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Intermediäre beim Berufseinstieg von Hochschulabsolventen – Rolle, Funktion und Selbstverständnis im Prozess der Employability-Entwicklung und dem Übergang von Studium in den Beruf
Nürnberger, Ruth (2018) Intermediäre beim Berufseinstieg von Hochschulabsolventen – Rolle, Funktion und Selbstverständnis im Prozess der Employability-Entwicklung und dem Übergang von Studium in den Beruf. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 01 Aug 2018 08:07
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.37548
Zusammenfassung (Deutsch)
Die vorliegende Arbeit untersucht aus einer Multiakteursperspektive, welche Intermediäre und Dienstleistungen im Rahmen der Employability-Entwicklung von Hochschulabsolventen in Deutschland existieren, welche Rolle und Funktion diese einnehmen bzw. welches Selbstverständnis diese haben. Es erfolgt eine Systematisierung unterschiedlicher Intermediärstypen. Basierend auf den Ergebnissen einer ...
Die vorliegende Arbeit untersucht aus einer Multiakteursperspektive, welche Intermediäre und Dienstleistungen im Rahmen der Employability-Entwicklung von Hochschulabsolventen in Deutschland existieren, welche Rolle und Funktion diese einnehmen bzw. welches Selbstverständnis diese haben. Es erfolgt eine Systematisierung unterschiedlicher Intermediärstypen. Basierend auf den Ergebnissen einer empirischen Studie werden sieben Intermediärstypen identifiziert. Diese unterscheiden sich neben ihrem Leistungsangebot auch hinsichtlich der Zielgruppe und des Wirkungszeitraums ihrer Dienstleistungen: Career Services bieten bereits Angebote während des Studiums, während die meisten anderen Akteure erst während oder nach dem Berufseinstieg relevant werden. Zudem gibt es Intermediäre, deren Leistungen sich vorrangig an Arbeitgeber wenden, während andere Intermediäre die Absolventen bzw. Arbeitnehmer im Fokus haben.
Die Analyse von Rolle und Funktion sowie Selbstbild von Intermediären ergibt, dass sowohl bei der Zielgruppe der Arbeitgeber als auch der Absolventen unklare Vorstellungen von Intermediären vorzuliegen scheinen und Intermediäre bisher keine klare Position bei der Employability-Entwicklung von Hochschulabsolventen einnehmen. Eine kritische Betrachtung der Untersuchungsergebnisse mittels einer organisationstheoretischen Einordnung zeigt Gründe für die Entstehung von Intermediären auf und verdeutlicht, dass für die Bewertung von Intermediäre noch keine entsprechenden Bewertungssysteme und Normen ausgebildet sind und so unklare soziale Erwartungen an diese Akteure vorzuliegen scheinen.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The present study examines from a multi-actor perspective which intermediaries and services relevant to the development of employability of graduates exist. The study focuses of the role and function as well as the self-conception of intermediaries in Germany. The aim is a systematization of different types of intermediaries. Therefore, seven types of intermediaries are identified. These ...
The present study examines from a multi-actor perspective which intermediaries and services relevant to the development of employability of graduates exist. The study focuses of the role and function as well as the self-conception of intermediaries in Germany. The aim is a systematization of different types of intermediaries. Therefore, seven types of intermediaries are identified. These intermediaries differ in regard to range of services offered as well as effective periods of their services: Career Services play an important role during study time, while most other intermediaries are only relevant after the career start of academics. In addition, there exist intermediaries whose services are addressed to employers, while other intermediaries focus on graduates or employees.
The analysis shows there are only unclear conceptions of intermediaries form both employers and graduates. Moreover, intermediaries themselves have not developed a clear position in the process of employability development of graduates yet. Using an organizational theory approach helps to reflect the results critically and shows a lack of norms or assessments for intermediaries. This can be interpreted as unclear social expectations of these players.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 1 August 2018 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Thomas Steger |
| Tag der Prüfung | 11 Juli 2018 |
| Institutionen | Wirtschaftswissenschaften > Institut für Betriebswirtschaftslehre > Lehrstuhl für Führung und Organisation (Prof. Dr. Thomas Steger) |
| Stichwörter / Keywords | Intermediäre, Career Services, Hochschulabsolventen, Employability |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 300 Sozialwissenschaften > 300 Sozialwissenschaften, Soziologie 300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-375487 |
| Dokumenten-ID | 37548 |
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