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Renner, Kerstin

Herstellung monoklonaler Antikörper gegen das menschliche Polycystin-2-Protein

Renner, Kerstin (2011) Herstellung monoklonaler Antikörper gegen das menschliche Polycystin-2-Protein. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 04 Jan 2011 13:22
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.18891


Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Dissertation wird die Herstellung monoklonaler Antikörper gegen das menschliche Polycystin-2-Protein beschrieben. Aufbauend auf die Arbeiten von Köhler und Milstein wurden Myelomzellen (Zelllinie X63Ag8.6.5.3) mit antikörper-produzierenden Lymphozyten aus der Milz weiblicher Balb/c Mäuse fusioniert. Zur Immunisierung wurde ein Protein verwendet, das das C-Terminale Ende des Polycystin-2 ...

In dieser Dissertation wird die Herstellung monoklonaler Antikörper gegen das menschliche Polycystin-2-Protein beschrieben. Aufbauend auf die Arbeiten von Köhler und Milstein wurden Myelomzellen (Zelllinie X63Ag8.6.5.3) mit antikörper-produzierenden Lymphozyten aus der Milz weiblicher Balb/c Mäuse fusioniert. Zur Immunisierung wurde ein Protein verwendet, das das C-Terminale Ende des Polycystin-2 und einen Histidin-Schwanz aufwies. Um sicherzustellen, dass die produzierten Antikörper ausschließlich gegen das C-Terminale Ende von Polycystin-2 gerichtet waren, wurden vergleichende Test mit anderen Proteinen durchgeführt. Nach zweimaliger Subklonierung ausgewählter Klone konnten zwei unabhängige monoklonale Antikörper von Klonen aus verschiedenen Fusionen erhalten werden, die mittels ELISA, Western Blot, Immunfluoreszenz und Immunpräzipitation positiv getestet wurden. Die monoklonalen Antikörper können verläßlich in der Immunfluoreszenz bis zu einer Verdünnung von 1:300 und im Western Blot bis zu einer Verdünnung von 1:1000 verwendet werden.
Somit liegen 10 Jahre nach Herstellung des ersten polyklonalen Antikörpers gegen Polycystin-2 monoklonale Antikörper gegen das C-terminale Ende von Polycystin-2 mit einem breiten Anwendungsspektrum vor. Mit den hergestellten monoklonalen Antikörpern sollten sich neue Erkenntnisse und Aufschlüsse über die Funktion und Interaktion des C-terminalen Endes des menschlichen Polycystin-2-Protein erhalten lassen.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

In this article the production of monoclonal mouse antibodies against the C-terminal end of the human Polycystin-2 is described. Based on the technique of Köhler and Milstein myeloma cells (Cell line X63Ag8.6.5.3) were fused with antibody-producing lymphocyts from the spleen of immunised female Balb/c mice. The immunisation was performed with a purified protein containing a His-tag and the ...

In this article the production of monoclonal mouse antibodies against the C-terminal end of the human Polycystin-2 is described. Based on the technique of Köhler and Milstein myeloma cells (Cell line X63Ag8.6.5.3) were fused with antibody-producing lymphocyts from the spleen of immunised female Balb/c mice. The immunisation was performed with a purified protein containing a His-tag and the C-terminal end of the human Polycystin-2. To verify that the produced antibodies are monoclonal and do only interact specifically with the C-terminal end of the human Polycystin-2 protein cross checks were performed with several proteins. With selected clones two consecutive cloning steps were performed and at least two independent monoclonal mouse antibodies were identified and tested positive with ELISA, Western Blot, immunofluorescence and immunoprecipitation. Reliable use is possible in immunofluorescence at least up to a dilution of 1:300 and with Western Blot at least up to a dilution of 1:1.000.

Consequently ten years after publication of the first polyclonal antibody also monoclonal antibodies against the human Polycystin-2 with a wide field of applications are now available. The new monoclonal antibodies may contribute to get a deeper insight in function and interactions of the C-terminal end of human Poylcytin-2 protein.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum4 Januar 2011
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Ralph Witzgall und Prof. Dr. Matthias Mack
Tag der Prüfung13 Dezember 2010
InstitutionenBiologie und Vorklinische Medizin > Institut für Anatomie > Lehrstuhl für Molekulare und zelluläre Anatomie > Prof. Dr. Ralph Witzgall
ThemenverbundNicht ausgewählt
Stichwörter / KeywordsPolyzystische Nierenerkrankung, ADPK, PKD2, Polcystin-2, PC2, monoklonale Antikörper
Dewey-Dezimal-Klassifikation500 Naturwissenschaften und Mathematik > 570 Biowissenschaften, Biologie
600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-188910
Dokumenten-ID18891

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