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Regulierung des Pflegemarktes: Räumliche Fehlentwicklungen werden verstärkt
Just, Tobias und Plößl, Franziska (2020) Regulierung des Pflegemarktes: Räumliche Fehlentwicklungen werden verstärkt. List-Forum für Wirtschaft- und Finanzpolitik 46 (2), S. 245-258.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 01 Okt 2020 06:56
Artikel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.43846
Zusammenfassung
Angesichts der Alterung der deutschen Gesellschaft wird der Bedarf an Pflegedienstleistungen künftig zunehmen, und dies erzwingt, adäquate und bezahlbare Pflegekonzepte dort zu ermöglichen, wo der Bedarf entsteht. Drei idealtypische Pflegeheiminvestitionsbeispiele illustrieren, dass positive Projektgewinne in (sehr) zentralen Lagen schwerer zu erzielen sind als in der Peripherie. Dabei werden die ...
Angesichts der Alterung der deutschen Gesellschaft wird der Bedarf an Pflegedienstleistungen künftig zunehmen, und dies erzwingt, adäquate und bezahlbare Pflegekonzepte dort zu ermöglichen, wo der Bedarf entsteht. Drei idealtypische Pflegeheiminvestitionsbeispiele illustrieren, dass positive Projektgewinne in (sehr) zentralen Lagen schwerer zu erzielen sind als in der Peripherie. Dabei werden die Auswirkungen kritischer oder gesetzlich reglementierter Parameter, wie die maximale Heimgröße, auf die Rentabilität von Neubauvorhaben untersucht. Um diesen asymmetrisch wirkenden Anreizstrukturen entgegen zu wirken, könnte zum einen die Zugänglichkeit von Grundstücken in Ballungsräumen, z. B. durch städtebauliche oder erbbaurechtliche Verträge, erleichtert werden. Zum anderen könnten neben einheitlichen Mindeststandards die länderspezifischen Regelungen durch regionale Anpassungsfaktoren, zur Berücksichtigung der unterschiedlichen Preisniveaus für Bauland, flexibler ausgestaltet werden.
Given the ageing society in Germany, the demand for care services will increase in the future, and this will force us to provide adequate and affordable care concepts where the demand arises. Three examples of typical care home developments serve to demonstrate that positive project profits are more difficult to achieve in (very) central locations than in peripheral locations. The impact of critical or legally regulated parameters, such as maximum home size, on the profitability of new construction projects is considered here. In order to counteract the asymmetry of these incentive structures, firstly the accessibility of land in urban areas could be facilitated, for example through urban planning or leasehold contracts. Secondly, in addition to uniform minimum standards, the country-specific regulations could be set up more flexible by implementing regional adjustment factors in order to reflect the different price levels for building land.
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Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Artikel | ||||
| Titel eines Journals oder einer Zeitschrift | List-Forum für Wirtschaft- und Finanzpolitik | ||||
| Verlag: | Springer | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Band: | 46 | ||||
| Nummer des Zeitschriftenheftes oder des Kapitels: | 2 | ||||
| Seitenbereich: | S. 245-258 | ||||
| Datum | Dezember 2020 | ||||
| Institutionen | Wirtschaftswissenschaften > Institut für Immobilienenwirtschaft / IRE|BS > Lehrstuhl für Immobilienwirtschaft (Prof. Dr. Tobias Just) | ||||
| Identifikationsnummer |
| ||||
| Stichwörter / Keywords | Pflegeimmobilien, Bauland, Alterung, Investitionskosten | ||||
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft | ||||
| Status | Veröffentlicht | ||||
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet | ||||
| An der Universität Regensburg entstanden | Unbekannt / Keine Angabe | ||||
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-438467 | ||||
| Dokumenten-ID | 43846 |
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