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Dissertationen, Elektronische Dissertationen und Copyright

1) Welche Möglichkeiten habe ich, um meine Dissertation zu veröffentlichen?

  • Als Veröffentlichung im Buchhandel (die Promotionsordnungen schreiben eine gewisse Auflagehöhe vor).
  • Als Zeitschriftenaufsatz bzw. kumulative Dissertation (Einreichung von einem oder mehreren Zeitschriftenaufsätzen; ob in Ihrem Fachbereich eine Promotion durch eine kumulative Dissertation möglich ist, wird durch die entsprechende Promotionsordnung geregelt).
  • Als Copyshop-Druck (die Promotionsordnungen sehen eine sehr große Anzahl abzugebender Pflichtexemplare vor).
  • Als elektronische Dissertation:

    Über den Publikationsserver sind die Arbeiten weltweit auffindbar, frei zugänglich, nachnutzbar und langzeitarchiviert. Sie benötigen außerdem viel weniger gedruckte Pflichtexemplare. Die Möglichkeit, eine Dissertation elektronisch zu veröffentlichen, ist an der Universität Regensburg an allen Fakultäten gegeben (siehe entsprechende Promotionsordnungen).

    Für die Naturwissenschaftlichen Fakultäten I-IV schreibt die Promotionsordnung das schriftliche Einverständnis des Betreuers der Arbeit zu dieser Form der Veröffentlichung vor. Bitte klären Sie vor der elektronischen Veröffentlichung die urheber- und lizenzrechtliche Seite, damit der Publikation keine Rechte Dritter entgegenstehen: Wenn Sie die Arbeit zusätzlich in einem Verlag veröffentlichen wollen, muss sich dieser mit der elektronischen Publikation durch die Universitätsbibliothek einverstanden erklärt haben. Es besteht keine Möglichkeit, Dokumente nachträglich zu ändern (siehe auch Frage 5)!

2) Gibt es Formvorschriften für die Dissertation?

Wichtig ist, dass Sie bei Ihren gedruckten Exemplaren keine Spiralbindung, sondern Klebebindung verwenden und dass sie auf alterungsbeständigem holz- und säurefreiem Papier ausgedruckt sind. Ansonsten gibt es vonseiten der Universitätsbibliothek keine Formvorschriften für die Pflichtexemplare der elektronischen Dissertation.

Auskunft über die Formvorschriften der Fakultäten geben manchmal die Fakultätswebseiten, die Promotionsordnungen oder die Prüfungsämter. Besonders die Gestaltung des Titelblattes (z. B. mit Logo oder Sigel der Uni, …) ist meist vorgegeben. Die Teilbibliothek Medizin bevorzugt wegen besserer Archivierbarkeit Pflichtexemplare im Format DIN A5. Ein schwarz-weiß Druck ist selbstverständlich nur dann zulässig, wenn dieser keinen Einfluss auf die Lesbarkeit/Verständlichkeit der Dissertation (z. B. bei Abbildungen oder Grafiken) hat, also mithin der Farbdruck eine rein ästhetische Funktion hat.

Wenn Sie eine elektronische Dissertation einreichen, muss die PDF-Version aus Zitiergründen immer identisch mit der Druckversion sein! Ein Ausdruck der PDF-Datei garantiert Ihnen, dass die Formatierung bei gedruckter und elektronischer Version gleich ist. Nur der Lebenslauf, der von manchen Fakultäten (z. B. Medizin) vorgeschrieben ist, darf in der PDF-Version aus Datenschutzgründen weggelassen werden.

Die Dateien, die Sie bei einer Online-Dissertation auf den Publikationsserver hochladen, müssen auf jeden Fall ohne Passwortschutz oder Verschlüsselungen sein und Ausdrucke sowie Abspeichern zulassen.

3) Welche Formblätter muss ich abgeben?

Dies ist von Fakultät zu Fakultät unterschiedlich und wird meist in der Promotionsordnung geregelt. Sie bekommen die Formblätter beim Prüfungsamt, bei der Fakultätsverwaltung, auf den Fakultäts-Webseiten oder sie befinden sich als Anlage bei der Promotionsordnung.

Das Formblatt Ihrer Fakultät mit der Bitte um Zurückstellung der Veröffentlichung im Internet geben Sie zusätzlich ab, wenn Sie die Dissertation erst zu einem späteren Termin freigeben wollen. Dies ist nur in begründeten Einzelfällen möglich (beispielsweise bei laufenden Patentverfahren).

Für die elektronische Veröffentlichung müssen Sie außerdem das unterschriebene Formblatt „Abgabe elektronischer Publikationen“ zusammen mit Ihren Pflichtexemplaren und den übrigen Formblättern in der Zentralbibliothek, Hochschulschriftenstelle abgeben (siehe Frage 14 für Kontaktinformationen). Hierin übertragen Sie der Universitätsbibliothek Regensburg das Recht, Ihr Dokument zu speichern, in Datennetzen öffentlich zugänglich zu machen und, wenn notwendig, in andere Datenformate zu konvertieren. Dieses Recht gilt auch für die Deutsche Nationalbibliothek und bei Bedarf für Sondersammelgebietsbibliotheken. Weiterhin versichern Sie, dass die Frage des Urheber- und Lizenzrechts (Copyright) von Ihnen geklärt worden ist und Rechte Dritter der elektronischen Veröffentlichung nicht im Wege stehen (d. h. wenn Sie die Arbeit zusätzlich in einem Verlag veröffentlichen wollen, muss sich dieser mit der elektronischen Publikation durch die Universitätsbibliothek einverstanden erklärt haben). Bei Dissertationen erklären Sie außerdem, dass die Veröffentlichung vom Promotionsausschuss genehmigt ist und dass die elektronische Version mit der genehmigten Originalfassung in Form und Inhalt übereinstimmt. Dieses Formblatt „Abgabe elektronischer Publikationen“ erscheint in zwei Varianten im Publikationsserver beim Punkt „Dateien hochladen“. Sie können auswählen, ob Sie interessierten Lesern ermöglichen, über einen Service der Bibliothek ein Druckexemplar zu kaufen, das dann extra („on Demand“) für diesen Besteller hergestellt wird (→ Formblatt mit Print on Demand). Wünschen Sie dies nicht, wählen Sie Formblatt ohne Print on Demand.

4) Wie viele Druckexemplare muss ich abgeben, wenn ich meine Dissertation elektronisch veröffentliche?

Die Bibliothek benötigt 5 gedruckte Exemplare. Je nach Promotionsordnung müssen darüber hinaus weitere Exemplare für die Fakultät abgegeben werden: Die Philosophischen Fakultäten und Recht benötigen kein Exemplar, Wirtschaft, Naturwissenschaften, Medizin benötigen 1 Exemplar für die Fakultätsverwaltung, Katholische Theologie 2 Exemplare.

(Stand: April 2016)

5) Wie bringe ich meine Hochschulschrift in den Publikationsserver ein?

Veröffentlichungsformat für Ihre elektronische Dissertation auf dem Publikationsserver ist PDF. Für die Langzeitverfügbarkeit der publizierten Dokumente ist die Abgabe eines ungeschützten Dokuments notwendig, d. h. es darf weder verschlüsselt noch mit Kennwortschutz versehen sein und muss Ausdrucke und Vervielfältigungen zulassen.

Sie laden die PDF-Datei zunächst in einen nicht öffentlich zugänglichen Zwischenspeicher des Publikationsservers. Ihre Arbeit wird anschließend von Mitarbeitern der Bibliothek geprüft und dann freigegeben und damit öffentlich zugänglich gemacht, wenn Sie nicht zusätzlich ein Formblatt Ihrer Fakultät mit der Bitte um Zurückstellung der Veröffentlichung im Internet abgegeben haben. Veränderungen sind nach der Veröffentlichung nicht mehr möglich!

Anleitung zum Einbringen der Arbeit

Um Arbeiten im Publikationsserver einzubringen, müssen Sie sich auf der linken Seite einmalig „registrieren“ (nur Angabe Ihres RZ-Accounts), dann mit Ihrer RZ-Kennung „anmelden“. Sollten Sie keinen Account beim Rechenzentrum besitzen, können wir Ihnen gerne den Zugang als Gast ermöglichen. Setzen Sie sich dazu bitte mit Herrn Schmidt oder Frau Lang, Tel.: 0941 943-3904, E-Mail: dissertationen@uni-regensburg.de, in Verbindung.

Unter dem Punkt „Einträge verwalten“ (linke Seite) können Sie nach erfolgter Anmeldung einen „neuen Eintrag“ (oben Mitte) anlegen.

Wählen Sie als Dokumentenart „Hochschulschrift der Universität Regensburg“. Mit „Weiter“ kommen Sie jeweils zur nächsten Seite. Alle Felder, die mit einem roten Stern versehen sind, müssen ausgefüllt werden. Ihren Vor- und Zunamen geben Sie an, wie er auf der Titelseite der Dissertation steht. RZ-Kennung/E-Mail ist nicht verpflichtend. Ihre Kontakt-E-Mail-Adresse muss noch länger Gültigkeit haben. Vor- und Nachnamen sowie Titel des Erstgutachters füllen Sie aus wie in der Dissertation angegeben. Wenn Sie aus einem Projekt bezahlt wurden oder die Dissertation in einer Schriftenreihe erscheint, geben Sie das bitte im entsprechenden Feld an. Die erforderlichen Angaben zur inhaltlichen Beschreibung dienen der Auffindbarkeit Ihrer Dissertation im Publikationsserver und durch Suchmaschinen im Internet. Wichtig ist hierfür insbesondere die Angabe von mind. 3 Stichwörtern und eines Abstracts (max. 5000 Zeichen) in deutscher und englischer Sprache. Hoch- und tiefgestellte Ziffern, griechische Buchstaben etc. lassen sich als Unicode-Zeichen in die Felder für Titel und Zusammenfassung einfügen (eine Tabelle zum kopieren häufiger Unicode-Sonderzeichen finden Sie auf dieser Hilfeseite). „Status“ ist „Veröffentlicht“, „Begutachtet“: „Ja…“

Nach Angabe eines Lehrstuhls und eines Fachs erscheinen auf der Seite „Dateien hochladen“ die Formblätter „Formblatt mit Print on Demand“ und „Formblatt ohne Print on Demand“, von denen Sie eines unterschrieben mit abgeben.

Nach Angabe der Metadaten können Sie nun Ihr elektronisches Dokument auf den Publikationsservers hochladen. In den Feldern unterhalb (ggf. auf „Optionen anzeigen“ klicken) geben Sie folgendes an: „Speicherformat: PDF“, „Sichtbar für: Jeden“, „Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen mit/ohne Print on Demand“ bzw. eine Creative Commons-Lizenz, wenn Sie anderen eine Nachnutzung erlauben wollen, „Sprache:“ die Sprache Ihrer Arbeit.

Auf der letzten Seite können Sie den „Eintrag nun hinterlegen“ und an die Bibliothekare übermitteln, die ihn vor der Veröffentlichung prüfen.

Das Einbringen der Dissertation in den Publikationsserver kann bereits vor dem Rigorosum erfolgen. Die Arbeit wird erst veröffentlicht, wenn die mündliche Prüfung vorbei ist und alle benötigten Formblätter und Pflichtexemplare abgegeben sind (bitte geben Sie Formblätter und Pflichtexemplare erst nach dem Rigorosum in der Hochschulschriftenstelle ab).

6) Wie kann ich mich am Publikationsserver anmelden, wenn ich keinen Account beim Rechenzentrum mehr besitze?

Sollten Sie keinen Account beim Rechenzentrum besitzen, können wir Ihnen gerne den Zugang als Gast ermöglichen. Setzen Sie sich dazu bitte mit Herrn Schmidt oder Frau Lang, Tel.: 0941 943-3904, Email: dissertationen@uni-regensburg.de, in Verbindung.

7) Ich möchte meine Arbeit erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

Sie können Ihre Dissertation in begründeten Einzelfällen (z. B. bei laufenden Patentverfahren) erst später freigeben. Dazu füllen Sie ein entsprechendes Formblatt der Fakultät aus. Bei den Angaben, die Sie im Publikationsserver zu Ihrer Arbeit machen, weisen Sie bitte im Feld „Titel“ auf den späteren Veröffentlichungszeitpunkt hin, indem Sie vor dem eigentlichen Titel „Freigabe zum …“ schreiben. Somit sehen die Bibliotheksmitarbeiter gleich, dass es noch nicht veröffentlicht werden darf. Das PDF laden Sie wie oben angegeben in den Zwischenspeicher hoch. Die Pflichtexemplare und die Formblätter geben Sie in der Zentralbibliothek bei der Hochschulschriftenstelle ab (siehe Frage 14 für Kontaktinformationen). Nach Prüfung durch die Mitarbeiter bekommt die Fakultätsverwaltung eine Empfangsbestätigung und diese stellt daraufhin die Doktorurkunde aus. Erst zum Freigabezeitpunkt werden die Druckexemplare in die anderen Abteilungen weitergegeben und die elektronische Version freigeschaltet.

Beachten Sie aber: Je nach Promotionsordnung haben Sie nur einen gewissen Zeitraum nach der mündlichen Prüfung, um Ihre Dissertation zu veröffentlichen. Nach Überschreitung der Frist verlöschen alle durch die Prüfung erworbenen Rechte. In den Naturwissenschaftlichen Fakultäten I-IV, in Medizin, Biologie, Jura und Wirtschaft beträgt die Zurückstellung längstens 1 Jahr, in Katholischer Theologie max. 2 Jahre, in den Philosophischen Fakultäten max. 3 Jahre.

(Stand: April 2016)

8) Kann ich meine bereits über einen Verlag veröffentlichten Werke noch zusätzlich auf den Publikationsserver stellen?

Diese zusätzliche Veröffentlichung in einem institutionellen Repositorium wird auch als „Zweitveröffentlichung“, „Self-archiving“ oder „grüner Weg im Open Access“ bezeichnet. Vorteile sind die Sichtbarkeit, die weltweite Auffindbarkeit über Suchmaschinen, der einfache und kostenlose Zugang und die dadurch entstehende bessere Nutzung der Werke. Für den Autor sind die daraus resultierenden höheren Zitationsraten wichtig. Die Allgemeinheit kann sich durch den einfachen Zugang zu Forschungsergebnissen einen höheren Wissensstand aneignen und sehen, worüber mit ihren Steuergeldern geforscht wird. Die Wissenschaftler können die Forschungsergebnisse nachnutzen und darauf aufbauen. So wird doppelte Forschung vermieden und die Forschung insgesamt effizienter und schneller. Werke, die in einem Repositorium (egal ob institutionell oder fachlich) eingespeist werden, sind darüber hinaus auch langzeitarchiviert, d. h. sie sind auch nach Jahrzehnten noch lesbar und z. B. bei einem Weggang des Wissenschaftlers immer noch unter der gleichen DOI oder URN zu finden und zu zitieren.

Haben Sie Ihren Artikel oder Ihr Buch open access erstveröffentlicht, haben Sie die ausschließlichen Nutzungsrechte nicht an den Verlag oder die Zeitschrift übertragen. Somit können Sie Ihr Werk weiterhin beliebig nutzen und auch auf ein Repositorium, z. B. den Regensburger Publikationsserver, stellen.

Beim Publizieren über einen Verlag geben Sie durch den Verlagsvertrag normalerweise die ausschließlichen Rechte an den Verlag ab. Ob Sie das Werk dann nochmal zweitveröffentlichen dürfen, können Sie normalerweise dem Autorenvertrag oder den Verlagswebseiten (vorwiegend unter den Stichpunkten „Authors’ Rights“, „Copyright Transfer Statement“, „Copyright Transfer Agreement“, „Consent to Publish“, „Copyright – Permissions“, „Manuscript Guidelines“, „Ethics“, „Guidelines“) entnehmen.

Die SHERPA/RoMEO-Seite hat bereits eine Übersicht über die Rechte, die Zeitschriften ihren Autoren durch ihre Standardverträge einräumen, erstellt. Sie ordnet dabei allen bei ihr gelisteten Zeitschriften eine von vier verschiedenen Kategorien zu: ob die Selbstarchivierung von Preprints und Postprints („grüne“ RoMEO-Zeitschriften), nur von Preprints („gelbe“ RoMEO-Zeitschriften), nur von Postprints („blaue“ RoMEO-Zeitschriften) oder gar nicht erlaubt wird.

Nach Hinweisen der Verlage speziell zu Dissertationen haben wir als Universitätsbibliothek bereits für Sie recherchiert. Informationen bieten wir zu: Springer, Elsevier, Wiley, Hindawi, SAGE.

Bei einigen Verlagen (z. B. Springer, Wiley, Elsevier) kann man um Erlaubnis zur Zweitveröffentlichung auch online über den RightsLink-Service des Copyright Clearance Center bitten. Rufen Sie dazu Ihre jeweiligen Fachartikel auf der entsprechenden Online-Plattform des Verlages auf und klicken Sie auf den Link „Request Permission“ (oder ähnlich). Sie werden zum „Copyright Clearance Center“ weitergeleitet. Ebenfalls eine Plattform für den automatisierten Handel mit Abdruckrechten ist RightsLink der Frankfurter Buchmesse. Sie vertritt z. B. Hanser, Thieme, Carlsen, BasteiLübbe.

Haben Sie dem Verlag im Vertrag ausschließliche Rechte nur zeitlich begrenzt übertragen und ist diese zeitliche Begrenzung bereits abgelaufen, können Sie Ihr Werk ebenfalls ohne Rücksprache mit dem Verlag zweitveröffentlichen. Falls Sie in Ihrem Verlagsvertrag zeitlich unbegrenzt nicht-ausschließliche Rechte an den Verlag übertragen haben, können Sie Ihr Werk ebenfalls zusätzlich auf ein Repositorium stellen.

Nur bei Erstveröffentlichung in Periodika (nicht Monographien oder Sammelbände), auf die deutsches Urheberrecht Anwendung findet, gilt zusätzlich die gesetzliche Verwertungsbefugnis: Wenn das Werk nach dem 1.1.1995 veröffentlicht ist und kein schriftlicher Verlagsvertrag geschlossen wurde oder sich der Verlag auf die gesetzlichen Regelungen beruft, ist die öffentliche Zugänglichmachung ein Jahr nach Erscheinen erlaubt, da sich dann das ausschließliche Nutzungsrecht in ein einfaches Nutzungsrecht wandelt.

Für öffentlich geförderte Forschungsergebnisse, die in Periodika erstveröffentlicht wurden, erlaubt das Urheberrechtsgesetz seit dem 1. Januar 2014 unter bestimmten Bedingungen die Zweitveröffentlichung nach einem Jahr. Siehe UrhG § 38 Abs. 4.

Wenn Sie noch keinen Vertrag zur Erstveröffentlichung bei einem Verlag unterschrieben haben, sollten Sie sich beim Abschluss das Recht zur elektronischen, frei verfügbaren Zweitpublikation sichern (siehe auch Frage 9). Manche Verlage bestehen darauf, dass eine Embargofrist für die Zweitveröffentlichung eingehalten wird.

Sollte eine Zweitveröffentlichung nicht möglich sein, können Sie die Metadaten Ihrer Werke im Publikationsserver einbringen ohne Volltexte zu hinterlegen. Somit sind Ihre Arbeiten sichtbar und Sie haben die Möglichkeit, schnell und einfach eine Liste mit all Ihren Veröffentlichungen erstellen zu lassen.

Weitere Informationen zum Urheber- bzw. Zweitveröffentlichungsrecht:

9) Wie kann ich mir die Rechte zur Zweitveröffentlichung bei noch unveröffentlichten Werken vorbehalten?

„Bei noch unveröffentlichten Werken wird es in der Regel so sein, dass der Verlag der Autorin einen Vertrag vorlegt. Dann ist zu prüfen, welche Rechte die AutorIn an den Verlag abtreten soll und welche Absicht die Autorin hat – ob sie z.B. das Werk direkt nach Veröffentlichung in der Verlagspublikation öffentlich online zugänglich machen möchte, oder etwa erst nach einem Jahr. Dann muss die Autorin mit dem Verlag aushandeln, welche ausschließlichen Rechte für welche Nutzungsarten und welche Dauer an den Verlag gehen und welche bei der Autorin verbleiben sollen.

Unter welchen Umständen der Verlag sich auf eine derartige Verhandlung einlässt bzw. wie Erfolg versprechend diese Verhandlungen sein werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab (Prominenz der Autorin, Aufwand zur Produktion des Buches, Verhandlungsgeschick der Autorin). Dazu kann daher keine generelle Aussage getroffen werden.

Vielmehr geht es darum, die denkbaren Vorgehensweisen zu skizzieren, mit denen eine Autorin dem Verlag gegenüber treten kann. Sie kann zum einen Passagen aus der Textvorlage des Verlags streichen, die ihrer Absicht im Weg stehen, ihr Werk möglichst bald nach Verlagsveröffentlichung open access zu stellen. Zum anderen kann sie dem Vertrag einen Passus anhängen, der ihr dies ermöglicht, einen so genannten Vertragszusatz.

Streichungen vornehmen

Die Plattform Open-Access.net beschreibt den Vorgang so:

Autorinnen und Autoren verändern Verlagsverträge, die ihre Rechte auf eine Hinterlegung ihrer Publikationen auf einem Dokumentenserver einschränken, indem sie Ausdrücke wie exklusive Abgabe aller Rechte ebenso wie weitere einschränkende Formulierungen deutlich durchstreichen. Ein Begleitbrief sollte auf die Änderungen aufmerksam machen.*

Hier ist jedoch zu beachten, dass Verträge sich nicht nur von Verlag zu Verlag und Publikationsform zu Publikationsform unterscheiden, sondern mitunter auch von Autorin zu Autorin. Kleinste Veränderungen können große Wirkung haben – oder eben auch nicht haben. Das bedeutet nicht, dass Autorinnen davor zurück scheuen sollten, selbst Änderungen vorzunehmen, doch es ist wünschenswert, dass – wenn möglich – auch eine im Urheberrecht versierte Juristin einen Blick auf die Veränderungen bzw. das Ergebnis wirft. Das kann die Hausjuristin der Universität oder des Forschungszentrums sein (wenn vorhanden und verfügbar), aber auch eine externe Juristin, was jedoch üblicherweise mit Kosten verbunden ist.

Verträge ergänzen

Eine Alternative kann ein so genannter Vertragszusatz sein. Durch ihn werden, wenn er juristisch solide formuliert ist, Nachfragen bei Expertinnen überflüssig. Das reduziert Komplexität und Kosten. Open-Access.net beschreibt es wie folgt:

Alternativ zu Streichungen fügen Autorinnen und Autoren dem Verlagsvertrag einen Zusatz bei, um sich so das einfache Nutzungsrecht für die Onlinenutzung auf einem Non-Profit-Dokumentenserver vorzubehalten. Dieser Zusatz muss vom Verlag gegengezeichnet werden, um Rechtsgültigkeit zu erlangen.
Der bekannteste und wohl auch anerkannteste Vertragszusatz ist das SPARC Author's Addendum. Es wurde durch die Scholarly Publishing and Academic Resources Coalition (SPARC) entwickelt, einem Zusammenschluss von Bibliotheken in den USA mit dem Ziel, die Entwicklung neuer Kommunikationsmodelle anzuregen, welche die Verbreitung von wissenschaftlicher Literatur steigern und den finanziellen Druck auf Bibliotheken reduzieren. Das Addendum besteht aus zwei Teilen: dem eigentlichen Vertragsanhang und einer Benutzungsanweisung. Mittels der Copyright Addendum Engine von Science Commons und SPARC können Autorinnen und Autoren je nach Wunsch ein Addendum in den Varianten Access-Reuse, Delayed Access und Immediate Access automatisch erstellen. Access-Reuse bedeutet, die Autorin/der Autor behält ausreichende Rechte, um den Artikel neben der Veröffentlichung in einem Verlag unter eine nichtkommerzielle Creative-Commons- oder eine vergleichbare Lizenz zu stellen. Bei dem Delayed-Access-Modell kann die Autorin/der Autor die Autorenversion sofort online bereit stellen, die Verlagsversion jedoch erst nach Ablauf von sechs Monaten. Immediate Access erlaubt dagegen, sofort bei Erscheinen sowohl die Verlagsversion als auch die Autorenversion online bereit zu stellen.*

Neben dem SPARC Autor’s Addendum (SAA) nennt Open-Access.net eigene Beispiele für Vertragszusätze:

Der Verlag stimmt zu, dass der Autor das nichtexklusive Recht behält, eine digitale Kopie des Dokumentes vor/während/nach der Publikation durch den Verlag zeitlich unbeschränkt auf einen öffentlich zugänglichen akademischen Non-Profit-Server zu legen. Der Autor verpflichtet sich, das Originaldokument auf dem akademischen Non-Profit-Server zu zitieren.

oder

Für eine Online-Veröffentlichung des Werkes wird dem Verlag ein einfaches Nutzungsrecht ohne Benutzungspflicht eingeräumt. Dem Autor steht es frei, das Werk mit dem Zeitpunkt des Erscheinens als Buchversion parallel kostenlos als PDF-Datei im Internet über seine Homepage, einen institutionellen Server oder ein geeignetes fachliches Repositorium öffentlich zugänglich zu machen.*

Auch eine englische Version wird angeboten, für den – sicher nicht seltenen – Fall, dass ein Vertrag mit einem nicht-deutschsprachigen Verlag getroffen werden soll:

I hereby declare that I do not wish to assign the exclusive copyright to (Name des Verlages) but reserve the right to publish the article in full on an open access platform.*

Wie bereits oben angesprochen, sollte eine solche Vereinbarung immer vom Verlag / Vertragspartner gegengezeichnet sein, da es sonst im Fall einer Auseinandersetzung strittig sein kann, ob der Vertragszusatz Geltung erlangt hat. Denn rechtlich gesehen muss der Zusatz wohl als ein (Gegen-)Angebot des Autors an den Verlag gesehen werden, das der Verlag erst wieder annehmen muss, damit sich die Autorin auf die Gültigkeit verlassen kann. Wahrscheinlich kommt die Annahme auch dadurch zustande, dass der Verlag den Text veröffentlicht, nachdem die Autorin ihm das SAA zugeschickt hat. Dafür muss aber sehr klar aus dem Schreiben der Autorin an den Verlag hervor gehen, dass das SAA Bestandteil des Vertrags werden soll. Das wird in der Regel dadurch erreicht, dass direkt bei der Unterschrift und zusätzlich durch ein Begleitschreiben darauf hingewiesen wird, dass das SAA Geltung erlangen soll.

Wie Erfolg versprechend es ist, dass der Zusatz akzeptiert wird, beschreibt Mantz wie folgt:

Das SAA ist ein vorformulierter Vertragsanhang, enthält also Allgemeine Geschäftsbedingungen, die der Urheber dem Verlag stellt. Lässt sich der Verlag auf diese Abänderungen des Verlagsvertrags nicht ein, so bleibt dem Urheber nur, auf seine entsprechenden Forderungen zu verzichten oder vom Vertragsschluss ganz abzusehen. Die Einbeziehung der SAA beruht also auch maßgeblich auf dem Verhandlungsgeschick des Urhebers. (Reto Mantz: Open Access-Lizenzen und Rechtsübertragung bei Open Access-Werken, in: Gerald Spindler (Hg.): Rechtliche Rahmenbedingungen von Open Access-Publikationen, Göttinger Schriften zur Internetforschung, Band 2, Göttingen 2006, S. 98)

Mantz weist jedoch ebenfalls darauf hin, dass es seiner Einschätzung nach ein schwer wiegendes Problem mit dem SAA selbst gibt. Aus Gründen, die hier nicht näher erläutert werden sollen, sieht Mantz einen Konflikt zwischen den Bestimmungen des deutschen Urheberrechts und den Freiheiten, die der Autorin durch das SAA zukommen sollen – nämlich die Möglichkeit zu haben, das Werk auch online open access zugänglich zu machen:

Wird das SPARC Author’s Addendum direkt oder in einer wörtlichen Übersetzung verwendet, so resultiert dies in einem Dissens, eine Einigung zwischen Verlag und Urheber kommt nicht zustande. Der Vertrag wird demzufolge nicht geschlossen. (a.a.O., S. 102)

Um dem aus dem Weg zu gehen, sollten zwei Vorkehrungen getroffen werden. Zum einen muss das SAA bei Verlagen, bei denen die Vertragssprache nicht Englisch ist, in der jeweils gängigen Sprache vorliegen.

Zum anderen:

Es empfiehlt sich demnach, das SAA vor Absendung so abzuändern, dass eine rechtlich wirksame Einschränkung der zu übertragenden Nutzungsrechte erfolgen kann. Als dem Urheber zu erhaltende Nutzungsarten könnten die digitalen bzw. elektronischen Verbreitungsmethoden gewählt werden. Das SAA sollte für diesen Fall so abgeändert werden, dass die Rechte nicht für „jedes Medium“, sondern für die Verwendung auf „elektronischem Wege“ vorbehalten werden. Allerdings ist in diesem Fall der Einsatz der Creative-Commons-Lizenz nicht mehr möglich, da diese eine Beschränkung auf den elektronischen Vertrieb nicht vorsieht. Die Digital-Peer-Publishing-Lizenz würde dieser Anforderung gerecht. (a.a.O., S. 101)

Für Verträge mit deutschen Verlagen schlägt er daher folgende Formulierung vor:

Der Urheber erteilt dem Verlag für die elektronische Publikation nur ein einfaches Nutzungsrecht. Er behält sich vor, das Werk unter eine Open Access-Lizenz, z. B. die „Digital Peer Publishing License“ zu stellen, die die elektronische Verbreitung gestattet. (a.a.O., S. 103)

Seine Schlussfolgerung:

Mit der Annahme des Vertrages inklusive dieser Klausel durch den Verlag ist ein Vertrag geschlossen, der dem Urheber die Verfügungsgewalt über die elektronische Publikation erhält. (a.a.O., S. 103)“

aus:
Spielkamp , Matthias: Zweitveröffentlichungsrecht für Wissenschaftler: Geltende Rechtslage und Handlungsempfehlungen / Matthias Spielkamp. iRights.Lab Policy Paper Series Nr. 1
http://irights-lab.de/assets/Uploads/Documents/Publications/zweitveroeffentlichungsrecht-20150425.pdf
CC-BY-ND

*) http://open-access.net/informationen-zu-open-access/rechtsfragen/verlagsvertraege/ (Der Link wurde von uns aktualisiert.)

10) Kann ich meine (Print-/Online-)Dissertation noch einmal als Zeitschriftenartikel veröffentlichen?

Wenn einer Veröffentlichung keine Rechte Dritter entgegenstehen (z. B. beteiligte Unternehmen), können Sie Ihre Arbeit als Artikel bei einem Zeitschriftenverlag einreichen. Die Verlage geben fast immer an, keine Artikel anzunehmen, die bereits in ähnlicher Weise an anderer Stelle veröffentlicht wurden. Die meisten Verlage nehmen dabei aber Dissertationen aus. Manche Zeitschriften akzeptieren keine Dissertationen, die bereits online veröffentlicht wurden. Hinweise von einzelnen Verlagen zur Akzeptanz von Dissertationen als Artikel haben wir bereits für Sie zusammengestellt: Informationen zur Zweitveröffentlichung von Dissertationen als Zeitschriftenaufsatz und zur Verwendung von Zeitschriftenaufsätzen als Teil einer (kumulativen) Dissertation.

11) Kann ich meinen bereits veröffentlichten Zeitschriftenartikel als Teil einer kumulativen Dissertation verwenden?

Ob Ihre Fakultät kumulative Dissertationen erlaubt, sehen Sie in den Promotionsordnungen.

Ob der Verlag, bei dem Sie zuerst publiziert haben, eine zusätzliche Veröffentlichung als Dissertation erlaubt – und wenn ja, ob gedruckt und/oder online –, können Sie meist im Verlagsvertrag prüfen. Viele Verlage erlauben die Nachnutzung als Dissertation. Oft gibt es Bestimmungen, ob die eingereichte Manuskriptversion, die akzeptierte Version (nach Einarbeiten der Peer-Review-Hinweise) oder das Verlags-PDF herangezogen werden dürfen.

Oft werden auch auf den Verlagsseiten Informationen zur Nachnutzung von Teilen des eigenen Beitrags angeboten - typischerweise unter den Stichpunkten „Authors’ Rights“, „Copyright Transfer Statement“, „Copyright Transfer Agreement“, „Consent to Publish“, „Copyright – Permissions“, „Manuscript Guidelines“, „Ethics“, „Guidelines“.

Wir haben bereits für Sie recherchiert, ob bestimmte Verlage eine Nachnutzung des Artikels als Dissertation erlauben. Diese Informationen bieten wir in einer Übersicht zu Springer, Elsevier, Wiley, Hindawi, SAGE.

Für den Fall, dass Sie dort Ihre Rechte nicht herausfinden sollten, bieten viele Verlage (z. B. Springer, Wiley, Elsevier) über den RightsLink-Service des Copyright Clearance Center eine automatisierte Prüfung Ihrer Anfrage an. Rufen Sie dazu Ihre jeweiligen Fachartikel auf der entsprechenden Online-Plattform des Verlages auf und klicken Sie auf den Link „Request Permission“ (oder ähnlich). Sie werden zum Copyright Clearance Center weitergeleitet. Wählen Sie anschließend die Option „Reuse in a dissertation/thesis“. Sie erhalten dann eine oft kostenlose Lizenz, um den Fachartikel im Original in Ihrer Dissertation einbinden zu können.

Ebenfalls eine Plattform für den automatisierten Handel mit Abdruckrechten ist RightsLink der Frankfurter Buchmesse. Sie vertritt z. B. Hanser, Thieme, Carlsen, BasteiLübbe.

Haben Sie Ihren Artikel open access veröffentlicht, haben Sie die Urheberrechte nicht an den Verlag übertragen und Sie können ihn weiterhin beliebig nutzen.

12) Ich möchte eine Abbildung aus einem Zeitschriftenartikel oder Buchkapitel, das ich geschrieben habe, für meine Dissertation benutzen. Muss ich um Erlaubnis fragen?

Normalerweise ja, da Sie dem Verlag alle Rechte übertragen haben (Ausnahme: Open-Access-Veröffentlichungen). Viele Verlage erlauben aber die Nachnutzung von Teilen Ihrer Publikation für Ihre Dissertation. Bei Büchern sollten Sie den individuellen Vertrag, den Sie mit dem Verlag abgeschlossen haben, prüfen. Bei Zeitschriften gibt es einen standardisierten Vertrag.

Auf den Verlagsseiten werden Informationen zur Nachnutzung von Teilen des eigenen Beitrags beispielsweise unter den Stichpunkten „Authors’ Rights“, „Copyright Transfer Statement“, „Copyright Transfer Agreement“, „Consent to Publish“, „Copyright – Permissions“, „Manuscript Guidelines“, „Ethics“, „Guidelines“ angeboten.

Sollten Sie dort Ihre Rechte nicht herausfinden, bieten viele Verlage (z. B. Springer, Wiley, Elsevier) über den RightsLink-Service des Copyright Clearance Center eine automatisierte Prüfung Ihrer Anfrage an. Rufen Sie dazu Ihre jeweiligen Fachartikel auf der entsprechenden Online-Plattform des Verlages auf und klicken Sie auf den Link „Request Permission“ (oder ähnlich). Sie werden zum Copyright Clearance Center weitergeleitet. Wählen Sie anschließend die Option „Reuse in a dissertation/thesis“. Sie erhalten dann eine meist kostenlose Lizenz, um den Fachartikel im Original in Ihrer Dissertation einbinden zu können.

Ebenfalls eine Plattform für den automatisierten Handel mit Abdruckrechten ist RightsLink der Frankfurter Buchmesse. Sie vertritt z. B. Hanser, Thieme, Carlsen, BasteiLübbe.

Sind die Abbildungen allerdings eine reine Darstellung von Daten ohne besondere Gestaltung/Aufbereitung, brauchen Sie nicht um Erlaubnis zu fragen, da reine Daten nicht urhebergeschützt sind.

13) Wie kann ich zur Dissertation gehörende Daten veröffentlichen?

Möchten Sie die Ihrer Dissertation zugrunde liegenden Forschungsdaten mitveröffentlichen, legen Sie bitte einen weiteren Eintrag im Publikationsserver an. Als Dokumentenart sollten Sie üblicherweise „Datensatz“ wählen.

Im nächsten Schritt geben Sie Ihren Autorennamen, Ihre Kontakt-E-Mail-Adresse und das Datum sowie ggf. Projekte und Stichwörter ebenso ein wie bei Ihrer Dissertation. Ein Beispiel für einen Titel ist Daten zur Dissertation „Titel der Dissertation“. Als Zusammenfassung kann hier fakulativ eine Beschreibung der Daten eingegeben werden. Im Feld „Übergeordneter Eintrag“ geben Sie die Dokumenten-ID des Eintrags Ihrer Dissertation ein (Sie finden diese ID als Teil der URL des Eintrags: &eprintid=12345 bzw. bei schon freigeschalteter Dissertation http://epub.uni-regensburg.de/12345). Ist Ihre Dissertation noch nicht veröffentlicht, geben Sie bitte im Feld „Kommentare und Vorschläge (an Mitarbeiter der Bibliothek)“ an, dass die Daten erst zusammen mit der Dissertation veröffentlicht werden sollen.

Im folgenden Schritt ist unter „Status“ i. d. R. „Unveröffentlicht“ zu wählen, da sich diese Angabe auf eine Veröffentlichung bei einem Verlag o. ä. bezieht. Alle weiteren Angaben erfolgen analog zu Ihrer Dissertation.

Beim Schritt „Dateien hochladen“ laden Sie bitte eine oder mehrere Dateien mit Ihren Daten hoch. Haben Sie sehr viele einzelne Dateien, empfiehlt es sich, diese in ein oder mehrere ZIP-Archive zu verpacken. Für jede hochgeladene Datei können Sie zusätzliche Optionen angeben. Beispielsweise können Sie als Inhalt „Daten“ wählen, als Speicherformat ggf. „ZIP-Archiv“ oder „Anderes“, falls das Format nicht automatisch erkannt wurde. Gerade bei mehreren Dateien empfiehlt sich eine kurze Beschreibung, z. B. „Abbildungen“, „Messdaten“ etc. Sie können außerdem Ihre Daten zur Nachnutzung unter eine freie Lizenz stellen – für Forschungsdaten empfehlen wir die Creative Commons-Lizenz Namensnennung (CC BY), die anderen die Nutzung Ihrer Daten erlaubt, wenn Sie dabei zitiert werden.

Weitere Informationen zur Veröffentlichung von Daten auf dem Publikationsserver finden Sie auch unter Forschungsdaten. Haben Sie Fragen zu oder Probleme bei dem Veröffentlichen Ihrer Daten, können Sie sich jederzeit an Dörte Bange, Tel.: 0941 943-1645, E-Mail: daten@ur.de, wenden.

14) Wen kontaktiere ich bei Fragen zu Elektronischen Dissertationen und wo gebe ich die Pflichtexemplare und die Formblätter ab?

Gregor Schmidt oder Cornelia Lang
Telefon 0941 943-3904
E-Mail dissertationen@uni-regensburg.de
Raum 525 (im Infozentrum der Zentralbibliothek durch eine Tür auf der linken Seite)

Eine Abgabe ist Montag bis Freitag von 9.30 bis 11.30 Uhr (eine kurze Anmeldung wäre sinnvoll) oder nach Vereinbarung möglich. Rufen Sie uns einfach an!

Wenn Sie Ihre Dissertation elektronisch veröffentlichen wollen, laden Sie sie auf den Publikationsserver hoch (Erklärung dazu unter Frage 5) und bringen uns die Pflichtexemplare mit den Formblättern – nach der mündlichen Prüfung – vorbei.

Natürlich können Sie uns die Pflichtexemplare mit Formblättern auch zusenden:

Universitätsbibliothek Regensburg
Hochschulschriftenstelle
93042 Regensburg

Wenn Sie Ihre Dissertation als Verlagspublikation, als kumulative Dissertation oder als Copyshop-Druck veröffentlichen, reichen Sie sie im jeweiligen Prüfungsamt ein.

  1. Universität

Universitätsbibliothek

Publikationsserver

Kontakt:

Publizieren: oa@ur.de

Dissertationen: dissertationen@ur.de

Forschungsdaten: daten@ur.de

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