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Susceptibility of sodA- and sodB-deficient Escherichia coli mutant towards antimicrobial photodynamic inactivation via the type I-mechanism of action
Faraj Tabrizi, Pouriya (2019) Susceptibility of sodA- and sodB-deficient Escherichia coli mutant towards antimicrobial photodynamic inactivation via the type I-mechanism of action. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 07 Jun 2019 10:00
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.40302
Zusammenfassung (Englisch)
Conclusion The present study showed that sodA- and sodB-inactivated mutants are highly susceptible to PACT. The lack of anti- oxidant enzymes is an essential factor for the survival of bacteria. Bacterial protection in TI- and TII-based PACT can be partially supported by quenching agents such as SOD and CAT. Furthermore, no upregulation of sodA- and sodB-genes has yet been observed after ...
Conclusion
The present study showed that sodA- and sodB-inactivated mutants are highly susceptible to PACT. The lack of anti- oxidant enzymes is an essential factor for the survival of bacteria. Bacterial protection in TI- and TII-based PACT can be partially supported by quenching agents such as SOD and CAT. Furthermore, no upregulation of sodA- and sodB-genes has yet been observed after photodynamic treatment under the given conditions. Therefore, this type of bacterial defense mechanism might be ineffective against PACT.
Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)
Eine E. coli-Mutante, die aufgrund genetischer Manipulation nicht in der Lage ist, die beiden Enzyme Sod A und Sod B zu bilden, ist gegenüber PACT hochempfindlich. Bakterielle Abwehrmechanismen in TI- und TII-basierter PACT können teilweise und je nach Ausmaß der entstehenden ROS bis zu einem gewissen Grad durch die Hinzugabe von Enzymen wie Sod oder Kat unterstützt werden. Ferner zeigte sich ...
Eine E. coli-Mutante, die aufgrund genetischer Manipulation nicht in der Lage ist, die beiden Enzyme Sod A und Sod B zu bilden, ist gegenüber PACT hochempfindlich. Bakterielle Abwehrmechanismen in TI- und TII-basierter PACT können teilweise und je nach Ausmaß der entstehenden ROS bis zu einem gewissen Grad durch die Hinzugabe von Enzymen wie Sod oder Kat unterstützt werden. Ferner zeigte sich unter den gegebenen Bedingungen hinsichtlich der Genregulation keine signifikante V eränderung von sodA und sodB nach subletaler photodynamischer Reizung, sodass endogene bakterielle Mechanismen keinen suffizienten Schutz gewährleisteten. Mit Blick auf die gesamte PACT scheint sich hier hinsichtlich der Resistenzproblematik aufgrund des „multi target“-Ansatzes ein neuer Weg zu ergeben. Auch die negativen Aspekte der Photodynamik in der antimikrobiellen Therapie müssen betrachtet werden. So beobachteten Eckl et al. kürzlich, dass minimale Veränderungen der Untersuchungs- und Therapieparameter eine gewisse Dunkeltoxizität von TMPyP bei Bacillusatrophaeus bewirkten, was verdeutlicht, dass für die klinische Anwendung von PACT als antimikrobielles Verfahren weitere Untersuchungen zur Erhöhung der Anwendungssicherheit notwendig sind (57). V ersuche zur Desinfektion klinischer Blutprodukte unternahmen Marciel et al., indem sie Blutprodukte der PACT mit verschiedenen PS unterzogen. Hierbei kam es bei Verwendung eines kationischen Porphyrins zur effektiven Reduktion der Keimzahl ohne signifikante osmotische Schäden der zu transfundierenden Blutbestandteile, die bei den herkömmlichen Desinfektionsmethoden durchaus üblich sind (58). Die Tendenz zur Verwendung von Photosensibilisatoren aus chemischen Klassen, die im menschlichen Organismus vorkommen, kommt auch hier zum Vorschein. So spielen die umfangreich untersuchten Porphyrine im Hämoglobin-Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Andererseits wird das MB aus der Gruppe der Phenothiazine in vielen chirurgischen Disziplinen der klinischen Medizin eingesetzt (59–61).
Das Prinzip der Photodynamik wird heute breit in der Medizin therapeutisch und diagnostisch genutzt und hat sich zum Teil auch in den Leitlinien der entsprechenden medizinischen Fachgesellschaften bei bestimmten Erkrankungen etabliert (62,63). Für den effektiven klinischen und industriellen Einsatz als antimikrobielles Verfahren sind weitere Untersuchungen notwendig. Allerdings verweist bereits die aktuelle Datenlage auf ein vielversprechendes Verfahren hin
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 7 Juni 2019 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Tim Maisch und Prof. Dr. Uwe Ritter |
| Tag der Prüfung | 6 Juni 2019 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Dermatologie und Venerologie |
| Stichwörter / Keywords | photodynamische Therapie, antimikrobielle Photodynamik, Antibiotikaresistenz |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-403021 |
| Dokumenten-ID | 40302 |
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