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Klinische Korrelate zwischen Behandlungsparametern von potenziell traumatischen Erfahrungen und Traumafolgestörungen von Patienten in der stationären psychosomatischen Behandlung
Abernethy, Tobias (2023) Klinische Korrelate zwischen Behandlungsparametern von potenziell traumatischen Erfahrungen und Traumafolgestörungen von Patienten in der stationären psychosomatischen Behandlung. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 30 Aug 2023 08:21
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.54653
Zusammenfassung (Deutsch)
Die vorliegende Doktorarbeit mit dem Titel "Klinische Korrelate zwischen Behandlungsparametern von potenziell traumatischen Erfahrungen und Traumafolgestörungen von Patienten in der stationären psychosomatischen Behandlung" untersucht die Verbindung zwischen potenziell traumatischen Erlebnissen, Traumafolgestörungen und den Ergebnissen psychischer und psychosomatischer Diagnoseinstrumente sowie ...
Die vorliegende Doktorarbeit mit dem Titel "Klinische Korrelate zwischen Behandlungsparametern von potenziell traumatischen Erfahrungen und Traumafolgestörungen von Patienten in der stationären psychosomatischen Behandlung" untersucht die Verbindung zwischen potenziell traumatischen Erlebnissen, Traumafolgestörungen und den Ergebnissen psychischer und psychosomatischer Diagnoseinstrumente sowie Expertenbewertungen. Die Studie zielte darauf ab, festzustellen, ob Zusammenhänge zwischen diesen Faktoren bestehen und ob sie mit soziodemographischen Merkmalen in Verbindung stehen.
Eine Stichprobe von 2289 Patienten im Alter von 18-83 Jahren (M = 45,8) aus verschiedenen psychosomatischen Kliniken wurde analysiert. Die Patienten füllten bei Aufnahme standardisierte Fragebögen aus und unterzogen sich Expertenbewertungen. Ein eigens entwickelter Fragebogen zur Erfassung von potenziell traumatischen Erfahrungen und Traumafolgestörungen wurde ebenfalls verwendet, wobei die Scorings "PTE" und "Traumafolgestörungen" zur Quantifizierung dienten. Die statistischen Tests "Mann-Whitney-U", "Kruskal-Wallis" und die Spearman-Korrelation wurden verwendet, um die Daten zu analysieren.
Die Ergebnisse zeigten statistisch signifikante Zusammenhänge in verschiedenen Bereichen auf. Frauen wiesen höhere Scorings im Traumabogen auf als Männer. Während zwischen Alter und Scorings beider Variablen des Traumabogens ein negativer Zusammenhang identifiziert wurde, war der Zusammenhang bezüglich Aufenthaltsdauer positiv. Personen mit niedrigerem Bildungsstand hatten höhere Scorings in den Bereichen PTE und Traumafolgestörungen. Höhere Scorings in diesen Bereichen waren mit niedrigeren GAF- bzw. GARF-Werten verbunden. Positive Korrelationen zwischen den ISR-Skalen und beiden Traumavariablen wurden gefunden, ebenso wie eine schlechtere Integration bei höheren Scorings für PTE und Traumafolgestörungen im Strukturniveau. Unterschiede wurden auch zwischen verschiedenen Kliniken und Diagnosen festgestellt.
Die Ergebnisse dieser Arbeit legen nahe, weiterführende Forschungen zu den zugrunde liegenden Ursachen anzustreben. Die vorliegende Studie betont die möglichen Auswirkungen potenziell traumatischer Erfahrungen und Traumafolgestörungen auf verschiedene Lebensbereiche und medizinische Aspekte.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The present doctoral thesis titled "Clinical Correlates between Treatment Parameters of Potentially Traumatic Experiences and Trauma Sequelae of Patients in Inpatient Psychosomatic Care" investigates the link between potentially traumatic incidents, trauma sequelae, and the outcomes of psychological and psychosomatic diagnostic tools, as well as expert assessments. The study aimed to determine ...
The present doctoral thesis titled "Clinical Correlates between Treatment Parameters of Potentially Traumatic Experiences and Trauma Sequelae of Patients in Inpatient Psychosomatic Care" investigates the link between potentially traumatic incidents, trauma sequelae, and the outcomes of psychological and psychosomatic diagnostic tools, as well as expert assessments. The study aimed to determine whether correlations exist among these factors and whether they are associated with sociodemographic characteristics.
A sample of 2289 patients aged 18-83 years (M = 45.8) from various psychosomatic clinics was analyzed. Upon admission, patients completed standardized questionnaires and underwent expert assessments. A specifically developed questionnaire to capture potentially traumatic experiences and trauma sequelae was also employed, with scorings "PTE" and "trauma sequelae" used for quantification. Statistical tests including "Mann-Whitney U," "Kruskal-Wallis," and Spearman's correlation were utilized to analyze the data.
The results revealed statistically significant correlations in various domains. Women exhibited higher scorings on the trauma questionnaire than men. While a negative correlation was identified between age and scorings of both variables in the trauma questionnaire, the correlation regarding duration of stay was positive. Individuals with lower educational levels displayed higher scorings in the PTE and trauma sequelae categories. Higher scorings in these areas were linked to lower GAF and GARF scores. Positive correlations between the ISR scales and both trauma variables were found, as well as poorer integration at higher scorings for PTE and trauma sequelae in the structural level. Differences were also observed among different clinics and diagnoses.
The results of this work suggest the need for further research into underlying causes. The present study underscores the potential impacts of potentially traumatic experiences and trauma sequelae on various aspects of life and medical considerations.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 30 August 2023 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Thilo Hinterberger |
| Tag der Prüfung | 23 August 2023 |
| Institutionen | Medizin > Abteilung für Psychosomatische Medizin |
| Stichwörter / Keywords | Psychosomatik; Traumatische Erfahrungen; Traumafolgestörungen |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-546536 |
| Dokumenten-ID | 54653 |
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