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Forschungen zum slavisch-deutschen Sprachkontakt in Nordbayern auf der Grundlage der linguistischen Analyse der Siedlungsnamen

Gefördert von: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: 5376329

Link zum Projekt auf Webseiten des Förderers

https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/5376329

Dauer

Projektbeginn: 2002
Projektende: 2005

Beteiligte Institutionen

Nicht ausgewählt

Weitere Informationen

Zusammenfassung

Das Ziel des Forschungsvorhabens besteht in der Erfassung, der linguistischen und siedlungsgeschichtlichen Auswertung der sprachlichen Hinterlassenschaft der Slaven in Nordbayern und deren Integration ins Deutsche, wobei insbesondere die Beziehungen des `Bayernslavischen´ zu Böhmen berücksichtigt werden. Im Anschluss an die Untersuchung der Siedlungsnamen der Landkreise Bamberg und Bayreuth sowie die bereits begonnene Bearbeitung des Namengutes des Regierungsbezirkes Oberpfalz soll im Zeitraum des Forschungsvorhabens die slavische bzw. auf slavische Siedlung hinweisende Toponymie weiterer Teilgebiete Nordbayerns nach bewährter Methodik vollständig registriert und analysiert werden. Zu jedem Teilgebiet ist die Veröffentlichung einer Monographie beabsichtigt, in der regionale Spezifika wie etwa die geographische Verbreitung einzelner Namentypen sowohl in ihrer Stellung innerhalb des Untersuchungsgebiets Nordbayern als auch in Bezug auf den gesamten westslavischen Raum dargestellt werden. Eine zusätzliche abschließende Monographie zum slavisch-deutschen Sprachkontakt in Nordbayern wird einen Überblick über die in den Teilstudien gewonnenen Ergebnisse bieten.

Team

Principal Investigator: Klaus Trost

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