Quantitative in situ Analyse der IL-6 mRNS Experssion und IL-6 produzierender Zellen in Nierentransplantaten.
Gefördert von:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: 381466120
Projektnummer: 381466120
Link zum Projekt auf Webseiten des Förderers
https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/381466120Dauer
Projektbeginn: 2017Projektende: 2018
Beteiligte Institutionen
Nicht ausgewähltWeitere Informationen
Zusammenfassung
Ein Hauptgrund für eine Nierentransplantat Dysfunktion sind Abstoßung, interstitielle Fibrose, tubuläre Atrophie und Infektionen. Pathologische Veränderungen transplantierter Nieren sind zu einem Großteil auf zelluläre und antikörpervermittelte Immunreaktionen zurückzuführen. Ein Schlüsselmolekül in der zell- und antiköpervermittleten Immunantwort ist Interleukin-6. Aufgrund dieser zentralen Position hat sich die Blockade von Interleukin-6 zu einer neuen therapeutischen Strategie (Tocilizumab) entwickelt. Das Ziel des vorliegenden Projektes ist es, das Zusammenspiel von lokaler Interleukin-6 Produktion mit der inflammatorische Zellzusammensetzung im Rahmen der alloimmun-Reaktionen in Nierentransplantaten besser zu verstehen. Des Weitern möchten wir den Einfluss von Interleukin-6 auf die immunzelluläre Zusammensetzung durch die Blockade des Interleukin-6 Rezeptors mittels Tocilizumab in einer inverventionellen Studie nachweisen. In diesem Projekt beabsichtigen wir die Interleukin-6 mRNS Produktion auf zelluläre Ebene zu identifizieren und sowohl qulitativ als auch quantitativ auszuwerten. Hierfür beabsichtigen wir (i) eine neue in situ Hybridisierungstechnik zusammen mit einer „multiplex-immunofluorescence mircroscopy“ Technologie zu verwenden. Dies erfolgt in Kombination mit (ii) einer hochauflösenden digitalen Bildanalyse des gesamten Biopsiepräparats. Die in dem vorliegenden Antrag angestebte Korrelation der lokalen Interleukin-6 Produktion in Kombination mit der qualitativen und quantitativen Analyse der Inflammatorischen Reaktion, würde (a) ein besseres Verständnis der zellvermittelten Immunareaktion gegen Nierentransplantate erlauben, (b) ein Wekzeug bereitstellen, um alloimmun von reaktiver Inflammation zu unterscheiden und (c) zelluläre Immunephenotypen, die mit fortscheidenter Organdestruktion assoziiert sind, identifiziert werden. Diese Erkenntniss würde es ermöglichen, Therapieentscheidungen individeull zu treffen und ein Ansprechen auf die eingeschlagene Therapie genauer zu prognostizieren.
Team
Principal Investigator:
Henrik Junger