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Dittmar, Michael S. ; Witt, Kalina ; Bielmeier, Stefan ; Birk, Andreas ; Gruber, Johannes ; Hagelskamp, Johannes ; Holder, Manuel ; Katipoglu, Gökhan ; Lange, Sebastian ; Pemmerl, Josef ; Städtler, Michael ; Thoß, Reno ; Weitzer, Daniel ; Werkmann, Markus ; Prückner, Stephan ; Bayeff-Filloff, Michael

Das Rettungseinsatzfahrzeug: Patientensteuerung an der Schnittstelle zwischen rettungsdienstlicher und ambulanter Versorgung

Artikel

Dittmar, Michael S. , Witt, Kalina, Bielmeier, Stefan, Birk, Andreas, Gruber, Johannes, Hagelskamp, Johannes, Holder, Manuel, Katipoglu, Gökhan, Lange, Sebastian , Pemmerl, Josef, Städtler, Michael, Thoß, Reno, Weitzer, Daniel, Werkmann, Markus, Prückner, Stephan und Bayeff-Filloff, Michael (2026) Das Rettungseinsatzfahrzeug: Patientensteuerung an der Schnittstelle zwischen rettungsdienstlicher und ambulanter Versorgung. Notfall + Rettungsmedizin.

DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.80819


Zusammenfassung

Hintergrund Zur Entlastung des Rettungsdiensts (RD) von niedrigprioritären Einsätzen wurde das Rettungseinsatzfahrzeug (REF) als Single-Responder-Rettungsmittel (RM) erprobt. Forschungsfrage und Methodik Primäre Ziele waren die Charakterisierung des Einsatzgeschehens und die qualitative Identifikation von Entlastungspotenzialen für den RD. Sekundäre Ziele umfassten Stadt-Land-Unterschiede, die ...

Hintergrund
Zur Entlastung des Rettungsdiensts (RD) von niedrigprioritären Einsätzen wurde das Rettungseinsatzfahrzeug (REF) als Single-Responder-Rettungsmittel (RM) erprobt.
Forschungsfrage und Methodik
Primäre Ziele waren die Charakterisierung des Einsatzgeschehens und die qualitative Identifikation von Entlastungspotenzialen für den RD. Sekundäre Ziele umfassten Stadt-Land-Unterschiede, die Praktikabilität der Strukturierten medizinischen Ersteinschätzung in Deutschland (SmED) sowie die Abweichungen zwischen SmED-Empfehlung und Anwenderentscheidung. Für die Analyse wurden Leitstellendaten und die SmED-Dokumentation herangezogen.
Ergebnisse
In 66 % der REF-Einsatzstichwörter wurde kein weiteres RM beansprucht, ein Rettungswagen in 12 %. RD-0-Einsätze mit REF wiesen eine 33 % geringere Transportquote auf als ohne REF. SmED-Assessments beanspruchten ca. 3 min. In 5 % wich der Anwender von der SmED-Empfehlung ab, in je 0,6 % zugunsten einer höheren Dringlichkeit bzw. Versorgungsstufe.
Diskussion
Die Studie liefert wertvolle hypothesengenerierende Erkenntnisse zu Entlastungspotenzialen für den RD. SmED ist auf dem REF operativ praktikabel und unterstützt die Entscheidungsfindung. Zur Evaluation der Steuerungseffekte sind jedoch weitere prospektive Studien unter Einbeziehung patientenbezogener Outcomes erforderlich.



Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartArtikel
Titel eines Journals oder einer ZeitschriftNotfall + Rettungsmedizin
VerlagSpringer
Open Access ArtDEAL (Springer)
Datum25 September 2026
Veröffentlichungsdatum29 Sep 2026 05:27
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Anästhesiologie
Identifikationsnummer
WertTyp
10.1007/s10049-026-01813-7DOI
Stichwörter / KeywordsRettungsdienst · Single Responder · Niedrigprioritäre Einsätze · Ersteinschätzung · Patientenlenkung
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenZum Teil
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-808197
Dokumenten-ID80819

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