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Gleichheitsorientierte Politiken: Exploration eines neuen Ansatzes für vergleichende Forschung im Bereich Sozialpolitik

Gefördert von: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: 154401377

Link zum Projekt auf Webseiten des Förderers

https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/154401377

Dauer

Projektbeginn: 2009
Projektende: 2013

Beteiligte Institutionen

Nicht ausgewählt

Weitere Informationen

Zusammenfassung

Unser Ziel ist es, einen neuen Begriff in die vergleichende sozialpolitische Forschung einzuführen und dessen Erklärungspotenzial auszuloten. Es handelt sich um den Begriff der gleichheitsorientierten Politiken (EOPs). Zu diesem Zweck beabsichtigen wir erstens, die Vielzahl solcher Politiken vergleichend zu erfassen und zu systematisieren. Zweitens werden wir die Wechselbezüglichkeiten und Gemeinsamkeiten zwischen diesen Politiken analysieren sowie nach Charakteristika suchen, die ihr Einsatz in verschiedenen Systemen aufweisen könnte. Drittens schließlich hoffen wir, dabei Regelmäßigkeiten zu erkennen und Hypothesen zu deren Erklärung zu entwickeln, deren Überprüfung wir dann in Folgeprojekten angehen könnten.Das Projekt besteht aus drei parallelen Modulen. Im Mittelpunkt des ersten soll ein internationaler Workshop stehen, dessen Grundlage die vorläufige Systematisierung von EOPs sein wird, die wir in der Anfangsphase unseres Projekts entwickeln. Es sind zehn Landesberichte und vier Querschnittsbeiträge vorgesehen, die unsere Kenntnisse von einzelnen EOPs ergänzen und zugleich helfen sollen, unsere Systematisierung und die besagten Hypothesen fortzuentwickeln. Die anderen beiden Module bestehen aus der Forschungsarbeit zweier Doktoranden. Sie sollen die theoretische Literatur in zwei für unser Thema besonders relevanten Bereichen erfassen, auf dieser Basis Hypothesen über den Einsatz von EOPs formulieren und diese auf ein bis zwei Fälle aus dem Pool von Betrachtungsländern anwenden. Der Antragsteller wird die Arbeit in den einzelnen Modulen betreuen, koordinieren sowie eigene Beiträge dazu leisten, und er wird versuchen, die Einzelergebnisse zusammenzufügen und so auf eine breitere Theoriebildung hinzuarbeiten.

Team

Principal Investigator: Alex Graser

Publikationen


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