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Mikro-Hallmagnetometrie an magnetischen Bakterien
Cebulla, Werner (2011) Mikro-Hallmagnetometrie an magnetischen Bakterien. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 26 Okt 2011 06:10
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.22359
Zusammenfassung (Deutsch)
In dieser vorliegenden Arbeit wurde die bei anorganischen Mikromagneten erfolgreich angewandte Methode der Mikro-Hallmagnetometrie auf biologische Anwendungen erweitert. Einzelne Ketten von eindomänigen Magnetitkristallen aus Magnetischen Bakterien vom Stamm Magnetospirillum magnetotacticum wurden mit verschiedenen physikalischen Verfahren untersucht. Die Ermittlung von Hysterese-Kurven ...
In dieser vorliegenden Arbeit wurde die bei anorganischen Mikromagneten erfolgreich angewandte Methode der Mikro-Hallmagnetometrie auf biologische Anwendungen erweitert. Einzelne Ketten von eindomänigen Magnetitkristallen aus Magnetischen Bakterien vom Stamm Magnetospirillum magnetotacticum wurden mit verschiedenen physikalischen Verfahren untersucht. Die Ermittlung von Hysterese-Kurven einzelner Magnetosomenketten durch die Messung des Streufeldes auf Basis der Mikro-Hallmagnetometrie lassen dabei erste Rückschlüsse auf das mikromagnetische Ummagnetisierungsverhalten biogener Magnetitketten zu.
Die Schaltfelder und Schaltbereiche, die durch mikromagnetische Simulationen für einzelne Magnetosomenketten ermittelt wurden, konnten in der Messung bestätigt werden. Einflüsse durch Kettenanomalien auf das Streufeld und damit auf das magnetische Signal werden ebenfalls betrachtet. Das Umschalten der Ketten beginnt durch Schalten einzelner Randmagnetosome im typischen Feldbereich von 370 bis 400 Oe bis hin zu knapp 50 Oe. Danach kommt es zu einem abrupten Umschalten der restlichen Magnetosome der Kette. Die Adhäsion der Mikroorganismen auf dem Halbleiter, der effektive Schutz der Halbleiteroberfläche auf Basis von selbstassemblierenden Thiolmonolagen und die exakte Positionierung der magnetischen Proben auf dem Sensor mit Hilfe elektronenlithografischer Methoden bildeten weitere Schwerpunkte der Arbeit. Die vorgestellten Messungen der Streufeldhysteresen einzelner Magnetosomenketten demonstrieren dabei das hohe Auflösungsvermögen der Mikro-Hallmagnetometrie.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The method of micro-hall-magnetometry yet used for anorganic micro magnets, was extended to biological applications for the first time. Chains of biogenic single domain crystals of Magnetite from Magnetospirillum magnetotacticum bacteria were analyzed by different physical methods. Hysteresis loops of single magnetosome chains measured by micro-hall-magnetometry, demonstrate details of the micro ...
The method of micro-hall-magnetometry yet used for anorganic micro magnets, was extended to biological applications for the first time. Chains of biogenic single domain crystals of Magnetite from Magnetospirillum magnetotacticum bacteria were analyzed by different physical methods. Hysteresis loops of single magnetosome chains measured by micro-hall-magnetometry, demonstrate details of the micro magnetic behaviour. The switching fields, determined by micro magnetic simulations, could be confirmed in the micro-hall-measurements. Influences of chain anomalies on the micro magnetic behaviour are also presented.
Switching of a typical chain starts in a field range of 370 Oe to 400 Oe. After that the magnetisation reversal is completed by the switching of the rest of the chain. Adhesion of bacteria on the semiconductor, the effective protection of the semiconductor surface against biological detergents realized by self assembled thiol monolayers, combined with a thin metallic gate structure and the exact positioning of the magnetic samples achieved by electron lithography, are discussed in detail. Besides the successfull measurement of stray field hysteresis loops of single magnetosome chains demonstrate the high resolution of micro-hall-magnetometry.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 26 Oktober 2011 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Dieter Weiss |
| Tag der Prüfung | 27 Oktober 2010 |
| Institutionen | Physik > Institut für Experimentelle und Angewandte Physik > Lehrstuhl Professor Weiss > Arbeitsgruppe Dieter Weiss |
| Stichwörter / Keywords | Mikro-Hallmagnetometrie, Magnetische Bakterien, Streufeldhysterese, Magnetosome, Micro-hall-magnetometry, Magnetic Bacteria, stray field hysteresis, magnetosomes |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 500 Naturwissenschaften und Mathematik > 530 Physik |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-223591 |
| Dokumenten-ID | 22359 |
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