Zusammenspiel von Theorie und Experiment bei der Optimierung des EIC-Designs
Gefördert von:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: 430915485
Projektnummer: 430915485
Link zum Projekt auf Webseiten des Förderers
https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/430915485Dauer
Projektbeginn: 2019Projektende: 2024
Beteiligte Institutionen
Nicht ausgewähltWeitere Informationen
Zusammenfassung
Ein wesentliches Ziel am zukünftigen EIC ist die Erforschungder inneren Struktur der Atomkerne mit beispielloser Genauigkeit. Das e+A Programm am EIC verspricht spannende und möglicherweiseunerwartete Ergebnisse. In der Tat haben uns experimentelle Messungen an Kernen bei hohen Energien immer wieder Rätsel und Überraschungen beschert, mit dem EMC-Effekt und dem Phänomen des “Jet-Quenchings” in Schwerionenkollisionenals den bekanntesten Beispielen. Die spannendste Physik liegtin der Studie von Observablen, bei denen der Atomkern zeigt, dasser mehr als eine Sammlung einzelner Protonen und Neutronen ist.Der EIC wird Zugang zu solchen neuen Observablen bieten.Dieses Projekt hat mehrere Komponenten. Wir beabsichtigen, dieAnalyse der partonischen Struktur von Atomkernen zu aktualisieren,unter Zuhilfenahme höherer Ordnungen der QCD-Störungstheorieund der neuesten experimentellen Resultate. Weiter wollen wirStudien von semi-inklusiven Observablen in der e+A Streuung am EIC durchführen, die neuartige Einblicke in die Struktur vonKernen liefern werden. Die semi-inklusive tief-inelastische e+AStreuung ermöglicht die Aufschlüsselung der Struktur des Flavor-Sees.Ebenso liefert sie Zugang zu den transversalimpulsabhängigenPartonenverteilungen von Kernen.Um die durch den EIC gegebenen Möglichkeiten voll ausschöpfen zukönnen, sind nicht nur modernste theoretische QCD-Rechnungen notwendig, sondern auch verbesserte Monte-Carlo Generatoren und Detektorsimulationen.Diese müssen bereits jetzt in der Planungsphase des EIC zugänglich werden.Wir werden daher in unseren Studien auch den Status der relevanten Monte-Carlo Generatoren weiterentwickeln, in enger Zusammenarbeit mitden jeweiligen Autoren. Das Ziel dieses Bestrebens ist es, das Design der zukünftigen EIC-Detektoren zu beeinflussen und zu optimieren.
Team
Principal Investigator:
Vladimir Braun, seit 4/2023