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Gebhardt, Markus ; Schwab, Susanne ; Krammer, M. ; Gasteiger-Klicpera, B. ; Sälzer, C.

Erfassung von individualisiertem Unterricht in der Sekundarstufe I. Eine Quantitative Überprüfung der Skala "Individualisierter Unterricht" in zwei Schuluntersuchungen in der Steiermark

Gebhardt, Markus , Schwab, Susanne, Krammer, M., Gasteiger-Klicpera, B. und Sälzer, C. (2014) Erfassung von individualisiertem Unterricht in der Sekundarstufe I. Eine Quantitative Überprüfung der Skala "Individualisierter Unterricht" in zwei Schuluntersuchungen in der Steiermark. Zeitschrift für Bildungsforschung 4 (3), S. 303-316.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 25 Sep 2020 13:52
Artikel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.43738


Zusammenfassung

Feyerer (1998) zeigte in den österreichischen Schulversuchen, dass integrative Schulkassen einen höheren Grad an individualisiertem Schulunterricht umsetzen als Klassen in der allgemeinen Schule ohne Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Diese Aussage möchte die vorliegende Studie mehr als 10 Jahre später im integrativen Schulsystem der Steiermark mit der Skala zur ...

Feyerer (1998) zeigte in den österreichischen Schulversuchen, dass integrative Schulkassen einen höheren Grad an individualisiertem Schulunterricht umsetzen als Klassen in der allgemeinen Schule ohne Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Diese Aussage möchte die vorliegende Studie mehr als 10 Jahre später im integrativen Schulsystem der Steiermark mit der Skala zur Erfassung des individualisierten Unterrichts im integrativen Unterricht (Feyerer 1998) replizieren. In zwei Untersuchungen wurde die Skala erneut verwendet und empirisch überprüft. Dazu werden die Daten aus beiden Untersuchungen (N = 439 Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Schulstufe) analysiert. Die Ergebnisse einer Faktorenanalyse zeigten eine dreifaktorielle Faktorenlösung, welche den Ergebnissen von Feyerer (Behindern Behinderte? Integrativer Unterricht auf der Sekundarstufe I, 1998) nur in Teilen entspricht. Für eine neu konstruierte Kurzskala kann jedoch eine akzeptable interne Konsistenz (Cronbachs Alpha von 0,73) nachgewiesen werden. Ein Vergleich zwischen Integrations- und Regelschulklassen zeigte, dass Schülerinnen und Schüler aus Integrationsklassen den Unterricht als integrativer wahrnahmen, als Schülerinnen und Schüler aus Regelschulklassen. Besonders die Antworten zur inneren Differenzierung wurden in Integrationsklassen häufiger positiv angegeben als in Regelschulklassen.



Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartArtikel
Titel eines Journals oder einer ZeitschriftZeitschrift für Bildungsforschung
Verlag:VS Verlag für Sozialwissenschaften / Springer
Band:4
Nummer des Zeitschriftenheftes oder des Kapitels:3
Seitenbereich:S. 303-316
Datum2014
InstitutionenHumanwissenschaften > Institut für Bildungswissenschaft > Lehrstuhl für Lernbehindertenpädagogik einschließlich inklusiver Pädagogik - Prof. Dr. Markus Gebhardt
Identifikationsnummer
WertTyp
10.1007/s35834-014-0095-7DOI
Stichwörter / KeywordsIndividualized teaching, Integration classes, Special educational needs
Dewey-Dezimal-Klassifikation300 Sozialwissenschaften > 370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenNein
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-437387
Dokumenten-ID43738

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