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Die Kreuzfahrer und ihre muslimischen Gegner. Feindbild und Krieg im Mittelalter

Gefördert von: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: 5381139

Link zum Projekt auf Webseiten des Förderers

https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/5381139

Dauer

Projektbeginn: 2004
Projektende: 2008

Beteiligte Institutionen

Nicht ausgewählt

Weitere Informationen

Zusammenfassung

Neben dem sogenannten Hundertjährigen Krieg brachten die Kreuzzüge das wohl beste Beispiel mittelalterlicher Gesellschaften hervor, die zumindest zum Teil in Kriegen entstanden bzw. durch Kriege geprägt wurden. Das beantragte Projekt soll am Beispiel der Kreuzzüge Strukturen und Funktionen von Feindbildern untersuchen, die sowohl auf muslimischer, wie auch auf abendländisch-christlicher Seite zum Teil bis heute nachwirken und westliche Kulturtheoretiker dazu gebracht haben, einen künftigen Clash of Civilizations zu prognostizieren. Als Untersuchungsgegenstand erscheinen die christlichen Kreuzzüge und die muslimische Reaktion darauf besonders wichtig und aufgrund der Quellenlage auch besonders geeignet. Eine die Fächer der Mediävistik und Orientalistik übergreifende Gegenüberstellung christlicher und muslimischer Feindbilder ist bisher trotz vieler Vorarbeiten, die das seit Jahrzehnten bestehende internationale Forschungsinteresse deutlich machen, noch nicht versucht worden. Im Mittelpunkt der Arbeit sollen die folgenden Fragen stehen: Wie sind das christliche Feindbild vom Muslim und das muslimische Feindbild vom Christen bzw. Kreuzfahrer entstanden, welche Veränderungen hat es aus welchen Gründen gegeben und inwiefern haben sich Politik und Feindbild gegenseitig beeinflußt ?

Team

Principal Investigator: Hans-Henning Kortüm

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