| Download ( PDF | 1MB) | Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen mit Print on Demand |
On the cognitive processes mediating intentional memory updating
Kliegl, Oliver (2013) On the cognitive processes mediating intentional memory updating. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 29 Jul 2013 14:59
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.28620
Zusammenfassung (Englisch)
In list-method directed forgetting (LMDF), cuing people to forget previously studied information and to encode new material instead facilitates recall of the new material (postcue enhancement) but reduces recall of the previously studied information (precue forgetting). The first part of this thesis investigated the nature of postcue enhancement, with Experiments 1A-1C finding that postcue ...
In list-method directed forgetting (LMDF), cuing people to forget previously
studied information and to encode new material instead facilitates recall of
the new material (postcue enhancement) but reduces recall of the previously
studied information (precue forgetting). The first part of this thesis investigated the nature of postcue enhancement, with Experiments 1A-1C
finding that postcue enhancement is accompanied with decreased response
latencies. Because response latency is a sensitive index of participants' mental
search set, this finding suggests that postcue enhancement arises due to a more focused memory search. In addition, response latency analysis suggested that such retrieval processes are not only crucial regarding postcue enhancement, but also improve memory of new material when previously studied material is tested prior to encoding of the new material (Experiment 2) or when a context change takes place prior to encoding of the new material (Experiment 3). The second part of this thesis examined the mechanisms underlying precue forgetting by testing whether people can selectively forget only part of the previously studied information while keeping in mind the remaining information. To this end, selectivity in LMDF was examined for two different study formats in Experiment 4: relevant and irrelevant precue items were either presented alternatingly or blocked. Selectivity arose for both study formats, which is consistent with an inhibitory account of precue forgetting. I finally argue that the present data affirm and substantiate a recent LMDF account that attributes precue forgetting to such an inhibitory mechanism and postcue enhancement to a combination of encoding and retrieval processes.
Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)
Beim gerichteten Vergessen mit der Listenmethode (GV) erleichtert der Hinweis, zuvor gelerntes Material zu vergessen und stattdessen neues Material zu lernen den Abruf des neuen Materials (Födereffekt), reduziert jedoch den Abruf der zuvor gelernten Information (Vergessenseffekt). Der erste Teil dieser Dissertation untersuchte die Natur des Fördereffekts, wobei Experimente 1A-1C fanden, dass ...
Beim gerichteten Vergessen mit der Listenmethode (GV) erleichtert der Hinweis, zuvor gelerntes Material zu vergessen und stattdessen neues Material zu lernen den Abruf des neuen Materials (Födereffekt), reduziert jedoch den Abruf der zuvor gelernten Information (Vergessenseffekt). Der erste Teil dieser Dissertation untersuchte die Natur des Fördereffekts, wobei Experimente 1A-1C fanden, dass dieser Fördereffekt mit verringerten Antwortlatenzen assoziiert ist. Weil Antwortlatenzen als sensitiver Indikator für den Umfang der mentalen Suchmenge aufgefasst werden können, suggeriert dieser Befund, dass der Fördereffekt auf Grund einer fokussierteren Gedächtnissuche auftritt. Darüberhinaus implizierte die Analyse der Antwortlatenzen, dass derartige Abrufprozesse nicht nur zentral sind für den Fördereffekt beim GV, sondern auch die Gedächtnisleistung für neues Material verbessern, wenn das zuvor gelernte Material abgefragt wird vor dem Erlernen des neuen Materials (Experiment 2), oder wenn ein Kontextwechsel vor dem Lernen des neuen Materials auftritt (Experiment 3). Der zweite Teil dieser Dissertation untersuchte die Mechanismen, die dem Vergessenseffekt zu Grunde liegen, indem getestet wurde, ob Personen dazu in der Lage sind, lediglich einen Teil des zuvor gelernten Materials zu vergessen und die verbleibende Information im Gedächtnis zu behalten. Zu diesem Zweck wurde Selektivität beim GV in Experiment 4 mit zwei verschiedenen Lernformaten untersucht: Relevantes und irrelevantes Material wurde entweder alternierend oder geblockt vor dem Vergessenshinweis präsentiert. Selektivität zeigte sich für beide Lernformate, was mit inhibitorischen Erklärungsansätzen des Vergessenseffekts konsistent ist. Schließlich argumentiere ich, dass die aktuellen Daten eine kürzlich vorgeschlagene Hypothese von GV bestätigen und untermauern, welche den Vergessenseffekt einem solchen inhibitorischem Mechanismus zuschreibt und den Fördereffekt einer Kombination aus Enkodier- und Abrufprozessen.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 29 Juli 2013 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Karl-Heinz T. Bäuml |
| Tag der Prüfung | 12 Juni 2013 |
| Institutionen | Humanwissenschaften > Institut für Psychologie > Lehrstuhl für Psychologie IV (Entwicklungs- und Kognitionspsychologie) - Prof. Dr. Karl-Heinz Bäuml |
| Stichwörter / Keywords | directed forgetting, response latencies, selective forgetting, gerichtetes Vergessen, Antwortlatenzen, selektives Vergessen |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 100 Philosophie und Psychologie > 150 Psychologie |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-286209 |
| Dokumenten-ID | 28620 |
Downloadstatistik
Downloadstatistik