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Reform von Mietspiegel und ortüblicher Vergleichsmiete
Sebastian, Steffen P. (2016) Reform von Mietspiegel und ortüblicher Vergleichsmiete. Zeitschrift für Wirtschaftspolitik 65 (3), S. 240-252.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 09 Jun 2020 08:38
Artikel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.43311
Zusammenfassung
Die in 2015 eingeführte Mietpreiskontrolle kann nur dann effektiv umgesetzt werden, wenn in den betroffenen angespannten Wohnungsmärkten Mietspiegel vorliegen, die wissenschaftlich unangreifbar und damit rechtssicher sind. Die aktuelle Rechtslage zu Mietspiegeln wird diesen Anforderungen nicht gerecht. Entsprechend ist auch die Erstellung von Mietspiegeln in Deutschland von sehr unterschiedlicher ...
Die in 2015 eingeführte Mietpreiskontrolle kann nur dann effektiv umgesetzt werden, wenn in den betroffenen angespannten Wohnungsmärkten Mietspiegel vorliegen, die wissenschaftlich unangreifbar und damit rechtssicher sind. Die aktuelle Rechtslage zu Mietspiegeln wird diesen Anforderungen nicht gerecht. Entsprechend ist auch die Erstellung von Mietspiegeln in Deutschland von sehr unterschiedlicher Qualität. Die Bundesregierung hat erste Entwürfe vorgelegt, um die Anforderungen an Mietspiegel zu reformieren und insbesondere konkreter zu fassen. In diesem Aufsatz sollen weitere Reformvorschläge unterbreitet und einige Elemente des Gesetzesentwurfs kommentiert werden. Hierbei soll nicht nur aufgezeigt werden, wie Mietspiegel besser berechnet werden könnten, sondern auch, wie durch eine Reform der Mietspiegel bzw. der ortsüblichen Vergleichsmiete negative Auswirkungen der neuen Mietpreiskontrolle gemindert werden können.
Rent control in Germany, which was introduced in 2015, can only be put into place effectively, if there are rent indexes in all relevant markets, namely those which are currently operating under difficult conditions of excess demand. These rental indexes must be of a high methodological and statistical standard in order to stand up in court. The current legal status of rent indexes certainly does not meet these requirements. In other words, rent indexes in Germany are of rather heterogeneous quality. Therefore, the federal government has presented some initial drafts on reforming rent indexes making them clearer and more specific. These drafts thus also contain detailed requirements as to how rental surveys should be formulated. In this essay, further proposals for reforming rent indexes are presented. Furthermore, we comment on some elements of the current reform draft and suggest additional reforms. We intend not only to show how to calculate rent indexes more accurately and appropriately, but also how a reform of the rent indexes, or of the local reference rent measures, can reduce the negative effects of the new rent control.
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Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Artikel | ||||
| Titel eines Journals oder einer Zeitschrift | Zeitschrift für Wirtschaftspolitik | ||||
| Verlag: | De Gruyter | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Band: | 65 | ||||
| Nummer des Zeitschriftenheftes oder des Kapitels: | 3 | ||||
| Seitenbereich: | S. 240-252 | ||||
| Datum | 2016 | ||||
| Institutionen | Wirtschaftswissenschaften > Institut für Betriebswirtschaftslehre > Lehrstuhl für Immobilienfinanzierung (Prof. Dr. Steffen Sebastian) Wirtschaftswissenschaften > Institut für Immobilienenwirtschaft / IRE|BS > Lehrstuhl für Immobilienfinanzierung (Prof. Dr. Steffen Sebastian) | ||||
| Identifikationsnummer |
| ||||
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft | ||||
| Status | Veröffentlicht | ||||
| Begutachtet | Nie, das Dokument wird nicht wissenschaftlich begutachtet werden | ||||
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja | ||||
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-433116 | ||||
| Dokumenten-ID | 43311 |
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