Belastungswirkungen des § 8a KStG, Teil 1

Hoheisel, Michael (2006) Belastungswirkungen des § 8a KStG, Teil 1. GmbH-Rundschau 97 (15), pp. 802-809.

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Abstract

Seit dem VZ 2004 ist § 8a KStG auch auf rein inländische Sachverhalte anwendbar. Sind der vom Gesetzgeber als unschädlich angesehene Umfang der Gesellschafterfremdfinanzierung i.H.d. 1,5-fachen anteiligen Eigenkapitals und die Freigrenze von 250.000 € überschritten, erfolgt eine Umqualifizierung bisher abziehbarer Zinszahlungen in verdeckte Gewinnausschüttungen. Während dies bei der Kapitalgesellschaft aufgrund der außerbilanziellen Hinzurechnung der entsprechenden Vergütungen zu einer Steuererhöhung führt, ist beim Anteilseigner wegen der Anwendung des Halbeinkünfteverfahrens eine Steuerminderung die Folge. Ob und inwieweit sich dabei in der Gesamtbetrachtung von Anteilseigner- und Gesellschaftsebene eine Steuermehr- oder -minderbelastung einstellt, wird in diesem Beitrag untersucht. Dabei befasst sich der Autor zunächst mit den unterschiedlichen Belastungswirkungen bei natürlichen und juristischen Personen als Anteilseignern. Es folgen Ausführungen zu den Wirkungen des § 8 Nr. 5 GewStG und zu weiteren Einflussfaktoren auf die Steuerbelastung, die in der Praxis zu beachten sind.

Item Type:Article
Institutions: Business, Economics and Information Systems > Institut für Betriebswirtschaftslehre > Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre (Prof. Dr. Dirk Meyer-Scharenberg)
Subjects:300 Social sciences > 330 Economics
Status:Published
Refereed:No this document will not be refereed
Created at the University of Regensburg:Unknown
Owner:Petra Gürster
Deposited On:24 Oct 2006
Last Modified:05 Aug 2009 15:23
Item ID:452
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