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Der superfundierte Gewebeschnitt als Modell für eine lokale Bakterienbesiedlung zur Untersuchung der Interaktion von Bakterien, Makrophagen, Neurotransmittern und Glukokortikoiden

Gefördert von: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: 5210118

Link zum Projekt auf Webseiten des Förderers

https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/5210118

Dauer

Projektbeginn: 1999
Projektende: 2003

Beteiligte Institutionen

Nicht ausgewählt

Weitere Informationen

Zusammenfassung

Etwa 7% der auf Intensivstationen behandelten Patienten leiden an einer Infektion. Dabei tritt in etwa 1% eine Sepsis auf, deren Prognose trotz adäquater Therapie nach der initialen Induktion von Hauptmediatoren der Sepsis wie Tumor-Nekrose-Faktor (TNF) o.a. schlecht ist. Die Behandlung von TNF als Stimulus maßgeblicher Folgeprozesse ist mittlerweile gut geklärt. Allerdings ist die Regulation des TNF durch Neurotransmitter und Cortisol an einem lokalen Infektionsort nicht untersucht worden. In dem hier gestellten Antrag soll eine Superfusionsmethode von Gewebeschnitten zum Einsatz kommen, um die lokale Interaktion von Bakterien, Makrophagen, Neurotransmittern und Cortisol zu untersuchen. Hierbei wird ein Superfusionsverfahren verwendet, das die Untersuchung interstitieller Bedingungen im Gewebe erlaubt. Die Ergebnisse sollen zu einem neuroendokrinoimmunologischen Therapiekonzept bei der Sepsis beitragen.

Team

Principal Investigator: Rainer H. Straub

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