Die Verwendung von photoaktiven Cu(I)-Substratkomplexen als Ein-Elektronen Reduktionsmittel für ein zweites Substrat wird untersucht, wodurch ein transientes Radikal entsteht, das entweder direkt vom gleichzeitig gebildeten Cu(II)-Photokatalysator (Zweikomponenten Prozess), oder vor diesem Schritt von einem Alken abgefangen wird (Drei¬kompo¬nenten Prozess). Die Verwendung von chiralen Kupfer(I)-Photokatalysatoren bietet zudem die Möglichkeit, solche Kupplungs¬reak¬tionen asym-metrisch durchzuführen. Das Ziel des Projektes ist, Kreuzkupplung¬sprozesse auf Kupfer¬basis zu ermöglichen, wie sie bislang nur durch Palladium¬katalyse bekannt sind.