Delegation bzw. (De-)Zentralisierung von Entscheidungskompetenzen in Unternehmensbeziehungen
Gefördert von:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: 5434832
Projektnummer: 5434832
Link zum Projekt auf Webseiten des Förderers
https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/5434832Dauer
Projektbeginn: 2004Projektende: 2006
Beteiligte Institutionen
Nicht ausgewähltWeitere Informationen
Zusammenfassung
Das Forschungsvorhaben befasst sich mit einer in einem ökonomischen Sinn optimalen vertraglichen Ausgestaltung von Unternehmensbeziehungen. Im Vordergrund steht die Frage, unter welchen Bedingungen die Delegation bzw. Dezentralisierung von Entscheidungsbefungnissen auf untergeordnete Hierarchieebenen wünschenswert ist. Ein erstes Teilprojekt soll den Einfluss des Risikoumfeldes auf Delegationsentscheidungen beleuchten. Insbesondere soll eine Erklärung für das empirisch belegte Phänomen geliefert werden, dass mit steigendem Gewinnrisiko Entscheidungen eher an untergeordnete Ebenen delegiert werden, und diese höhere Gewinnbeteiligungen erhalten; eine Beobachtung, die in starkem Widerspruch zur führenden Theorie der Anreizgestaltung steht. Das zweite Teilprojekt strebt eine Erklärung für die Delegation von Entscheidungsrechten an, die nicht auf Beschränkungen der Menge der zulässigen Verträge zurückgreift. Der Fokus soll hierbei auf Beziehungen symmetrisch informierter Parteien liegen, die in der bisherigen Delegationsliteratur kaum Beachtung gefunden haben. Als zentrale Methode beider Teilprojekte werden die Vertragstheorie und im speziellen die Theorie beziehungsspezifischer Investitionen Anwendung finden.
Team
Principal Investigator:
Andreas Roider