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Stottrop-Walch, Kirsten

Interventionelle Schlaganfalltherapie (Thrombektomie) bei schwer betroffenen Patienten mit intrakraniellem Gefäßverschluss. Vergleich der Rekanalisationszeiten und Behandlungsergebnisse bei Therapie während bzw. außerhalb der Regelarbeitszeit

Stottrop-Walch, Kirsten (2019) Interventionelle Schlaganfalltherapie (Thrombektomie) bei schwer betroffenen Patienten mit intrakraniellem Gefäßverschluss. Vergleich der Rekanalisationszeiten und Behandlungsergebnisse bei Therapie während bzw. außerhalb der Regelarbeitszeit. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 07 Feb 2019 08:20
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.38304


Zusammenfassung (Deutsch)

Mit der vorliegenden Untersuchung soll der zeitliche Ablauf einer akuten interventionellen Schlaganfallversorgung am Klinikum Weiden im Hinblick darauf analysiert werden, ob sich Unterschiede aus dem Zeitpunkt der Behandlung innerhalb- oder außerhalb der RA ergeben und ob dieser die Behandlungsqualität und das Behandlungsergebnis negativ beeinflussen. Hierzu wurden die Daten der ...

Mit der vorliegenden Untersuchung soll der zeitliche Ablauf einer akuten interventionellen Schlaganfallversorgung am Klinikum Weiden im Hinblick darauf analysiert werden, ob sich Unterschiede aus dem Zeitpunkt der Behandlung innerhalb- oder außerhalb der RA ergeben und ob dieser die Behandlungsqualität und das Behandlungsergebnis negativ beeinflussen.
Hierzu wurden die Daten der Behandlungsabläufe von Daten von insgesamt 73 konsekutiven Patienten analysiert, bei denen aufgrund eines akuten Schlaganfalls eine MT durchgeführt wurde. Demographische Parameter, Risikofaktoren und Komorbiditäten wurden ebenso verglichen, wie klinische und radiologische Zielparameter. Zudem erfolgte eine Analyse der Prozesszeiten, und deren Einfluss auf das klinische Outcome.
Signifikant verlängert im Vergleich zur RA war aRA das Zeitintervall zwischen der Aufnahme des Patienten in die Klinik bis zum Beginn der Angiographie und alle daraus resultierenden Zeitspannen wie das Intervall zwischen erster zerebraler Bildgebung und Beginn der DSA, das Intervall zwischen Klinikaufnahme und Rekanalisation sowie zwischen erster cerebraler Bildgebung und Rekanalisation.
Eine erfolgreiche Rekanalisation (TICI 2b/3) konnte in 95,7% (RA) bzw. 87,5% (aRA) erzielt werden. Durch die Behandlung reduzierte sich der NIHSS um 8,48 ± 6,8 Punkte (RA) bzw. 7,69 ± 6,1 Punkte (aRA). Ein gutes funktionelles Outcome (mRS90 ≤ 2) erreichten 21,8% (RA) bzw. 21,9% (aRA) der Patienten.
Eine Klinikaufnahme außerhalb der Regelarbeitszeit führte in der vorliegenden Untersuchung nicht zu einem schlechteren Behandlungsergebnis, auch wenn erwartungsgemäß die zeitlichen Abläufe der akuten Schlaganfallbehandlung verzögert waren.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

The present study aimed to analyze the temporal course of acute interventional stroke care at Weiden Hospital focussed on those differences caused by treatment during (RA) or outside (aRA) regular working hours, to identify possible negative effects on quality of medical treatment and outcome. Demographic factors, comorbidities, risk factors as well as clinical and radiological parameters were ...

The present study aimed to analyze the temporal course of acute interventional stroke care at Weiden Hospital focussed on those differences caused by treatment during (RA) or outside (aRA) regular working hours, to identify possible negative effects on quality of medical treatment and outcome.
Demographic factors, comorbidities, risk factors as well as clinical and radiological parameters were analyzed in a total of 73 patients treated with mechanical thrombectomy (MT). Influence of different procedural times on functional outcome parameters were examined.
MT outside regular working hours was associated with a significant increase of Door to groin time and consequently all depending intervals (Picture to groin, Picture to rekanalization, Door to rekanalization) .
Rates of successful reperfusion (TICI 2b/3) 95,7% (RA) vs. 87,5% (aRA) and posttherapeutic NIHSS reduction (8,48 ± 6,8 Pt. (RA) vs. 7,69 ± 6,1 Pt. (aRA) did not differ.
Admission outside regular working hours delayed acute treatment procedures but was not found to result in a lower three month functional independence (mRS90) 21,8% (RA) bzw. 21,9% (aRA).


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum7 Februar 2019
Begutachter (Erstgutachter)PD Dr. Thomas Finkenzeller
Tag der Prüfung19 Dezember 2018
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Röntgendiagnostik
Stichwörter / KeywordsSchlaganfallversorgung; Stroke treatment; Thrombektomie; Thrombectomy; Regelarbeitszeit; Weekend effect
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenNein
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-383044
Dokumenten-ID38304

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