Darstellungen der Besonderheit des Christlichen in frühen Apostelerzählungen
Gefördert von:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: 285653310
Projektnummer: 285653310
Link zum Projekt auf Webseiten des Förderers
https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/285653310Dauer
Projektbeginn: 2015Projektende: 2018
Beteiligte Institutionen
Nicht ausgewähltWeitere Informationen
Zusammenfassung
Das geplante Projekt soll anhand einer eingehenden Analyse der kanonischen Apostelgeschichte wie einiger großen apokryphen Apostelakten (Johannes-, Paulus-, Petrus- und Andreasakten) untersuchen, wie frühe 'Christen' die Unterschiede zwischen 'Christen' und 'Nicht-Christen' darstellten. Dabei sollen bei jeder der genannten Schriften Züge und Praktiken, die als Unterscheidungsmerkmale des 'Christlichen' beschrieben sind, identifiziert werden. Untersucht werden sollen einerseits die Bedeutung von intellektuellen Aussagen, so etwa Glaubensinhalten, und andererseits Praktiken. Das Projekt konzentriert sich vor allem auf die Wahrnehmung der narrativ-literarischen Darstellung 'christlicher' Besonderheit, diese Analyse soll jedoch Material für weiterführende Überlegungen im Hinblick auf die theologisch-historische Frage liefern, ob und inwiefern frühe 'Christen' Glaubensüberzeugungen für wichtiger hielten als Praktiken. Ein Vergleich zwischen den Texten soll Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Darstellungen 'christlicher' Besonderheit hervorheben und dadurch die Vielfalt im frühen 'Christentum' indirekt beleuchten. Insgesamt soll das Projekt das Verständnis einiger im Zusammenhang mit der Fragestellung bisher wenig beachteter Texte vertiefen und einen Beitrag zur Diskussion um 'frühchristliche Identität(en)' leisten.