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Gefäßschäden bei Diabetes mellitus: Bedeutung von Salzsensitivität, Aldosteron und oxidativem Stress

Gefördert von: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: 24204644

Link zum Projekt auf Webseiten des Förderers

https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/24204644

Dauer

Projektbeginn: 2006
Projektende: 2011

Beteiligte Institutionen

Nicht ausgewählt

Weitere Informationen

Zusammenfassung

Diabetes mellitus führt vor allem in der Kombination mit Bluthochdruck zu Blutgefäßschäden und somit zu typischen diabetischen Komplikationen. Der Blutdruck bei Diabetikern scheint salzsensitiv zu sein. Bislang konnten wir zeigen, dass in einem Tiermodell des Typs 2 Diabetes (ZDF-Ratte) ein hyporeninämischer Hyperaldosteronismus vorliegt. In einem hypertensiven Tiermodell konnten wir zeigen, dass Aldosteron für die Salzsensitivität und Generierung von oxidativem Stress von Bedeutung ist. In dem tierexperimentellen Vorhaben soll die Bedeutung von Aldosteron und oxidativem Stress für die Salzsensitivität des Blutdruckes und für Gefäßschäden in der ZDF-Ratte untersucht werden. In weiteren Versuchen soll die Quelle des durch Aldosteron induzierten oxidativen Stresses identifiziert werden. Dabei werden kleine Widerstandsarterien bezüglich des vaskulären Remodelings, der endothelialen Funktion und der mechanischen Eigenschaften untersucht. In der geplanten zweiten Förderperiode (drittes Jahr) soll eine humane Querschnittsuntersuchung an Typ 2- Diabetikern durchgeführt werden. Widerstandsarterien, die bei geplanten bauchirurgischen Operationen anfallen, werden analog zu den Tierversuchen untersucht und mit Plasma-Aldosteron-Spiegeln und weiteren klinischen Parametern korreliert.

Team

Principal Investigator: Privatdozent Dierk Endemann

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