Photoredoxkatalytische redoxneutrale Synthese von Aryldiazenen aus molekularem Stickstoff (SPP 2370)
Gefördert von:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: 501934692
Projektnummer: 501934692
Teilprojekt von
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Gefördert von:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
(460921994)
Link zum Projekt auf Webseiten des Förderers
https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/501934692Dauer
Projektbeginn: 1 Mai 2022Beteiligte Institutionen
Nicht ausgewähltWeitere Informationen
Zusammenfassung
Unser Projekt hat das Ziel, eine Methode zur Aktivierung von molekularem Stickstoff durch Ein-Elektronen-Reduktion für die direkte Reaktion mit organischen aromatischen Verbindungen zu entwickeln. Der vorgeschlagene Ansatz nutzt die besonderen Eigenschaften modifizierter Diamantoberflächen, die bei Anregung aufgrund ihrer negativen Elektronenaffinität Elektronen in wässrige Lösungen abgeben können. Frühere Studien haben gezeigt, dass diese solvatisierten Elektronen mit Distickstoff reagieren und nach Protonierung das reaktive N2H-Radikal bilden. Wir möchten diese reaktiven Zwischenprodukte durch Reaktion mit aromatischen Kohlenwasserstoffen abzufangen. In einem redoxneutralen Prozess wird Distickstoff in eine C-H-Bindung eingebaut, wodurch Diazenmoleküle entstehen, die als Plattformchemikalie für eine Vielzahl wichtiger organischer Amine dienen können. Die Erzeugung solvatisierter Elektronen aus Diamant durch Licht ist aufgrund der sehr großen Bandlücke von 5,47 eV derzeit nur durch UV-Bestrahlung möglich. In diesem Projekt streben wir den Einsatz von sichtbarem Licht an. Dies erfordert ein umfangreiches Bandlücken-Engineering des Diamantmaterials. Mehrere Strategien, einschließlich Nano¬strukturierung, Oberflächenfunktionalisierung und -dotierung sowie die Bildung von Hybrid¬diamant¬materialien, werden verfolgt, um die erforderlichen Intrabandgap-Zustände einzuführen. Das Reaktordesign wird so angepasst, dass ein Zweiphasensystem zur Erzeugung solvatisierter Elektronen und deren Extraktion in eine organische Phase durch Reaktion mit geeigneten Aromaten verwendet werden kann.
Team
Principal Investigator:
Burkhard König