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"Heldentum" und "Weiblichkeit" im Mittelalter und in der Neuzeit: am Beispiel von Wolframs Parzival, Gottfrieds Tristan und Richard Wagners Musikdramen
Maier-Eroms, Verena Eleonore (2007) "Heldentum" und "Weiblichkeit" im Mittelalter und in der Neuzeit: am Beispiel von Wolframs Parzival, Gottfrieds Tristan und Richard Wagners Musikdramen. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 26 Nov 2007 12:10
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.10599
Zusammenfassung (Deutsch)
Im Sinne einer ideologiekritischen Annäherung an die vier Werke erfahren diese eine Re-lektüre aus einer dezidiert gender-theoretischen Perspektive, wobei ein wichtiges Resultat die Aufdeckung der den jeweiligen Diskursen zu Grunde liegenden Machtstrukturen darstellt, die an der Festschreibung traditioneller Geschlechterrollen maßgeblich beteiligt sind. Verschleierte Geschlechter-Hierarchien ...
Im Sinne einer ideologiekritischen Annäherung an die vier Werke erfahren diese eine Re-lektüre aus einer dezidiert gender-theoretischen Perspektive, wobei ein wichtiges Resultat die Aufdeckung der den jeweiligen Diskursen zu Grunde liegenden Machtstrukturen darstellt, die an der Festschreibung traditioneller Geschlechterrollen maßgeblich beteiligt sind. Verschleierte Geschlechter-Hierarchien werden enthüllt sowie offene problematische Dichotomisierungen thematisiert. Aufmerksamkeit wird neben der Darstellung der Figuren auch den theoretischen Aussagen der Dichter geschenkt. Darüber hinaus wird der bisweilen deutlich misogyne Tenor der älteren und zum Teil leider auch der neueren Forschung entlarvt.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
In this study, the implicit ideologies of these four works receive a critical re-reading from a determinedly gender-theoretical perspective, enabling an exposé of the power structures underlying their respective discourses, structures which play a key role in the consolidation of traditional gender roles. Veiled gender hierarchies are uncovered, and unsolved dichotomies are discussed. Special ...
In this study, the implicit ideologies of these four works receive a critical re-reading from a determinedly gender-theoretical perspective, enabling an exposé of the power structures underlying their respective discourses, structures which play a key role in the consolidation of traditional gender roles. Veiled gender hierarchies are uncovered, and unsolved dichotomies are discussed. Special attention is paid also to the theoretical writings of the poets, allowing the presentation of the characters to be read in the light of these. In the process, the misogynous tenor of older and sometimes also of more recent scholarship is revealed.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 25 November 2007 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Edith Feistner |
| Tag der Prüfung | 20 September 2007 |
| Institutionen | Sprach- und Literatur- und Kulturwissenschaften > Institut für Germanistik > Lehrstuhl für Ältere Deutsche Literaturwissenschaft (Prof. Dr. Edith Feistner) |
| Stichwörter / Keywords | Wolfram <von Eschenbach> / Parzival , Geschlechterforschung , Gottfried <von Straßburg> / Tristan und Isolde , Wagner, Richard / Tristan und Isolde , Heldentum , Wagner , Tristan , Parzival , gender , Wagner , Tristan , Parzival |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 800 Literatur > 830 Deutsche Literatur |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-opus-8876 |
| Dokumenten-ID | 10599 |
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