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Grunert, Michael

Art und Häufigkeit von inzidentellen extraenterischen Befunden in der MR-Enterographie bei Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung

Grunert, Michael (2011) Art und Häufigkeit von inzidentellen extraenterischen Befunden in der MR-Enterographie bei Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 14 Jun 2011 06:42
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.21106


Zusammenfassung (Deutsch)

In einem Zeitraum vom 26.07.1999 bis zum 28.06.2005 wurden 1006 Patienten erfasst, bei denen eine Magnetresonanz-Enterographie am Institut für Röntgendiagnostik des Klinikums der Universität Regensburg durchgeführt wurde. Retrospektiv wurden die Art und Häufigkeit von inzidentellen extraenterischen Befunden analysiert und anhand ihrer klinischen Bedeutung bewertet. Die Auswertung der Patienten ...

In einem Zeitraum vom 26.07.1999 bis zum 28.06.2005 wurden 1006 Patienten erfasst, bei denen eine Magnetresonanz-Enterographie am Institut für Röntgendiagnostik des Klinikums der Universität Regensburg durchgeführt wurde. Retrospektiv wurden die Art und Häufigkeit von inzidentellen extraenterischen Befunden analysiert und anhand ihrer klinischen Bedeutung bewertet. Die Auswertung der Patienten erfolgte getrennt nach den Analysegruppen CED, DDE und DDT. Bei 59,6% der Patienten wurden im Rahmen der MR-E extraenterische Befunde dokumentiert. 35,2% der Befunde wiesen eine potenzielle oder definitive klinische Relevanz auf. Bei insgesamt 104 (57,7%) dringend abklärungsbedürftigen Befunden in allen Untersuchungsgruppen erfolgte eine weiterführende Diagnostik bzw. eine therapeutische Maßnahme.
Insgesamt zeigte sich, dass die MR-Enterographie eine substantielle Zahl an extraenterischen Befunden enthüllt. Dies kann als Vorteil einer Schnittbildgebung bei der Evaluierung des Dünndarms gedeutet werden.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

The study analyzed retrospectively the frequency and the nature of incidental extra-enteric lesions found on magnetic resonance enterography (MR-E) performed in 1006 patients between 1999 and 2005. All analyzed extra-enteric findings were classified as having high, moderate, or low clinical significance in the groups IBD, SBD and SBM. A total of 600 patients (59.6%) showed extra-enteric lesions. ...

The study analyzed retrospectively the frequency and the nature of incidental extra-enteric lesions found on magnetic resonance enterography (MR-E) performed in 1006 patients between 1999 and 2005. All analyzed extra-enteric findings were classified as having high, moderate, or low clinical significance in the groups IBD, SBD and SBM. A total of 600 patients (59.6%) showed extra-enteric lesions. 35.2% of the findings were classified as having high or moderate clinical significance. In 104 findings (57.7%) with a high clinical significance further diagnostic or therapeutic procedures were performed.
The study shows that a substantial number of extra-enteric findings are revealed on MR-E, supporting the role of cross-sectional imaging for the evaluation of the small bowel.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum14 Juni 2011
Begutachter (Erstgutachter)PD Dr. Frank Klebl und Prof. Dr. Okka W. Hamer
Tag der Prüfung13 Mai 2011
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Innere Medizin I
Stichwörter / KeywordsMR-Enterographie, MR-E, extraenterische Befunde, Dünndarmerkrankungen, CED, inzidentelle Befunde
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-211064
Dokumenten-ID21106

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