Onkogene Mutationen in (benignen) Hauttumoren und Nävi: Bedeutung, Mechanismen und therapeutische Perspektiven
Gefördert von:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: 263643178
Projektnummer: 263643178
Link zum Projekt auf Webseiten des Förderers
https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/263643178Dauer
Projektbeginn: 2014Projektende: 2018
Beteiligte Institutionen
Nicht ausgewähltWeitere Informationen
Zusammenfassung
Erstes Ziel des vorliegenden Projekts ist es, an der Pathogenese von benignen/malignen Talgdrüsentumoren beteiligte onkogene Mutationen und Signalwege zu identifizieren. Anhand der gewonnenen genetischen, immunhistochemischen und funktionellen Daten sollen benigne und maligne Talgdrüsentumore genau charakterisiert und verglichen werden. Fernziel ist, aus einem verbesserten Gesamtverständnis von benignen in Abgrenzung zu malignen Talgdrüsentumoren heraus, neue therapeutische Optionen für deren zielgerichtete, nicht-invasive Behandlung zu entwickeln. Nachdem gezeigt worden ist, dass HRAS und KRAS Mutationen kausal in die Pathogenese von Nävi sebacei involviert sind, sollen auch weitere organoide epidermale Nävi (insbesondere der Nävus comedonicus) bezüglich des Vorliegens onkogener Mutationen untersucht werden. Die Kenntnis der genetischen Grundlage organoider epidermaler Nävi würde zum einen wesentliche Einblicke in die Pathogenese assoziierter sekundärer Tumore erlauben. Zum anderen könnte die Erforschung des Nävus comedonicus ein besseres pathogenetisches Verständnis häufiger, histologisch verwandter Erkrankungen, wie z.B. der Acne comedonica ermöglichen.
Team
Principal Investigator:
Mark-Jürgen Berneburg, seit 11/2017