Direkt zum Inhalt

Konsequenzen kortikaler Umorganisation infolge von Farbsehstörungen

Gefördert von: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: 5254638

Link zum Projekt auf Webseiten des Förderers

https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/5254638

Dauer

Projektbeginn: 2000
Projektende: 2005

Beteiligte Institutionen

Nicht ausgewählt

Weitere Informationen

Zusammenfassung

Ziel der Untersuchungen ist es, Hinweise zu gewinnen, wie eine Anpassung an den durch Farbsehstörungen veränderten Informationsfluss in der höheren kortikalen Verarbeitung visueller Informationen erfolgt und was aus der großen Anzahl kortikaler Zellen, die normalerweise ihren Input aus der zentralen Fovea erhalten, wird. Mittels funktioneller Kernspintomographie (fMRI) wollen die Antragsteller den visuellen Kortex von Patienten mit angeborener partieller oder totaler Farbenblindheit untersuchen und mit dem normaler Personen vergleichen. Auf Grund des Verlustes einer oder mehrerer Zapfenfunktionen erwarten die Antragsteller bei diesen Patienten Hinweise auf Änderungen und Umorganisaitonen im visuellen und parietalen Kortex, die nicht nur für die retinotopische Organisation und Signalverarbeitung farbiger und Kontrast-Informationen Konsequenzen haben müssen, sondern auch die Lesefähigkeiten, Objekterkennung und -verfolgung verändern dürften.

Team

Principal Investigator: Herbert Jägle, seit 8/2003

Publikationen


nach oben