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Müller-Schilling, Martina ; Stallmach, Andreas

COVID-19 und Gastroenterologie

Müller-Schilling, Martina und Stallmach, Andreas (2023) COVID-19 und Gastroenterologie. Die Gastroenterologie 18 (2), S. 79-83.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 21 Jun 2023 08:35
Artikel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.54391


Zusammenfassung

Die COVID-19-Pandemie hat die Welt verändert. Diese Ausgabe der Zeitschrift "Die Gastroenterologie" legt ihren Fokus auf die Auswirkungen von COVID-19 auf die Gastroenterologie und die Hepatologie. K. Schütte und C. Schulz geben einen Überblick über die gastroenterologischen Aspekte der COVID-19-Pandemie. Ein signifikanter Teil von PatientInnen mit SARSCoV-2-Infektion berichtet über ...

Die COVID-19-Pandemie hat die Welt verändert.
Diese Ausgabe der Zeitschrift "Die Gastroenterologie" legt ihren Fokus auf die Auswirkungen von COVID-19 auf die Gastroenterologie und die Hepatologie. K. Schütte und C. Schulz geben einen Überblick über die gastroenterologischen Aspekte der COVID-19-Pandemie. Ein signifikanter Teil von PatientInnen mit SARSCoV-2-Infektion berichtet über gastrointestinale Symptome. So zeigt eine jüngere prospektive multizentrische Studie, in die wegen COVID-19 hospitalisierte PatientInnen
eingeschlossen wurden, eine Anorexie bei 49,8%, Diarrhö bei 39,4%, Übelkeit und Erbrechen bei 27,4% und abdominelle Schmerzen bei 20,7% der PatientInnen zum Zeitpunkt der stationären Aufnahme [1]. Die AutorInnen besprechen darüber hinaus die sektorenübergreifend signifikanten Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Versorgungsstrukturen in der Gastroenterologie. Neben den Herausforderungen für die Aufrechterhaltung einer guten medizinischen Versorgung aller PatientInnen
sehen die AutorInnen zukünftige Herausforderungen insbesondere darin, die Tätigkeit im Gesundheitssystem durch strukturelle, inhaltliche und psychologische Unterstützung der AkteurInnen attraktiv zu halten und auch unter den Umständen einer Pandemie eine qualitativ
hochwertige Ausbildung im pflegerischen und ärztlichen Bereich sicherzustellen. Mit diesen Herausforderungen und Folgen spezifisch für die Endoskopie und das
Endoskopiepersonal beschäftigt sich der Beitrag von P. Mester, A. Kandulski et al. Endoskopische Untersuchungen des oberen Gastrointestinaltrakts können als aerosolgenerierende Prozeduren eingeordnet
werden. Die Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung („personal protective equipment“, PPE) als infektionspräventive Maßnahme in der Endoskopie ist
effektiv und wahrscheinlich in ihrer Wirksamkeit höher einzuschätzen als präendoskopische Teststrategien. Die AutorInnen zeigen, dass die Präventionsstrategien während der Pandemie erfolgreich und die Infektionsraten des Personals in der Endoskopie durch die eingeleiteten nun evidenzbasierten Maßnahmen sehr gering waren.



Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartArtikel
Titel eines Journals oder einer ZeitschriftDie Gastroenterologie
Verlag:Springer
Band:18
Nummer des Zeitschriftenheftes oder des Kapitels:2
Seitenbereich:S. 79-83
Datum15 März 2023
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Innere Medizin I
Identifikationsnummer
WertTyp
10.1007/s11377-023-00684-5DOI
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenZum Teil
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-543918
Dokumenten-ID54391

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