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Einstellungen von LehrerInnen zur schulischen Integration von Kindern mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf in Österreich
Gebhardt, Markus
, Schwab, Susanne, Reicher, H., Ellmeier, B., Gmeiner, S., Rossmann, P. und Gasteiger-Klicpera, B.
(2011)
Einstellungen von LehrerInnen zur schulischen Integration von Kindern mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf in Österreich.
Empirische Sonderpädagogik 3 (4), S. 275-290.
Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 25 Sep 2020 12:16
Artikel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.43765
Zusammenfassung
In der Arbeit wird über die Ergebnisse empirischer Studien zur Einstellung von LehrerInnen in unterschiedlichen schulischen Settings zur Frage der Integration von SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf berichtet. Die Datensätze der Befragungen von insgesamt 578 LehrerInnen in der Grundschulstufe in Österreich aus den Jahren 1998 und 2009 wurden gemeinsam neu analysiert. Als ...
In der Arbeit wird über die Ergebnisse empirischer Studien zur Einstellung von LehrerInnen in unterschiedlichen schulischen Settings zur Frage der Integration von SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf berichtet. Die Datensätze der Befragungen von insgesamt 578 LehrerInnen in der Grundschulstufe in Österreich aus den Jahren 1998 und 2009 wurden gemeinsam neu analysiert. Als Untersuchungsinstrument diente die Skala „Einstellung zur Integration in der Schule (EIS)“ von Reicher (1988). Hinsichtlich der Reliabilität und der faktoriellen Struktur entspricht die Skala den Anforderungen, die an ein Forschungsinstrument zu stellen sind. Die inhaltliche Auswertung der erhobenen
Daten zeigte, dass die LehrerInnen die Integration von SchülerInnen mit einer geistigen Behinderung
als schwieriger einschätzten als die Integration von SchülerInnen mit einer körperlichen Behinderung oder einer Lernbehinderung. In Bezug auf die generelle Einstellung zur schulischen Integration ergaben sich keine Unterschiede zwischen SonderschullehrerInnen und GrundschullehrerInnen, es zeigte sich aber ein moderater Effekt des Arbeitsfeldes, in dem die Befragten arbeiteten. LehrerInnen in integrativen Arbeitsfeldern gaben in Bezug auf jede Art der Behinderung eine positivere Einstellung zur schulischen Integration an als LehrerInnen in nicht-integrativen Settings.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Artikel |
| Titel eines Journals oder einer Zeitschrift | Empirische Sonderpädagogik |
| Verlag: | Pabst |
|---|---|
| Band: | 3 |
| Nummer des Zeitschriftenheftes oder des Kapitels: | 4 |
| Seitenbereich: | S. 275-290 |
| Datum | 2011 |
| Institutionen | Humanwissenschaften > Institut für Bildungswissenschaft > Lehrstuhl für Lernbehindertenpädagogik einschließlich inklusiver Pädagogik - Prof. Dr. Markus Gebhardt |
| Stichwörter / Keywords | Einstellungen; Lehrer; Integration; Sonderpädagogik; Behinderung; Befragung |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 300 Sozialwissenschaften > 370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Nein |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-437655 |
| Dokumenten-ID | 43765 |
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