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Früherkennung und Diagnostik in einer gastroenterologischen Schwerpunktpraxis am Beispiel der Ösophago-Gastro-Duodenoskopie
Arnold, Sandra (2021) Früherkennung und Diagnostik in einer gastroenterologischen Schwerpunktpraxis am Beispiel der Ösophago-Gastro-Duodenoskopie. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 01 Mrz 2021 08:20
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.45085
Zusammenfassung (Deutsch)
Die Vorsorgekoloskopie ist seit Jahren etabliert und erfolgreich. Aufgrund der niedrigen Inzidenzen für Tumore des oberen Gastrointestinaltraktes (OGIT) wäre ein derartiges Vorsorgeprogramm nicht kosteneffektiv und würde viele Patienten einem unnötigen Risiko aussetzten. Die Diagnose der Tumorerkrankungen des OGIT erfolgt, mangels Symptome in frühen Stadien der Erkrankung, häufig erst in einem ...
Die Vorsorgekoloskopie ist seit Jahren etabliert und erfolgreich. Aufgrund der niedrigen Inzidenzen für Tumore des oberen Gastrointestinaltraktes (OGIT) wäre ein derartiges Vorsorgeprogramm nicht kosteneffektiv und würde viele Patienten einem unnötigen Risiko aussetzten. Die Diagnose der Tumorerkrankungen des OGIT erfolgt, mangels Symptome in frühen Stadien der Erkrankung, häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium, in dem eine kurative Therapie nicht mehr möglich ist. Es gilt Komorbiditäten aufzudecken und Hochrisikogruppen zu ermitteln, die ein Vorsorgeprogramm effektiv werden lassen. In vorliegender retrospektiver Datenerhebung wurden Befunde von Ösophagogastroduodenoskopien an beschwerdefreien Patienten in einer gastroenterologischen Schwerpunktpraxis über einen Zeitraum von 3 Jahren ausgewertet. Es fanden sich zahlreiche präkanzeröse Läsionen des Ösophagus und Magens, sowie Komorbiditäten welche das Risiko für das Auftreten von Tumorerkrankungen erhöhen. Ein risikobasiertes und altersbezogenes Screening erscheint daher sinnvoll.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
Preventive colonoscopy has been successfully established for many years. Because of the low incidences for tumours of the upper gastrointestinal tract, such a screening program would not be cost-effective and would put many patients at unnecessary risk. Due to the lack of symptoms in early stages of the disease, the diagnosis of tumours of the upper gastrointestinal tract often occurs only at ...
Preventive colonoscopy has been successfully established for many years. Because of the low incidences for tumours of the upper gastrointestinal tract, such a screening program would not be cost-effective and would put many patients at unnecessary risk. Due to the lack of symptoms in early stages of the disease, the diagnosis of tumours of the upper gastrointestinal tract often occurs only at advanced stages, when curative therapy is no longer possible. There is a need to detect comorbidities and identify high-risk groups to make a screening program effective. In the present retrospective data collection pathologic findings of esophagogastroduodenoscopies in symptom free patients were evaluated in a single endoscopy clinic over a three year period. Numerous precancerous lesions of the esophagus and stomach were found, as well as comorbidities, which increase the risk for the occurrence tumours of the upper gastrointestinal tract. Therefore, a risk-based and age-related screening seems to be a meaningful approach.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 1 März 2021 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Esther Endlicher |
| Tag der Prüfung | 24 Februar 2021 |
| Institutionen | Nicht ausgewählt |
| Stichwörter / Keywords | Vorsorge; Oberer Gastrointestinaltrakt |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-450851 |
| Dokumenten-ID | 45085 |
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