request for collaboration with the emergency rescue service was approved and was followed by a multitude of suggestions for the improvement of this collaboration. However the teams perspective shows just a rare need for emergency care support. Established emergency plans for the emergency doctors having acquaintance with a palliative patient seem to make an impact. Also in this research the meaningful and essential role of the general practicioner was reassured. Furthermore financial, bureaucratic and juristic barriers in daily work with dying patients have been identified.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum20 August 2014
Begutachter (Erstgutachter)PD Dr. Christoph Wiese
Tag der Prüfung7 August 2014
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Anästhesiologie
Stichwörter / KeywordsSAPV, ambulante Palliativversorgung, palliativ, Rettungsdienst
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-306935
Dokumenten-ID30693

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