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Denkler, David

Einfluss klinischer und prozeduraler Parameter auf das funktionelle Outcome von Patienten mit Thrombektomie bei ischämischem Schlaganfall – eine retrospektive Analyse bei Entlassung und nach 90 Tagen

Denkler, David (2026) Einfluss klinischer und prozeduraler Parameter auf das funktionelle Outcome von Patienten mit Thrombektomie bei ischämischem Schlaganfall – eine retrospektive Analyse bei Entlassung und nach 90 Tagen. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 06 Jul 2026 08:21
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.78319


Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden retrospektiven Arbeit war es, patientenbezogene und prozedurale Einflussfaktoren auf das funktionelle Outcome von Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall und erfolgter mechanischer Thrombektomie zu untersuchen. Als primäres Outcome wurde der modifizierte Rankin-Score (mRS) sowohl zum Zeitpunkt der Entlassung als auch 90 Tage nach dem Ereignis herangezogen. Die ...

Das Ziel der vorliegenden retrospektiven Arbeit war es, patientenbezogene und prozedurale Einflussfaktoren auf das funktionelle Outcome von Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall und erfolgter mechanischer Thrombektomie zu untersuchen. Als primäres Outcome wurde der modifizierte Rankin-Score (mRS) sowohl zum Zeitpunkt der Entlassung als auch 90 Tage nach dem Ereignis herangezogen. Die Ergebnisse zeigten, dass insbesondere das Alter, der NIHSS bei Aufnahme und die Interventionsdauer signifikant mit dem funktionellen Outcome zu beiden Zeitpunkten assoziiert waren. Für die Durchführung einer Lysetherapie, den First-Pass-Effekt und die Reperfusionsqualität konnte dies nur für den Entlasszeitpunkt definitiv bestätigt werden. Für andere Parameter, wie die Groin-to-Recanalization-Time, wurden dagegen nur Effekte auf den mRS 90 Tage nach dem Schlaganfall gefunden. Die Unterschiede zwischen beiden Zeitpunkten deuten darauf hin, dass sich die Effekte bestimmter Parameter im Rehabilitationsverlauf abschwächen, wohingegen andere sich erst im Langzeitverlauf klinisch manifestieren. Die vorliegende Arbeit belegt, dass die Erhebung des mRS bereits bei Entlassung wertvolle prognostische Informationen liefern kann, wenngleich sich funktionelle Unterschiede im Rehabilitationsverlauf noch verändern können. Diese Erkenntnisse können zur Verbesserung der Risikostratifizierung und Therapielenkung bei Schlaganfallpatienten beitragen. Zukünftige prospektive Studien mit größerer Fallzahl, standardisierter Datenerhebung und detaillierter Erfassung klinisch relevanter Variablen sind erforderlich, um die hier beobachteten Zusammenhänge zu überprüfen und deren klinische Relevanz zu validieren.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

The aim of the present retrospective study was to investigate patient-related and procedural factors influencing the functional outcome of patients with acute ischemic stroke who underwent mechanical thrombectomy. The modified Rankin Scale (mRS) at discharge and 90 days after the event was used as the primary outcome. The results showed that age, NIHSS on admission, and intervention duration were ...

The aim of the present retrospective study was to investigate patient-related and procedural factors influencing the functional outcome of patients with acute ischemic stroke who underwent mechanical thrombectomy. The modified Rankin Scale (mRS) at discharge and 90 days after the event was used as the primary outcome. The results showed that age, NIHSS on admission, and intervention duration were particularly associated with functional outcomes at both time points. For intravenous thrombolysis, first-pass effect, and reperfusion quality, this association could only be definitively confirmed for the time of discharge. Other parameters, such as groin-to-recanalization time, showed effects only on the 90-day mRS. The differences between the two time points suggest that the effects of certain parameters diminish during rehabilitation, whereas others only become clinically apparent in the long-term course. This study demonstrates that assessing the mRS at discharge already provides valuable prognostic information, even though functional differences may still change during rehabilitation. These findings may help improve risk stratification and therapeutic decision-making in stroke patients. Future prospective studies with larger sample sizes, standardized data collection, and detailed assessment of clinically relevant variables are needed to verify the associations observed here and to validate their clinical relevance.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Open Access Art:Primärpublikation
Datum6 Juli 2026
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Christina Wendl
Tag der Prüfung29 Juni 2026
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Röntgendiagnostik
Medizin > Zentrum für Neuroradiologie
ThemenverbundNicht ausgewählt
Stichwörter / KeywordsMechanische Thrombektomie; Ischämischer Schlaganfall; Outcome; mRS; Prädiktoren
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-783197
Dokumenten-ID78319

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