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Psychiatrische Implikationen natürlicher Liganden der Benzodiazepinrezeptoren und Bezug zu genetisch bedingten Störungen des GABA-Metabolismus

Gefördert von: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: 5105872

Link zum Projekt auf Webseiten des Förderers

https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/5105872

Dauer

Projektbeginn: 1998
Projektende: 2003

Beteiligte Institutionen

Nicht ausgewählt

Weitere Informationen

Zusammenfassung

Natürliche Benzodiazepinrezeptorliganden bilden, zusammen mit anderen, die GABAerge Übertragung steuernden Einflußgrößen, einen vielversprechenden Ausgangspunkt für Untersuchungen zur Neurobiologie von Angststörungen; in Ergänzung zu dem kürzlich erbrachten Nachweis der Synthese natürlicher, pharmakologisch wirksamer Benzodiazepine durch Pflanzen sollen im vorliegenden Projekt u.a. mögliche protektive Effekte natürlicher Liganden und genetische Vulnerabilitätsfaktoren in Bezug auf die Manifestation von Angst beim Menschen erforscht werden. Zum Einsatz kommt dabei u.a. eine Vielzahl neuer, in einem Naturstoff-Pool zugänglicher Ressourcen und ein breites Methodenspektrum mit sowohl biochemischen als auch molekulargenetischen Techniken. Das Vorhaben knüpft an eine gut etablierte, multidisziplinäre Zusammenarbeit von Medizinern, Lebensmittelchemikern und Naturstoffchemikern der Universität Würzburg und des Jenaer HansKnöll-Instituts für Naturstoff-Forschung an mit dem Ziel einer effizienteren Diagnostik, Prävention und Therapie von Angsterkrankungen.

Team

Principal Investigator: Philipp Sand

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