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Das Kompartmentsyndrom nach Unterschenkelfraktur bei Kindern und Jugendlichen - Retrospektive Analyse eines monozentrischen Kollektivs
Kuhn, Elena (2025) Das Kompartmentsyndrom nach Unterschenkelfraktur bei Kindern und Jugendlichen - Retrospektive Analyse eines monozentrischen Kollektivs. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 22 Jan 2025 11:00
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.74733
Zusammenfassung (Deutsch)
Das Auftreten eines Kompartmentsyndroms ist selten, kann allerdings bei Nichterkennen oder zu spätem Handeln zu irreversiblen Folgeschäden führen. Dabei tritt dies, gerade im Zusammenhang mit stattgehabten Frakturen im Unterschenkel, gehäuft auf. In der pädiatrischen Traumatologie stellt die Unterschenkelfraktur eine häufige Frakturart dar. Im Rahmen dieser Arbeit sollen mögliche Faktoren, die ...
Das Auftreten eines Kompartmentsyndroms ist selten, kann allerdings bei Nichterkennen oder zu spätem Handeln zu irreversiblen Folgeschäden führen. Dabei tritt dies, gerade im Zusammenhang mit stattgehabten Frakturen im Unterschenkel, gehäuft auf. In der pädiatrischen Traumatologie stellt die Unterschenkelfraktur eine häufige Frakturart dar. Im Rahmen dieser Arbeit sollen mögliche Faktoren, die das Nichtentstehen eines akuten Kompartmentsyndroms bei Kindern und Jugendlichen begünstigen, herausgearbeitet werden. Dabei erfolgte die retrospektive Analyse von insgesamt 75 Fällen mit Unterschenkelfraktur, zudem fand eine Nachuntersuchung an 41 dieser Patienten statt.
Dabei lag in keinem der betrachteten Fälle die Diagnose eines akuten Kompartmentsyndroms nach Unterschenkelfraktur vor. Dies wurde anhand der retrospektiven Datenanalyse sowie der Nachuntersuchung belegt, wobei in zwei Fällen kein eindeutiger Ausschluss möglich war. Zudem wird die Schwierigkeit der korrekten Diagnosestellung eines akuten Kompartmentsyndroms, speziell hinsichtlich der Besonderheiten bei pädiatrischen Patienten diskutiert. In Bezugnahme auf vergleichbare Arbeiten mit ähnlicher Fragestellung, jedoch höherer Inzidenz eines akuten Kompartmentsyndroms nach Unterschenkelfraktur, ist vorrangig ein Unterschied hinsichtlich durchschnittlichem Patientenalter, Unfallschwere sowie Komplexität der Frakturen, hervorzuheben. Dies lässt den Schluss zu, dass ein jüngeres Patientenalter, Niedrigrasanztraumata sowie Stürze und weniger komplexe Frakturen das Nichtentstehen eines akuten Kompartmentsyndroms bei Kindern und Jugendlichen begünstigen könnten.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The occurrence of compartment syndrome is rare but can lead to irreversible consequential damage if it is not recognised or if action is taken too late. This occurs more frequently, especially in connection with fractures that have occurred in the lower leg. In pediatric traumatology, fractures of the lower leg are a common type of fracture. The aim of this study is to identify possible factors ...
The occurrence of compartment syndrome is rare but can lead to irreversible consequential damage if it is not recognised or if action is taken too late. This occurs more frequently, especially in connection with fractures that have occurred in the lower leg. In pediatric traumatology, fractures of the lower leg are a common type of fracture. The aim of this study is to identify possible factors that favour the non-occurrence of acute compartment syndrome in children and adolescents. A total of 75 cases of fracture of the lower leg were analysed retrospectively and 41 of these patients were followed up.
None of the cases analysed were diagnosed with acute compartment syndrome following a fracture of the lower leg. This was confirmed based on the retrospective data analysis and the follow-up examination, whereby in two cases it was not possible to clearly exclude the diagnosis. In addition, the difficulty of correctly diagnosing acute compartment syndrome, especially regarding the particularities of pediatric patients, is discussed. With reference to comparable studies with similar questions but a higher incidence of acute compartment syndrome after lower leg fracture, a difference in average patient age, accident severity and complexity of the fractures should be emphasised. This leads to the conclusion that a younger patient age, low severity trauma, falls and less complex fractures could favour the absence of acute compartment syndrome in children and adolescents.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 22 Januar 2025 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. med Hans J. Schlitt |
| Tag der Prüfung | 17 Oktober 2024 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Chirurgie |
| Stichwörter / Keywords | Kompartmentsyndrom, pädiatrisches akutes Kompartmentsyndrom, PACS, Unterschenkelfraktur |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-747337 |
| Dokumenten-ID | 74733 |
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