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Assmann, Dirk

City Growth: The Role of Knowledge Spillovers and Entrepreneurship

Assmann, Dirk (2016) City Growth: The Role of Knowledge Spillovers and Entrepreneurship. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 11 Apr 2016 12:09
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.33568


Zusammenfassung (Englisch)

My thesis highlights potential drivers of the observed extent and heterogeneity of urban growth and further investigates the role of knowledge spillovers and entrepreneurship. My research contributions are as follows: First, I set up a simplifieed version of the Monocentric City Model to discuss how potential key drivers affect subsequent urban growth. I summarize previous empirical findings to ...

My thesis highlights potential drivers of the observed extent and heterogeneity of urban growth and further investigates the role of knowledge spillovers and entrepreneurship. My research contributions are as follows: First, I set up a simplifieed version of the Monocentric City Model to discuss how potential key drivers affect subsequent urban growth. I summarize previous empirical findings to examine the model's theoretical predictions. Second, I present a search-theoretic model of urban face-to-face interactions in which I further investigate the role of local knowledge spillovers for urban growth. It is the first theoretical urban model that explicitly distinguishes between two types of knowledge spillovers, the transmission and creation of knowledge. The model analysis suggests that an inefficient knowledge exchange in urban face-to-face interactions causes inefficient city sizes as agglomeration forces do not reach their optimal extent. Third, I investigate the causal relation between local entrepreneurship and subsequent growth. I argue that the perceived positive connection is partially due to reverse causality as entrepreneurs self-select into fast growing cities. I propose the 19th century patent activity across the US as an instrument for the distribution of entrepreneurial activity observed in the US today. It turns out that the entrepreneurship's influence on subsequent growth diminishes substantially once the issue of endogeneity is taken into account.

Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)

In meiner Dissertation befasse ich mich mit den Kernfaktoren des Stadtwachstums und untersuche dabei insbesondere die Rolle von urbanem Wissensaustausch und den Einfluss von städtischen Unternehmensgründungen. Mein Beitrag zur aktuellen Forschung ist dabei wie folgt: (1) Ich verwende das Monozentrische Stadtmodell um die Wirkungsweise potenzieller Wachstumsfaktoren in einem einheitlichen ...

In meiner Dissertation befasse ich mich mit den Kernfaktoren des Stadtwachstums und untersuche dabei insbesondere die Rolle von urbanem Wissensaustausch und den Einfluss von städtischen Unternehmensgründungen. Mein Beitrag zur aktuellen Forschung ist dabei wie folgt:
(1) Ich verwende das Monozentrische Stadtmodell um die Wirkungsweise potenzieller Wachstumsfaktoren in einem einheitlichen theoretischen Umfeld zu analysieren.
(2) Ich untersuche in einem theoretischen Stadtmodell, ob der urbane Wissensaustausch sozial effizient verläuft. Es handelt sich um das erste theoretische Stadtmodell, welches zwischen der Übertragung von Wissen (zur individuellen Produktivitätssteigerung) und der Erzeugung von Wissen (Ideen bzw. Innovationen) unterscheidet. Die Ergebnisse der Modellanalyse lassen auf einen ineffizienten Wissensaustausch schließen, bei dem zu wenige Innovationen entstehen. Da Agglomerationskräfte nicht ihr Optimum erreichen, sind die resultieren Stadtgrößen ebenfalls sozial ineffizient.
(3) Ich untersuche anhand einer zweistufigen Regressionsanalyse mit Instrumentenvariablen den kausalen Einfluss von Unternehmensgründungen auf das anschließende Stadtwachstum. Der positive Zusammenhang zwischen Unternehmensgründungen und Stadtwachstum, welcher in der stadtökonomischen Literatur überwiegend propagiert wird, könnte u.a. darauf zurückgehen, dass Unternehmensgründer sich vorzugsweise in schnell wachsenden Städten ansiedeln. Als Instrument für die räumliche Verteilung von Unternehmensgründungen in U.S.-amerikanischen Städten im späten 20.Jahrhundert verwende ich die räumliche Verteilung registrierter Patente während des 19.Jahrhunderts. Die Ergebnisse der Analyse deuten darauf hin, dass der wachstumsverstärkende Einfluss von Unternehmensgründungen in der Literatur gemeinhin überschätzt wird. Je nach Spezifikation zeigt sich, dass der Einfluss von Unternehmensgründungen deutlich reduziert bzw. insignifikant wird.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum11 April 2016
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Gabriel S. Lee
Tag der Prüfung25 Februar 2016
InstitutionenWirtschaftswissenschaften > Institut für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie > Lehrstuhl für Immobilienökonomie (Prof. Dr. Gabriel Lee)
Wirtschaftswissenschaften > Institut für Immobilienenwirtschaft / IRE|BS > Lehrstuhl für Immobilienökonomie (Prof. Dr. Gabriel Lee)
Stichwörter / KeywordsCity Growth, Knowledge Spillovers, Entrepreneurship
Dewey-Dezimal-Klassifikation300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-335687
Dokumenten-ID33568

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